Im Museum Tiroler Bauernhöfe wurde am Pfingstsamstag nicht nur Geschichte bewahrt, sondern Zukunft ausprobiert. 46 Teilnehmer:innen entwickelten beim „Hack am Hof“ zehn KI-gestützte Prototypen – in nur einem Nachmittag.
Beim KI-Buildathon „Hack am Hof“ im Museum Tiroler Bauernhöfe in Kramsach haben 46 Teilnehmer:innen in fünf Stunden und aufgeteilt in zehn Gruppen funktionierende Prototypen entwickelt. Veranstaltet wurde das Format von AI Collective Innsbruck und KINN, Tirols wöchentlicher KI-Community.

In gemischten Teams entwickelten Schüler:innen, Studierende, Unternehmer:innen und Technikbegeisterte KI-gestützte App-Prototypen.
Gearbeitet wurde mit Lovable, einer KI-Plattform, mit der auch ohne Programmierkenntnisse App-Ideen umgesetzt werden können. Ausgangspunkt war die Frage, was in der Region nicht rundläuft – und wie eine App dabei helfen könnte. Sieben der zehn Projekte drehten sich direkt um das Museum, etwa um mehrsprachige Führungen, spielerische Touren für Schulklassen oder ein digitales Ökosystem für Tirols Museen. Weitere Teams beschäftigten sich mit Datenschutz bei KI-Suche, außergewöhnlichen Event-Locations und einer Social-App für junge Tiroler:innen.
Für die Veranstalter zeigt das Format, wie schnell KI konkrete Ideen testbar machen kann – und dass es dafür vor allem Menschen braucht, die die Probleme vor Ort kennen.

Das Sieger-Projekt "Hofjaeger" wurde beim abschließenden Show & Tell vom jüngsten aktiven Teilnehmer präsentiert.