Das Innsbrucker Start-up SeedCup, bekannt für seine nachhaltigen Einwegbecher aus Kaffeesatz, ist offiziell insolvent.
„Wir können offen sagen: Wir sind gescheitert, aber das ist in Ordnung“, erklärte David Minatti-Krauhs, CEO von SeedCup, letztens in einem LinkedIn-Post. Das Unternehmen wurde 2021 gegründet und verfolgte das Ziel, Kaffeesatz nicht als Abfall, sondern als wertvollen Rohstoff zu nutzen. Aus diesem Material sollten vor Ort – etwa in Cafés – biologisch abbaubare Becher hergestellt werden. SeedCup konnte durch seine innovative Idee früh Aufmerksamkeit in der Start-up-Szene erlangen und war Teil von Förderprogrammen und Wettbewerben in Tirol.
„Was bleibt, sind wertvolle Learnings über Leadership, nachhaltige Produktentwicklung, Transformation, interdisziplinäre Zusammenarbeit – und vor allem darüber, wie wichtig es ist, den eigenen Werten treu zu bleiben. Genau dieses Fundament nehme ich jetzt mit“, so Minatti-Krauhs. Trotz der Insolvenz blickt er nach vorne und ist offen für neue Projekte, Ideen und Kooperationen, motiviert, den Status quo neu zu denken und aktiv an einer nachhaltigeren, lebenswerteren Zukunft mitzuwirken.