Für manche Skigebiete geht die Saison in die Verlängerung und holen sich in den letzten Wochen noch einmal alles heraus. Mit einem Mix aus Wintersport und Eventprogramm sorgen sie für eine stabile Nachfrage bis in den Frühling hinein.
Wenn der Frühling langsam in den Tiroler Alpen Einzug hält, ist die Skisaison noch lange nicht vorbei – zumindest in einigen höher gelegenen Orten. Denn während in vielen Regionen die Lifte bereits stillstehen, legen andere noch einmal nach und schaffen mit spektakulären Events zusätzliche Anreize für einen letzten Ausflug auf die Piste.
Für die Tourismusorte ist diese Phase meist mehr als nur ein netter Ausklang, sondern sorgt noch einmal für Bewegung in den Kassen: Viele Betriebe sichern sich damit eine solide Auslastung bis in den April oder sogar bis Anfang Mai.
Sölden
In Sölden verwandelt sich das Skigebiet vom 13. bis 18. April in eine große Rave-Bühne. Mit internationalen DJs wie Dimitri Vegas und Timmy Trumpet zieht das Event noch einmal tausende Partygäste auf die Ötztaler Berge.
Im vergangenen Jahr konnte mit der Veranstaltung rund neun Millionen Euro an Wertschöpfung erzielt werden. Gleichzeitig lag die Auslastung der Unterkünfte bei etwa 80 Prozent. Gäste gaben dabei im Schnitt 350 Euro pro Tag aus.

Ischgl
Auch in Ischgl klingt die Wintersaison alles andere als leise aus. Der sogenannte „Spring Blanc“ bietet ein umfangreiches Programm an Events und Veranstaltungen, bei dem jedes Jahr internationale Acts auf die Bühne geholt werden. Beim großen Finale am 2. Mai tritt heuer Christina Aguilera auf der Idalp auf.
Die Konzertreihe zieht in der Nachsaison nochmal tausende BesucherInnen ins Paznaun. Davon profitieren nicht nur Ischgler Betriebe, sondern auch jene in den umliegenden Orten Kappl, See und Galtür.

Hintertux
Der Hintertuxer Gletscher braucht zwar kein klassisches Saisonende – schließlich ist er Österreichs einziges Ganzjahresskigebiet –, setzt mit dem vierten und letzten Tourstopp der Zillertal Välley Rälley am 25. und 26. April dennoch einen spürbaren Impuls.
Rund 250 Teilnehmende im Alter zwischen 5 und 25 Jahren aus 27 Nationen treten in verschiedenen Kategorien gegeneinander an. Viele reisen altersbedingt in Begleitung an, ältere TeilnehmerInnen häufig mit Freundeskreisen. So bringt die Eventreihe zusätzliche internationale Gäste ins Zillertal und sorgt über den gesamten Winter hinweg für zusätzliche Wertschöpfung.

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