Als Geschäftsführerin der IGO Industries leitet Iris Ortner einen international tätigen Verbund von Technologieunternehmen. Ihre Freizeit verbringt sie gerne am Berg, egal ob im Sommer oder im Winter.
Nach der Matura studierte Iris Ortner Maschinenbau an der ETH Zürich, verzichtete jedoch auf ein Doktorat zugunsten einer Baustelle in Warschau, die sie von 1997 bis 2000 leitete. Es folgten ein MBA in Frankreich und Stationen bei Siemens, unter anderem in New York. Seit 2003 ist Ortner im Familienunternehmen tätig. „Die Zeit in Warschau war besonders prägend“, erinnert sie sich zurück. Als „weißes Blatt“ galt es, selbstständig zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen.
Ausgleich findet Iris Ortner beim Skitourengehen und Klettern. In beiden Bereichen sieht sie Parallelen: „Es geht darum, das Ziel vor Augen zu haben und sich Schritt für Schritt zu nähern – und das gemeinsam mit anderen.“ Das Wichtigste in Beruf und Hobby sei es, nicht zu vergessen, jeden einzelnen Schritt und Griff bewusst zu setzen.
An ihrem Beruf schätzt sie, gemeinsam mit vielfältigen Teams an greifbaren Projekten zu arbeiten. „Herausfordernd ist es, die verschiedenen Perspektiven zu vereinen.“ Ortners Ziel: Eine verlässliche Partnerin für KundInnen und Mitarbeitende zu sein, sich stetig weiterzuentwickeln und dabei das große Ganze nicht aus den Augen zu verlieren.