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Gondeln in Gurgl als sichtbare Zeichen der Inklusion

Foto: Philipp Schuster
„Durch die pinke Schibrille": Mit ihrem Motiv überzeugte Jessica Gamsjäger (3.v.l.) aus Niederösterreich die Jury. Werner Hanselitsch (GF Liftgesellschaft Obergurgl), Helmut Stöber (Gründer VOI fesch) und Dominic Kuen (Destinationsleiter Gurgl bei Ötztal Tourismus) (v.l.n.r.) gratulierten der Gewinnerin.

Gondeln in Gurgl als sichtbare Zeichen der Inklusion

„Durch die pinke Schibrille": Mit ihrem Motiv überzeugte Jessica Gamsjäger (3.v.l.) aus Niederösterreich die Jury. Werner Hanselitsch (GF Liftgesellschaft Obergurgl), Helmut Stöber (Gründer VOI fesch) und Dominic Kuen (Destinationsleiter Gurgl bei Ötztal Tourismus) (v.l.n.r.) gratulierten der Gewinnerin.

Der VOI fesch Kunstpreis verfolgt seit 2018 das Ziel, Potenziale und Fähigkeiten von Menschen mit Behinderungen in die Öffentlichkeit zu bringen. Schauplatz für die vierte Ausgabe war die Ötztaler Destination Gurgl. Kürzlich konnten die Top-15 präsentiert werden. Und die Werke der Künstler:innen aus Österreich und Deutschland haben Bestand: Elf Gondeln der Rosskarbahn in Obergurgl sind mit den Motiven versehen.

Insgesamt 285 Einreichungen von KünstlerInnen mit Behinderungen gingen beim diesjährigen VOI Fesch Kunstpreis ein. Dieser stand passenderweise unter dem Motto „Winterglück". Im Rahmen des Finale im Gurgl CARAT kam es zur Bekanntgabe der Top-15-KünstlerInnen. Der erste Platz ging an Jessica Gamsjäger aus Niederösterreich. Ihr Werk trägt den Titel „Durch die pinke Schibrille". Auf den weiteren Plätzen folgten der Oberösterreicher Andreas Krötzl mit „Skipiste" und Sabine Tollkühn-Klein aus Nordrhein-Westfalen, die ihren „Winter-Traum" in Gurgl zeigte.

Aufmerksamkeit für Inklusion

Der VOI fesch Kunstpreis in Gurgl wird nicht allein den Künstler:innen in Erinnerung bleiben. „Einige der Seilbahnkabinen sind großflächig mit den Kunstwerken beklebt. Somit ist sichergestellt, dass das Thema dauerhaft bei uns präsent und einem breiten Publikum zugänglich ist, das sich damit auseinandersetzen kann", betont Dominic Kuen, Destinationsleiter Gurgl bei Ötztal Tourismus. Ähnlich sieht es Werner Hanselitsch, Geschäftsführer der Liftgesellschaft Obergurgl: „Inklusion kann unsere Gesellschaft bunter machen, was VOI fesch eindrucksvoll belegt. Mir ist es ein Anliegen zu zeigen, wie viel Kreativität und Handwerkskunst in den einzelnen Werken stecken."

Echte Einzelstücke

Die TeilnehmerInnen haben es mit ihren Designs geschafft, sowohl für das Thema Inklusion zu werben als auch die Rosskarbahn einzigartig zu machen. Auf elf Gondeln gibt es die Kunstwerke zu sehen. Von „Bunten Mandalas mal anders" über „Winterglück-Gondelglück" bis hin zu „Schneeflocken": Menschen mit Behinderungen präsentieren ihre Kunst auf höchstem Niveau und erhalten damit die gewünschte Anerkennung.



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