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UMIT entwickelt wegweisende Pflegestrategie

Vizebürgermeister Johannes Anzengruber (5. v.l.) empfing das Team der UMIT Tirol (Margarethe Achenrainer 2. v.l., Gerhard Müller 3. v.l., Harald Stummer 4. v.l., Silvia Angerer r. sowie Chiara Messina 3. v.r.) gemeinsam mit Vertretern der ISD (ISD-GF Hubert Innerebner, l.) und der Stadt im Innsbrucker Rathaus.

UMIT entwickelt wegweisende Pflegestrategie

Vizebürgermeister Johannes Anzengruber (5. v.l.) empfing das Team der UMIT Tirol (Margarethe Achenrainer 2. v.l., Gerhard Müller 3. v.l., Harald Stummer 4. v.l., Silvia Angerer r. sowie Chiara Messina 3. v.r.) gemeinsam mit Vertretern der ISD (ISD-GF Hubert Innerebner, l.) und der Stadt im Innsbrucker Rathaus.

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Die Stadt Innsbruck steht in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen im Bereich der Pflege und Betreuung älterer Menschen. Um diesen Herausforderungen gezielt zu begegnen, wird derzeit eine Pflegestrategie erarbeitet. Diese Strategie soll als Leitlinie dienen und Innsbruck im Pflegebereich für die nächsten zehn Jahre als Orientierung dienen. Die externe Projektleitung für die „Pflegestrategie 2033“ wird von der Privatuniversität UMIT Tirol übernommen.

Die Pflegestrategie 2033 widmet sich nicht nur den allgemeinen Herausforderungen im Bereich der Pflege, sondern beantwortet auch die Fragen wie hoch etwa der Bedarf in den einzelnen Betreuungsangeboten ist und welche Möglichkeiten es gibt, um die Effizienz in den Versorgungsstrukturen zu optimieren. „Dazu wird eine umfassende Bestandsaufnahme der IST-Situation durchgeführt, um anschließend eine strukturierte Planung zu erstellen und ergebnisoffen umzusetzen“, erklärt der für Gesundheit und Soziales zuständige Vizebürgermeister Ing. Mag. Johannes Anzengruber, BSc. Ziel ist es, die Arbeitsbedingungen in der Pflege zu verbessern, mehr Menschen in Pflegeberufe zu bringen sowie eine umfassende Verbesserung für die Pflege der Innsbrucker Bevölkerung zu erreichen.

Die Stadt Innsbruck legt, gemeinsam mit der Innsbrucker Soziale Dienste GmbH (ISD), einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft, großen Wert darauf, pflegebedürftigen Menschen bestmögliche Betreuung zukommen zu lassen. Es ist auch wichtig, die Besonderheiten einer Großstadt, insbesondere im demographischen Wandel, zu berücksichtigen. „In Innsbruck wurden bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen und umgesetzt. Um auch in Zukunft eine angemessene Pflegeversorgung sicherzustellen, bedarf es jedoch einer neuen strategischen Herangehensweise“, untermauert Dr. Hubert Innerebner, Geschäftsführer der ISD, die Bedeutung einer Pflegeleitlinie.

Kooperation im Pflegebereich

Aufgrund der Einbindung einer Vielzahl relevanter Stakeholder und der Komplexität des Pflegesystems wird die "Pflegestrategie 2033" von der UMIT Tirol als externe Prozessbegleiterin umgesetzt. „In Zusammenarbeit mit den regionalen Pflege- und Betreuungsanbietern sowie der Stadt Innsbruck werden wir eine wegweisende Pflegestrategie 2033 entwickeln. Diese basiert auf fundierten Erkenntnissen und gewährleistet sowohl die Quantität als auch die Qualität der Pflegeversorgung in Innsbruck auf höchstem Niveau. Unsere visionäre Planung wird gezielt auf die spezifischen Herausforderungen und Interessen eingehen, mit denen wir in Innsbruck konfrontiert sind“, erklären die ExpertInnen für Pflegewissenschaft und Gesundheitsökonomie der UMIT Tirol einstimmig.

30. Juni 2023 | AutorIn: top.tirol Redaktion | Foto: Stadt Innsbruck

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