Eingabehilfen öffnen

Skip to main content
Rankings - top.tirol - Wirtschaftsnachrichten aus Tirol
Rankings
Unternehmensverzeichnis - top.tirol - Wirtschaftsnachrichten aus Tirol
Unternehmen
Newsletter - top.tirol - Wirtschaftsnachrichten aus Tirol
Newsletter
Drei News aus dem Verkehr

Sperre, Transit-Gebühr und Pleite

Drei News aus dem Verkehr

Sperre, Transit-Gebühr und Pleite

Artikel teilen

Der Arlbergtunnel ist einen Monat lang gesperrt, die Schweizer wollen „DurchfahrerInnen“ zur Kasse bitten und der mächtig in Verruf geratene Transporter-Verleiher 123-Transporter ist offiziell pleite.

 

  1. Arlberg-Tunnel gesperrt

Zwischen Ötztal und Bludenz bleibt vom 6. Oktober bis 2. November die Bahnstrecke gesperrt. Ganze 150 Baumaßnahmen sollen die vorwiegend einspurige Strecke wieder fit für die Zukunft machen. 16.500 Schwellen werden erneuert, 21,7 Kilometer Schienen verlegt. Ungeschickterweise fällt die Sperre unter anderem in die Herbstferien. Ein Schienenersatzverkehr wird eingerichtet.

Die Renovierung ist Teil des aktuell größten Ausbauprogramms der österreichischen Bundesbahnen. Bis 2030 werden 19,7 Milliarden Euro in die Modernisierung der Bahnanlagen fließen.

 

  1. Schweizer Transit-Gebühr

Man würde meinen, dass Tirol aufgrund seiner Lage als quasi einziges Land mit massivem Transit zu kämpfen hat. Aber weit gefehlt: Möchte man von Deutschland aus nach Italien, hat man neben der Brennerautobahn auch die Möglichkeit den Gotthardtunnel in der Schweiz zu passieren – was gar nicht mal so wenige machen. Die Verdrossenheit der SchweizerInnen ob dieser DurchfahrerInnen bringt nun Vorschläge aufs politische Parkett der EidgenossInnen, die unmittelbare Folgen für Tirol haben könnten. Wer in Zukunft keinen „wesentlichen Halt“ in der Schweiz macht, sondern das Land nur durchfahren möchte, soll dafür blechen.

Vorteil der Schweizer: Sie sind an keinerlei EU-Vorgaben gebunden. Nachteil: Trotz großer Befürwortung vonseiten der Nationalratsabgeordneten aus den Kantonen Uri und Tessin, herrscht Uneinigkeit. Die Bundesregierung etwa ist strikt dagegen.

Viele Sachen sind noch nicht geklärt. Unter anderem, ob es rechtlich überhaupt möglich ist, was ein „wesentlicher Aufenthalt“ bedeutet oder wie hoch diese Abgabe überhaupt ausfallen würde.

 

  1. 123-Pleite

Der Transporter-Verleiher mit Sitz in Ternitz in Niederösterreich hat heute ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverantwortung beantragt. Der unter anderem auch in Tirol tätige 123-Transporter erlangte zweifelhaften Ruf, nachdem KundInnen immer wieder Kautionen und Vertragsstrafen ungerechtfertigt abgebucht wurden.

Insgesamt 70 GläubigerInnen wurde eine Quote von 20 Prozent innerhalb von zwei Jahren angeboten – daneben steht noch eine Vielzahl von KundInnen, die etwa Kautionsrückzahlungsansprüche erheben.

06. Oktober 2025 | AutorIn: Haris Kovacevic | Foto: Shutterstock

top.tirol Newsletter

Wir informieren Sie kostenlos und wöchentlich über Tirols Wirtschaftsgeschehen