Die Frage ist längst nicht mehr, ob, sondern wie. Viele Tiroler Unternehmen treiben den digitalen Wandel aktiv voran – und das auf höchst unterschiedliche Weise, vom Futterroboter im Stall bis zur Virtual Reality im Showroom. Was sie eint: Sie warten nicht, sie gestalten.
Digitalisierung macht vielen Angst – und das nicht zu Unrecht. Sie verändert Berufsbilder, stellt bewährte Prozesse infrage und fordert Investitionen, deren Nutzen sich erst zeigen muss. Gleichzeitig steckt in ihr ein Potenzial, das kaum ein anderes Thema unserer Zeit bietet: mehr Effizienz, neue Geschäftsmodelle, bessere Entscheidungen auf Basis von Daten. Wer den Wandel aktiv angeht, statt ihn abzuwarten, verschafft sich einen Vorsprung. Dass das auch abseits der großen Metropolen gelingt, beweisen Unternehmen und Initiativen aus Tirol.
#2 Smart City
Was ein Neubau mit dem Panorama macht, lässt sich in Schwaz und Kufstein bereits lange vor dem ersten Spatenstich simulieren. Das Vermessungsunternehmen Trigonos hat beide Städte per Drohne mit Kamera und Laserscan millimetergenau erfasst und in digitale Zwillinge übersetzt. Werden geplante Gebäude ins 3D-Modell eingespeist, ist ihre Wirkung auf Sichtachsen und Stadtbild sofort ablesbar.


#1 Auf digitaler Entdeckungstour
Hinter jedem Gehege steckt weit mehr, als man auf den ersten Blick sieht. Der Alpenzoo hat deshalb gemeinsam mit Artfabrik eine App entwickelt, die genau das erfahrbar macht. Mithilfe von Illustrationen, Größengrafiken, Gehegevideos, Chatsystemen, Quizzen und Bildscans können BesucherInnen auf interaktive Entdeckungstour gehen.
