Gründen, investieren, vernetzen – beim diesjährigen Business Angel Summit in Kitzbühel trafen vielversprechende Start-ups auf Kapital und Erfahrung. top.tirol war vor Ort und hat einen Blick auf die junge Gründerszene in Tirol und darüber hinaus geworfen.
Vergangene Woche stand die Gamsstadt wieder ganz im Zeichen von Innovation und Unternehmertum: Beim 11. Business Angel Summit im Rasmushof trafen junge Start-ups auf erfahrene InvestorInnen. Die größte Veranstaltung ihrer Art in Westösterreich versteht sich als Brücke zwischen Forschung, unternehmerischem Know-how und Kapital – mit dem Ziel, zukunftsweisende Ideen wirtschaftlich umzusetzen.
Start-ups im Fokus
Rund 100 Start-ups hatten sich für das Format beworben, zwölf wurden schließlich ausgewählt, um ihre Konzepte vor Publikum und potenziellen GeldgeberInnen zu präsentieren. Die Bandbreite der Projekte reichte dabei von digitalen Anwendungen bis zu Lösungen im Bereich Nachhaltigkeit.
Mit dabei waren auch einige bekannte Gesichter der heimischen Gründerszene. Unter anderem die Kufsteiner Marco Pedrotti und Thomas Thaler stellten ihr Unternehmen Lumivara vor: Eine Plattform, die Lernunterlagen automatisch in interaktive Kurse mit personalisierten Lernplänen verwandelt.
Impulse kamen aber nicht nur aus Tirol. Angelika Lackner und Clara Ganhör etwa präsentierten eine neuartige Methode zur Diagnose von Endometriose. Ihr Test soll es ermöglichen, die chronische Erkrankung anhand von Menstruationsblut frühzeitig zu erkennen.