Das DeepTech-Start-up Fibionic hat eine Seed-Finanzierungsrunde über drei Millionen Euro abgeschlossen.
Das DeepTech-Start-up Fibionic hat eine Seed-Finanzierungsrunde über drei Millionen Euro abgeschlossen. Gegründet wurde das Unternehmen von Thomas Rettenwander, Johannes Mandler und Elias Hirschbichler. Im Zentrum der Entwicklung steht der patentierte Ansatz „fibionic fiber placement“ (FFP). Dahinter steckt die Idee, Prinzipien aus der Natur auf technische Anwendungen zu übertragen. Fasern werden dabei gezielt entlang realer Lastpfade ausgerichtet – ähnlich wie in natürlichen Strukturen. Als Inspiration dient unter anderem der Flügel einer Libelle, der bei minimalem Materialeinsatz hohe Stabilität erreicht. Ziel ist es, Bauteile leichter, zugleich stabiler und ressourcenschonender zu machen und so den Hochleistungs-Leichtbau effizienter zu gestalten.
Kapital für Ausbau und Skalierung
Die Finanzierungsrunde wird von den Co-Lead-Investoren Redstone und Euregio+ angeführt. Darüber hinaus beteiligen sich der Münchner Venture-Capital-Geber Caesar Ventures sowie der Berliner Investor Leap435. Ergänzt wird die Runde durch mehrere Angel-Investoren.
Mit den neuen Partnern holt sich das Start-up Kapitalgeber an Bord, die auf technologiegetriebene Frühphasenunternehmen spezialisiert sind. Sie sollen das Team dabei unterstützen, die Technologie aus der Entwicklungsphase heraus in die industrielle Anwendung zu überführen und die Skalierung am Markt voranzutreiben.

Die Gründer von Fibionic (v.l.n.r.): Thomas Rettenwander, Johannes Mandler und Elias Hirschbichler.