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Schulklassen der HTL Kramsach kreieren Gläser für MPreis

V.l.n.r.: Maria Kuen (Brandmanagement MPREIS), Daniel Klotz (Leiter Brennerei Thereses Mölk), Gerlise und Angelina Van den Berge (3. Platz), Larissa Klieber (1. Platz), Peter Wolke (Fachbereich Schleifen, Gravieren und Laserschnitt, HTL Kramsach) und Robert Freund (Fachbereich Entwurf und Design, HTL Kramsach und Vertretung für die Gewinnerin des zweiten Platzes: Johanna Frauenlob).

Schulklassen der HTL Kramsach kreieren Gläser für MPreis

V.l.n.r.: Maria Kuen (Brandmanagement MPREIS), Daniel Klotz (Leiter Brennerei Thereses Mölk), Gerlise und Angelina Van den Berge (3. Platz), Larissa Klieber (1. Platz), Peter Wolke (Fachbereich Schleifen, Gravieren und Laserschnitt, HTL Kramsach) und Robert Freund (Fachbereich Entwurf und Design, HTL Kramsach und Vertretung für die Gewinnerin des zweiten Platzes: Johanna Frauenlob).

Um einzigartige Gin-Tonic-Gläser für den nachhaltigen Herr Friedrich Gin – gebrannt aus Brot von gestern – zu kreieren, kooperierte die Bäckerei Therese Mölk, ein Produktionsbetrieb der Firma MPreis, mit der HTL Kramsach. Ein Ideenwettbewerb für Schüler wurde initiiert. Nun kürte eine vierköpfige Jury die Gewinnerinnen.

„Flasche. Statt. Tonne.“ Nach diesem Motto werden bei Therese Mölk seit 2016 nachhaltige Spirituosen aus Brot von gestern gebrannt, um Lebensmittelmüll zu vermeiden. Das bekannteste Produkt aus dem Hause Mölk – der Herr Friedrich Gin – erhält nun eigens kreierte Gin-Tonic-Gläser, die bei Veranstaltungen und Verkostungen zur Verwendung kommen sollen. In Kooperation mit der HTL Kramsach Glas und Chemie wurde ein Ideenwettbewerb mit einem Preisgeld in Höhe von EUR 500,- ausgeschrieben. „Wir legen großen Wert auf regionale Kooperationen und möchten die jungen Designer*innen und ihre Ideen fördern,“ erklärt Mathias Mölk, Leiter der MPreis Lebensmittelherstellung und Miteigentümer der Firma MPreis.

Von der Idee zum fertigen Gin-Glas

Bereits im Frühjahr dieses Jahres fiel der Startschuss für den knapp zweimonatigen Ideenwettbewerb, an welchem 38 Schüler*innen der dritten Fachschulklasse für Glastechnik und -Gestaltung und der Aufbaulehrgang für Objektdesign und Produktion der HTL Kramsach, teilnahmen. Ziel des Wettbewerbs war es, viele kreative Glasdesigns nach unterschiedlichsten Ansätzen zu erhalten.

Kooperationen wie diese mit MPreis bzw. der Bäckerei Therese Mölk sind wichtiger Bestandteil des praxisbezogenen Unterrichts an der HTL Kramsach. Auch Dr. Ursula Pittl-Thapa, Direktorin der HTL Kramsach, freut sich über die erfolgreiche Zusammenarbeit: „Das Besondere an dieser Kooperation ist die innovative und offene Haltung der Firma MPreis, aber auch die Sensibilität die Zusammenarbeit mit den Schülern auf ein hohes, qualitätvolles Niveau zu heben und trotzdem die Arbeit der Schüler zu sehen. Die Ergebnisse sprechen für sich. Besonders hervorzuheben ist, dass die Firma MPreis die Zusammenarbeit zwischen Schule und Wirtschaft, die dem Prinzip unserer Schule entspricht, wertschätzt und dieses Projekt folgend auch umsetzen wird.“

Gewinnerinnen prämiert

Im Juni dieses Jahres war es dann endlich so weit: Alle Schüler*innen präsentierten ihre finalen Arbeiten bei der Abschlussveranstaltung an der HTL Kramsach. Die vierköpfige Jury, bestehend aus Daniel Klotz (Leiter Brennerei Therese Mölk), Maria Kuen (Brandmanagement MPreis), sowie Robert Freund (Fachbereich Entwurf und Design, HTL Kramsach) und Peter Wolke (Fachbereich Schleifen, Gravieren und Laserschnitt, HTL Kramsach), prämierten die Gewinner*innen.

Design-Experte Robert Freund zu den Arbeiten: „Die Schüler stellten ihr kreatives Potenzial und Können wahrlich unter Beweis und haben wunderschöne, eigenständige Glasdesigns entworfen – da war es wirklich schwer, eine Siegerin zu finden. Gratulation an alle."

Der Sieg ging an Larissa Kliebers „Zwei-in-Eins-Glas“: Sie konnte mit ihrem konisch verlaufenden Glasdesign überzeugen, bei dem während des manuellen Herstellungsverfahrens an der Drehbank in der internen Glasbläsereiwerkstätte mit Hilfe einer Holzform ein Berg in den Boden gedrückt wird. Auf diese Weise kann das Glas auf zweifache Weise verwendet werden: als Gin-Tonic-Glas im aufrechten Zustand und als Verkostungsglas für puren Gin im umgedrehten. Den zweiten Platz belegte Johanna Frauenlob, die die Jury mit einem weißlich eingefärbten Trinkgefäß mit organischer Form und einer sandgestrahlten Illustration eines Wacholderzweiges am Glas begeisterte. Das Zweierteam bestehend aus Gerlise Van den Berge und Angelina Mittendorfer erzielte mit ihren Twin-Gin Gläsern den dritten Platz. Die beiden Gläser werden formal sowie farblich von der Wacholderbeere beziehungsweise deren Nadeln inspiriert, die sandgestrahlte Tiroler Bergsilhouette unterstreicht den Bezug zur Heimat des Herrn Friedrich Gin.

11. September 2023 | AutorIn: top.tirol Redaktion | Foto: Bäckerei Theresa Mölk

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