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Standort Radfeld gestärkt

Berger Fahrzeugtechnik wird Teil von Schmitz Cargobull

Gerhard Berger (links) und Andreas Schmitz (rechts): Beide Eigentümer haben sich geeinigt. Die Anteile an der Berger Fahrzeugtechnik in Radfeld in Tirol liegen künftig zu 100 Prozent bei Schmitz Cargobull.
Standort Radfeld gestärkt

Berger Fahrzeugtechnik wird Teil von Schmitz Cargobull

Gerhard Berger (links) und Andreas Schmitz (rechts): Beide Eigentümer haben sich geeinigt. Die Anteile an der Berger Fahrzeugtechnik in Radfeld in Tirol liegen künftig zu 100 Prozent bei Schmitz Cargobull.

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Die Berger Fahrzeugtechnik mit Sitz in Radfeld in Tirol wird vollständig von Schmitz Cargobull mit Sitz in Horstmar in Deutschland übernommen. Nach dem Einstieg mit 49 Prozent im Jahr 2024 sichert sich der europäische Marktführer im Trailerbau nun 100 Prozent der Anteile an dem österreichischen Unternehmen. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen.

Mit diesem Schritt entsteht ein neuer Maßstab im Trailerbau: Die Leichtbaukompetenz im Chassisbau der Marke Berger Ecotrail trifft auf industrielle Skalierung, innovative Aufbaulösungen für Sattelauflieger, ein europaweites Servicenetz sowie digitale Systemlösungen von Schmitz Cargobull.

Standort Radfeld bündelt Leichtbaukompetenz

Im Rahmen der Zusammenarbeit wurde bereits seit 2025 in den Standort Tirol investiert, unter anderem in Produktionstechnik, in die gemeinsame Entwicklung der neuen Evolution-Generation sowie in den Ausbau der Belegschaft. In Radfeld wird auch weiterhin die Kompetenz im Leichtbau gebündelt. Entwicklung, Konstruktion und industrielle Fertigung werden künftig in das Produktionsnetzwerk der Gruppe eingebunden und dort skaliert.

Gerhard Berger, Hauptgesellschafter der Berger Fahrzeugtechnik, betont: „Ich übergebe unser Unternehmen wohlüberlegt. Die Entscheidung folgt einem klaren Plan: Das, was wir über Jahrzehnte aufgebaut haben, soll sicher und nachhaltig in die Zukunft geführt werden. Dieser Entwicklungsschritt für die Marke Berger Ecotrail steht für Skalierung, Struktur und einen starken Partner, der unsere Pionierleistung im Leichtbau konsequent weiterführt. Die Entscheidung für Schmitz Cargobull ist mir daher leichtgefallen. Künftig setze ich meinen Fokus auf die Berger Logistik sowie auf den Berger Truck Service.“

Mehrwert für den Markt

Oliver Hoffmann, CEO der Berger Fahrzeugtechnik, ergänzt: „Aus meiner Zeit als Entwicklungsvorstand in der Automobilindustrie weiß ich: Die spannendsten Innovationen entstehen an Schnittstellen. Die Kombination aus Berger Ecotrail und der Systemkompetenz unseres Partners schafft genau diese Dynamik. Gemeinsam bieten wir dem Markt neue Lösungen mit echtem Mehrwert. Ziel war es, die Voraussetzungen für diesen nächsten Entwicklungsschritt zu schaffen. Das haben wir erreicht.“

Attraktiver Arbeitgeber mit Perspektive

Mit der vollständigen Integration in Schmitz Cargobull stärkt die Berger Fahrzeugtechnik auch langfristig ihre Position als attraktiver Arbeitgeber in der Region Tirol. Der Standort Radfeld bietet moderne, zukunftsorientierte Arbeitsplätze in einem innovationsgetriebenen Umfeld. Mitarbeitende profitieren von vielfältigen Entwicklungsmöglichkeiten sowie von der Anbindung an eine international tätige Unternehmensgruppe.

Leichtbau-Pioniere aus Tirol

Unter der Marke Berger Ecotrail werden besonders leichte Chassis für Lkw-Auflieger entwickelt und produziert, also jenes Grundgerüst, auf dem später der gesamte Sattelauflieger aufgebaut wird. Das Unternehmen gilt in diesem Bereich als Pionier. Die Leichtbauweise sorgt dafür, dass die Auflieger deutlich weniger Eigengewicht haben als herkömmliche Modelle. Für Transportunternehmen bedeutet das einen klaren Vorteil: Sie können mehr Ware pro Fahrt transportieren, benötigen insgesamt weniger Fahrten und sparen dadurch Kraftstoff.

Durch die Kombination mit innovativen Aufbaulösungen sowie dem europaweiten Service- und Vertriebsnetz von Schmitz Cargobull werden diese Vorteile künftig noch breiter verfügbar. Leichtbau aus Tirol entwickelt sich damit vom technischen Vorteil zu einem wirtschaftlichen und nachhaltigen Industriestandard im europäischen Transportwesen.

21. April 2026 | AutorIn: Anna Füreder | Foto: Schmitz Cargobull

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