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vision.eXpress group setzt Spatenstich in Kundl

Bmstr. Anton Rieder (RIEDERBAU) , Michael Mairhofer (Industriellenvereinigung), Bgm. Anton Hoflacher, (Gemeinde Kundl), Daniel Schöpf (automation.eXpress), Markus Grud (vision.eXpress), Landesrat für Wirtschaft, Mario Gerber, Michael Rieser (Raiffeisen Bezirksbank) beim gemeinsamen Spatenstich mit zwei Robotern.

vision.eXpress group setzt Spatenstich in Kundl

Bmstr. Anton Rieder (RIEDERBAU) , Michael Mairhofer (Industriellenvereinigung), Bgm. Anton Hoflacher, (Gemeinde Kundl), Daniel Schöpf (automation.eXpress), Markus Grud (vision.eXpress), Landesrat für Wirtschaft, Mario Gerber, Michael Rieser (Raiffeisen Bezirksbank) beim gemeinsamen Spatenstich mit zwei Robotern.

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Der dynamische Wirtschaftsstandort Kundl war am Freitag, 8. September Schauplatz eines außergewöhnlichen Spatenstichs für die Zukunftsfabrik der vision.eXpress group. In einem symbolträchtigen Akt zelebrierten zwei Roboter unter kräftigem Applaus vollkommen automatisch den Meilenstein für die Automatisierung in Tirol.

Entstehen wird innerhalb der nächsten drei Jahre ein Campus für Automation mit 6.500 m2 Produktionsfläche und 6.000 m2 Büro-und Innovationsfläche. Im ersten Bauabschnitt werden von der vision.eXpress group 6,7 Mio. Euro investiert.

Markus Grud, Geschäftsführer der vision.eXpress group, präsentierte stolz die Vision der Unternehmensgruppe: "Mit unserer Zukunftsfabrik möchten wir nicht nur unsere eigenen Betriebsprozesse revolutionieren, sondern die gesamte Vorstellung von effizienter Fertigung in Gewerbe und Industrie neu definieren. Wir schaffen Maschinen für die Automatisierung Tirols, entwickeln innovative Lösungen und gestalten Berufsfelder, die es bisher nicht gab für insgesamt bis zu 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hier entsteht Zukunft!“

Kräfte bündeln, Raum schaffen

Angesiedelt sollen am Standort die Tochterunternehmen automation.eXpress, fabrication.eXpress und shopfloor.eXpress, die mit aktuell 105 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf drei Standorte in Langkampfen und Kirchbichl aufgeteilt sind. „Somit können wir zum einen unsere Kräfte bündeln, zum anderen aber auch Raum für Expansion, Kooperation und Innovation schaffen“, freut sich Markus Grud.

Völlig neue Möglichkeiten

Daniel Schöpf, Geschäftsführer von automation.eXpress, sieht den neuen Standort als entscheidenden Schritt für das aktuell größte Tochterunternehmen der vision.eXpress group: „Für uns eröffnen sich hier völlig neue Möglichkeiten zur Expansion. Gerade in einer Zeit, in der wir so stark wachsen, ist dies ein wichtiger Schritt. Damit können wir unserem innovativen Team modernste Arbeitsbedingungen zur Verfügung stellen, um der großen Nachfrage unserer Sondermaschinen gerecht zu werden.

Ausbildung und Kooperation

Kern des Projekts ist aber vor allem auch auf Kooperation mit jungen, dynamischen Produktionsunternehmen im Tiroler Unterland zu setzen, für die hier zusätzlich zu den eigenen Unternehmen Entwicklungsraum geschaffen wird. Markus Grud. „Die Automatisierung und Digitalisierung in Gewerbe und Industrie wird neue Berufsfelder schaffen und viele Fachkräfte brauchen, die wir uns als Tiroler Maschinenbauer zum Großteil selbst ausbilden werden müssen.“ Ein Ziel der Zukunftsfabrik wird es daher sein, auf gemeinsame Ausbildung und Kooperation zu setzen.

Politik betont Relevanz

Wirtschaftslandesrat Mario Gerber betonte die Bedeutung des Projekts für den Wirtschaftsstandort Tirol: "Die Automatisierung ist ein Schlüsselbereich für Gewerbe und Industrie in Tirol und stellt einen wichtigen Gegenpol zum traditionell starken Tourismus dar.“

Ideal sei daher der Standort Kundl mitten im Tiroler Unterland mit vielen Gewerbe- und Industriebetrieben. Das darüber hinaus auf Kooperation statt auf Konkurrenz gesetzt wird, zeige wie fortschrittlich bei vision.eXpress gedacht wird. Bürgermeister Anton Hoflacher sieht den Spatenstich als Gewinn für Kundl: „Bis zu 500 neue Arbeitsplätze sind nicht nur ein Wirtschaftsfaktor. Es sind zukunftsorientierte Arbeitsplätze für gut ausgebildete Fachkräfte, die unserer Gemeinde zusätzlichen Schub geben werden.“

Ressourcen schonen

Neben den technologischen Fortschritten steht das Projekt auch für Nachhaltigkeit. Das Gebäude wird mit Fokus auf maximale Flächenverdichtung, Energieeffizienz durch Luftwärme, Photovoltaik und ressourcenschonendem Bauen mit Thermowänden errichtet. Durch die Nähe zur ÖBB und gemeinsame Nutzung des Werksverkehrs von ortsansässigen Unternehmen kann auch Verkehr vermieden werden.

Der Mensch im Mittelpunkt

In der vision.eXpress group steht trotz des Fokus auf Digitalisierung und Automatisierung der  Mensch im Zentrum unseres Schaffens. Das Ziel ist es, hochwertige Arbeitsplätze für Menschen zu schaffen und gleichzeitig durch Automatisierung und Digitalisierung die Arbeit für sie zu vereinfachen. Wir streben danach, monotone, schwere und repetitive Aufgaben durch Maschinen übernehmen zu lassen, sodass den Menschen mehr Raum für kreative, wertschöpfende und bedeutungsvolle Tätigkeiten bleibt. Durch diese Entlastung eröffnen sich auch neue Bildungschancen für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Denn wenn Maschinen die Routineaufgaben erledigen, können sich Menschen weiterbilden, wachsen und sich in Bereichen entfalten, die wirklich zählen. „In allem, was wir tun, setzen wir den Menschen an erste Stelle, denn er ist das Herzstück unserer Unternehmensvision“, betonen Markus Grud und Daniel Schöpf gemeinsam.

Eckdaten der Zukunftsfabrik:

  • Investition: Das Gesamtprojekt repräsentiert eine beachtliche Investition von rund 30 Millionen Euro.
  • Produktionsfläche: Auf einer Fläche von 6.500 m2 wird die Produktion angesiedelt sein, um Innovation und Effizienz in den Vordergrund zu stellen.
  • Büro- und Innovationsfläche: 6.000 m2 sind für Büros und Sozialräume vorgesehen, die eine angenehme Arbeitsatmosphäre für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schaffen sollen.
  • Mitarbeiterkapazität: Die Zukunftsfabrik ist für bis zu 500 Mitarbeiter ausgelegt, wodurch das Wachstumspotenzial des Unternehmens weiter unterstrichen wird.
  • Parkmöglichkeiten: Ein Parkhaus wird errichtet, das Platz für 500 Parkplätze bietet, was die Zugänglichkeit und Bequemlichkeit für Mitarbeiter und Besucher gleichermaßen sicherstellt.
08. September 2023 | AutorIn: top.tirol Redaktion | Foto: Alex Gretter

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