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Ab in den Urlaub

So schaut das Reiseverhalten in Tirol aus

So schaut das Reiseverhalten in Tirol aus
Trotz globaler Krisen, wirtschaftlicher Unsicherheit und steigender Preise bleibt die Reiselust der TirolerInnen ungebrochen.
Ab in den Urlaub

So schaut das Reiseverhalten in Tirol aus

So schaut das Reiseverhalten in Tirol aus
Trotz globaler Krisen, wirtschaftlicher Unsicherheit und steigender Preise bleibt die Reiselust der TirolerInnen ungebrochen.

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Wohin die Reise heuer geht, wie die TirolerInnen ihren Urlaub finanzieren und wofür vor Ort Geld ausgegeben wird, haben wir uns genauer angeschaut.

Trotz globaler Krisen, wirtschaftlicher Unsicherheit und steigender Preise bleibt die Reiselust hierzulande ungebrochen. Das belegen verschiedene Umfragen und Analysen der letzten Wochen. Laut Santander-Finanzbarometer schmieden etwa fast zwei Drittel der österreichischen Bevölkerung ab 16 Jahren Reisepläne für den Sommer. Das Pro-Kopf-Budget liegt laut dem ÖAMTC-Reisemonitor heuer bei 1.200 Euro. In Tirol dürfte das Urlaubsetat sogar noch höher ausfallen, denn laut Tiroler Reisebüros lagen die Landsleute im vergangenen Jahr mit 2.400 Euro pro Person immerhin an der Spitze der bundesweiten Reiseausgaben.

Süden weiterhin hoch im Kurs

Neben Ferien im Inland, allen voran Kärnten und die Steiermark, erfreuen sich hierzulande die klassischen Reiseziele wie Italien, Kroatien und Deutschland ungebrochener Beliebtheit. Auch Flugreisen nach Spanien und Griechenland sind bei den TirolerInnen nach wie vor gefragte Destinationen. Dabei spielt auch die Wahl des Verkehrsmittels eine bedeutende Rolle: So bevorzugen rund 50 Prozent der Reisenden das eigene Auto, gefolgt von Flugreisen, Bahn und Reisebus.

Im Hinblick auf Fernreisen lässt sich seit Jahresbeginn ein Japan-Boom erkennen. Grund dafür dürfte sowohl der aktuell schwache Yen sowie die diesjährige Weltausstellung in Osaka sein. Auch Thailand bleibt weiterhin ein beliebtes Fernreiseziel, während hingegen Reisen in die USA einen Dämpfer bekommen.

Screenshot-Reiseverhalten-1FCShutterstock

Urlaubsfinanzierung

Die Wahl des Reiseziels und die Dauer hängen stark davon ab, wie der Sommerurlaub finanziert wird: Von Urlaubsgeld über Plünderung des Sparbuchs bis hin zu Reisekredite oder gar Finanzspritzen von Verwandten gehen die jeweiligen Altersgruppen dabei sehr unterschiedlich mit diesem Thema um. Rund 70 Prozent der ÖsterreicherInnen geben an, den heurigen Sommerurlaub dank des 13. Gehalts aus dem laufenden Einkommen finanzieren zu können. Und während 28 Prozent auf Ersparnisse zurückgreifen, nehmen drei Prozent dafür einen Kredit auf.

Die gute Nachricht: Laut der jährlichen Analyse der Bank Austria ist der sogenannte „Urlaubseuro“ im Ausland heuer durchschnittlich um acht Prozent stärker als im Inland. Dass er aufgrund der hohen Inflation in einigen relevanten Reisezielen Europas im Vergleich zu Österreich insgesamt etwa ein Prozent weniger wert ist als im vergangenen Jahr 2024, trübt den Blick dabei etwas.

Screenshot-Reiseverhalten-2FCShutterstock

Ausgaben vor Ort

Solange die Qualität im Urlaubsgebiet stimme, seien TirolerInnen durchaus bereit, mehr dafür auszugeben, heißt es seitens der Tiroler Reisebüros. Auch bundesweit zeichnet sich dieser Trend ab. So gibt ein Drittel der Reisenden an, im Urlaub nicht sparen zu wollen – vor allem beim Essen. Laut der digitalen Plattform Shopfully achten 48 Prozent der Befragten beim Restaurantbesuch vor Ort nicht auf den Preis. Nur 17 Prozent bleiben selbst im Urlaub strikt preisbewusst.

Anschaffungen vor Ort sind großteils praktischer Natur: So liegt die Sonnencreme mit 50 Prozent etwa an erster Stelle jener Produkte, die im Urlaubsland besonders häufig gekauft werden. Dahinter folgen Wasserflaschen (30 Prozent), After-Sun- und Hautpflegeprodukte (24 Prozent) sowie Sonnenbrillen oder Hüte (23 Prozent).

15. Juli 2025 | AutorIn: Michaela Ehammer | Foto: Shutterstock (3)

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