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Wo steht der Innsbrucker Tourismus, Frau Plattner?

Barbara Plattner sieht noch Entwicklungspotenzial im Innsbrucker Tourismus.

Wo steht der Innsbrucker Tourismus, Frau Plattner?

Barbara Plattner sieht noch Entwicklungspotenzial im Innsbrucker Tourismus.

Nach einigen turbulenten Jahren: Hat sich Innsbrucks Tourismus zur Gänze erholt?

Wenn wir die letzte Wintersaison betrachten, sehen wir, dass nicht mehr viel fehlt: Mit rund 1,5 Millionen Übernachtungen im Verbandsgebiet liegen wir 5 % hinter dem Ergebnis des Jahres 2018/19. Besonders erfreulich ist die nach wie vor höhere Aufenthaltsdauer mit 2,5 Nächten. Das entspricht einem Plus von 8 % zu 2019. Die Gäste bleiben also länger. Also ja, mit Ausnahme jener Betriebe, die auf Gruppen und Kurzaufenthalte spezialisiert sind, hat sich die Region erholt.

Auf welches Event freuen Sie sich dieses Jahr am meisten?

Mein sportliches Highlight waren die World Mountain and Trail Running Championships. Die WM und das Innsbruck Alpine Trailrun Festival haben ein unbeschreibliches Lauf-Feuer verbreitet. Der Juni hat aber noch viel mehr zu bieten: Kletter-Weltcup und Crankworx sind nur zwei Beispiele. Als Musikliebhaberin freue ich mich auch auf die Innsbrucker Promenadenkonzerte. Die Freiluftkonzerte im Innenhof der kaiserlichen Hofburg sind mein Highlight im Kultursommer.

Woran fehlt es Innsbruck touristisch noch?

Während manche Destinationen „nur“ Stadt bieten, andere „nur“ Natur, decken wir beides ab. Entwicklungspotential ist trotzdem da. So ist ein Thema eine gute Besucherlenkung. Vom Bahnhof in die Innenstadt oder aus der Stadt heraus in unsere Bergwelt – hier ist Luft nach oben. Auch mehr Grün im innerstädtischen Raum oder eine Öffnung des Inns mit mehr Zugängen zum Ufer wären eine Bereicherung. Eine Herausforderung ist auch die Optimierung der Mobilität, vor allem für die letzte Meile. Je besser das ÖPNV-Angebot, desto mehr Gäste werden öffentlich anreisen.

Welchen Platz in Innsbruck zeigen Sie allen Gästen?

Das Top of Innsbruck, also die Seegrube und das Hafelekar. Wegen des Gipfelsieg-Erlebnisses, vor allem aber wegen der atemberaubenden Ausblicke von oben: die Stadt auf der einen, das Karwendel auf der anderen Seite – das ist eine einzigartige Kombination. Und wenn die Wolken mal tief hängen, ist der Stadtturm mit seiner architektonisch beeindruckenden Treppe eine lohnenswerte Alternative.

Zur Person:

Barbara Plattner hat am MCI den Master „Strategisches Management & Tourismus“ absolviert und leitet Innsbruck Tourismus seit 2022 als Geschäftsführerin. Bereits zuvor war die gebürtige Osttirolerin als Leiterin des Bereichs „Destinationsentwicklung und Innovation“ für die Tourismusorganisation der Tiroler Landeshauptstadt und ihrer Region tätig.

28. Juli 2023 | AutorIn: top.tirol Redaktion | Foto: Ilvy Rodler

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