Eine neue Umfrage der Statistik Austria zeigt: Die ÖsterreicherInnen stehen dem Tourismus grundsätzlich positiv gegenüber. In Tirol sieht es zwar auch nicht schlecht aus, aber so begeistert wie anderswo ist man nicht.
Rund 14.000 ÖsterreicherInnen wurden von der Statistik Austria gefragt, wie sie den Tourismus im eigenen Land wahrnehmen. Das Ergebnis: 45 Prozent stehen ihm positiv gegenüber. 39 Prozent nehmen eine neutrale Haltung ein, während 7 Prozent dem Tourismus negativ gegenüberstehen. Weitere 8 Prozent gaben an, keine klare Meinung dazu zu haben.
Wien vor Tirol
Aus den Ergebnissen der Befragung ergibt sich ein sogenannter Tourismusakzeptanzsaldo (TAS) – also die Differenz zwischen positiven und negativen Rückmeldungen. Im österreichweiten Durchschnitt liegt dieser bei +38 Prozentpunkten. Allerdings zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Bundesländern: Wien führt das Ranking mit einem Saldo von +48 klar an. Tirol hingegen erreicht nur +36 Prozentpunkte und landet damit auf dem drittletzten Platz.

Eine interaktive Karte mit den Ergebnissen nach Gemeinden gibt’s hier.
Zu viele TouristInnen?
Auch bei der Frage, wie wichtig der Tourismus für Österreich ist, zeigt sich ein positives Bild: 73 Prozent der Bevölkerung halten ihn für sehr relevant. Wenig überraschend gilt das besonders für jene, die selbst im Tourismus arbeiten oder davon leben. Die Untersuchung zeigte auch, dass rund zwei Drittel der Bevölkerung die Anzahl der TouristInnen als angemessen empfindet, 15 Prozent bewerten es als „eher viel“ und sechs Prozent als „zu viel.“ Interessant dabei ist, dass bei diesen gesamt 21 Prozent der „eher viel“ und „zu viel“ Angaben die Akzeptanz mit der Jahreszeit schwankt.
