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Konsum bleibt stabil

Weihnachtsgeschäft trotzt Inflation

Handels-Spartenobmann Roman Eberharter zeigt sich mit dem bisherigen Verlauf des Weihnachtsgeschäfts zufrieden.
Konsum bleibt stabil

Weihnachtsgeschäft trotzt Inflation

Handels-Spartenobmann Roman Eberharter zeigt sich mit dem bisherigen Verlauf des Weihnachtsgeschäfts zufrieden.

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Inflation hin oder her: Die Kauflaune in der Vorweihnachtszeit bleibt stabil. Der Einzelhandel blickt nach umsatzstarken Adventwochen nun optimistisch auf die entscheidende finale Phase vor dem Fest.

Trotz anhaltender Inflation ist die Kauflaune hierzulande ungebrochen. Denn, obwohl die realen Einkommen der Haushalte heuer zurückgehen und im kommenden Jahr stagnieren dürften, rechnen die ÖkonomInnen des Wirtschaftsinstituts Wifo mit einem soliden Weihnachtsgeschäft in Österreich. So wird für den Handel im Dezember ein nominelles Umsatzplus von zwei Prozent erwartet, inflationsbereinigt entspricht das einem realen Zuwachs von 0,6 Prozent. In absoluten Zahlen läge der zusätzliche Umsatz damit bei rund 1,19 Milliarden Euro netto gegenüber dem Vorjahr.

Starker Advent als Rückenwind

Der bisherige Verlauf der Weihnachtssaison stützt diese Prognosen „Der Start mit dem Black Friday ist gut gelungen. Auch das verlängerte Wochenende rund um den 8. Dezember war stark frequentiert – mit vielen italienischen Gästen“, sagt der Handels-Spartenobmann der Wirtschaftskammer Tirol, Roman Eberharter. Vor allem der vierte Adventsamstag, traditionell ein wichtiger Einkaufstag, erwies sich zuletzt als kräftiger Umsatztreiber. „Wie erwartet ist der Samstag im 6-Tage-Vergleich mit Abstand am umsatzstärksten, aber auch der Freitag hat nachmittags stark performt", berichtet Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbands. Dabei durfte sich vor allem Tirol neben Salzburg und Wien über rekordverdächtigen Kundenansturm freuen. 

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Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbands

Finale Phase

Mit Blick auf die letzten beiden Verkaufstage zeigt sich der Einzelhandel optimistisch. Der 22. und 23. Dezember markieren den Höhepunkt der Saison und könnten darüber entscheiden, ob die Umsatzprognosen tatsächlich erreicht werden. „Rund acht Prozent der KonsumentInnen kaufen ihre Geschenke erst kurz vor Heiligabend“, sagt Eberharter. Genau darin liege eine Chance: Spontane Einkäufe, persönliche Beratung und sofort verpackte Geschenke seien Vorteile, mit denen der stationäre Handel gegenüber dem Online-Geschäft punkte.

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Roman Eberharter, Handels-Spartenobmann der Wirtschaftskammer Tirol

Der Healthy-Lifestyle-Trend hält an

Parallel dazu zeichnen sich klare Nachfragetrends ab. Laut Handelsverband sind Fleischalternativen wie Tempeh und Tofu ebenso gefragt wie proteinreiche Produkte, zuckerfreie Süßwaren und Kokosdrinks. Auch alkoholfreie Getränke gewinnen weiter an Bedeutung. Im Non-Food-Bereich stehen Produkte zur Selbstoptimierung hoch im Kurs – darunter Fitness-Tracker, Pulsuhren und Smartwatches. Kurzlebige Trends hingegen verlieren rasch an Reiz. „Traurig wird Weihnachten für die Labubus und Lafufus. Nach denen kräht kein Hahn mehr. Dafür steht aber schon der nächste Hype in den Startlöchern: Jetzt kommen die Bratziez“, fasst Will zusammen.

 

 

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Labubus, Lafufus und Bratziez

Labubus sind die originalen chinesischen Sammel-Plüschfiguren des Herstellers Pop Mart, die weltweit einen Hype ausgelöst haben. Lafufus gelten als preiswerte Nachahmungen mit oft geringerer Qualität. Mit Bratziez zeichnet sich nun ein neuer Trend ab: Plüsch-Blindboxen im Stil kleiner Bratz-Figuren.

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22. Dezember 2025 | AutorIn: Anna Füreder | Foto: Gerhard Berger, Selina-Palla, shutterstock

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