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Arbeitslosigkeit in Österreich

Tirol bleibt Spitzenreiter

Arbeitslosigkeit in Österreich

Tirol bleibt Spitzenreiter

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Mit Stichtag 31. August 2025 waren in ganz Österreich 301.421 Personen als arbeitslos beim Arbeitsmarktservice (AMS) gemeldet. Das entspricht einem Anstieg von rund 4,9 Prozent im Vergleich zum August 2024.

Zusätzlich befanden sich 65.699 Personen in AMS-Schulungsmaßnahmen, womit sich die Gesamtzahl der beim AMS betreuten Personen auf 367.120 erhöht. Die österreichweite Arbeitslosenquote liegt derzeit bei sieben Prozent.

Günstige Arbeitsmarktlage

Tirol bleibt auch im August 2025 das Bundesland mit der niedrigsten Arbeitslosenquote. Dennoch ist auch hier ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Hier einige Zahlen zur Einordnung

  • 12.901 Personen sind als arbeitslos vorgemerkt – ein Anstieg von 710 Personen bzw. 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
  • Die Arbeitslosenquote beträgt 3,4 Prozent und liegt damit um 0,2 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert.
  • Gleichzeitig wuchs die Zahl der unselbständig Beschäftigten auf rund 366.000 Personen, was einem Beschäftigungsplus von etwa 3.000 Menschen bzw. 0,8 Prozent entspricht.
  • Knapp mehr als die Hälfte der Arbeitslosen ist kürzer als drei Monate beim AMS vorgemerkt.

„Obwohl die Arbeitslosigkeit durch die wirtschaftlichen Herausforderungen seit 23 Monaten steigt, sind wir in Tirol mit der niedrigsten Arbeitslosenquote in der Hochsaison vergleichsweise gut aufgestellt. Der Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung liegt in der gezielten Qualifizierung von arbeitsuchenden Menschen.“

— Sabine Platzer-Werlberger, Landesgeschäftsführerin AMS Tirol

 

Bildung schützt vor Arbeitslosigkeit

Die Daten zeigen eindeutig: Je höher die Qualifikation, desto geringer das Risiko, arbeitslos zu werden.

  • Personen mit maximal Pflichtschulabschluss: 8,9 Prozent Arbeitslosenquote
  • Mit Lehrabschluss: 2,9 Prozent
  • Mit Hochschulabschluss: nur 1,9 Prozent

24,8 Prozent der Arbeitslosen in Tirol verfügen über keinen Bildungsabschluss über die Pflichtschule hinaus. Weitere 30,8 Prozent haben einen Lehrabschluss.

„Eine abgeschlossene Ausbildung ist heute mehr denn je das Fundament für Jobsicherheit in Tirol. Unser Ziel ist es auch, arbeitsuchend für einen Job mit Zukunft zu finden. Für das Nachholen einer Ausbildung ist es nie zu spät.“

— Sabine Platzer-Werlberger, AMS Tirol

01. September 2025 | AutorIn: Nico Freimann | Foto: Shutterstock

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