IT 2030, Daten und KI
Die digitale Zukunft von hollu
IT 2030, Daten und KI
Die digitale Zukunft von hollu
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Simon Meinschad, Geschäftsführer, und Udo Amann, Geschäftsleitung Finanzen & Infrastruktur, über IT 2030, Daten und KI.
Digitale Systeme prägen hollu bereits seit Jahren. Doch mit neuen Technologien, wachsenden Datenmengen und KI verschieben sich die Anforderungen spürbar. Wie hollu mit IT 2030 darauf antwortet und warum Change Management dabei eine zentrale Rolle spielt, erfahren Sie im Interview.
Herr Meinschad, was verbirgt sich hinter dem Begriff hollu IT 2030?
Simon Meinschad: Wir haben uns sehr bewusst dafür entschieden, Digitalisierung nicht punktuell zu betreiben, sondern systematisch. In den letzten Jahren sind Lösungen gewachsen, die ihren Zweck erfüllt haben, aber zunehmend an Grenzen stoßen. Mit hollu IT 2030 schaffen wir eine skalierbare und zukunftsfähige IT-Architektur, abgestimmt auf unsere Unternehmensstrategie und neue Anforderungen wie KI oder datengetriebene Geschäftsmodelle.
Herr Amann, was bedeutet das konkret in Bezug auf die IT-Infrastruktur?
Udo Amann: Wir entwickeln unsere IT von einer zentralen Lösung hin zu einem flexiblen System. Es wird ein zentrales ERP geben, aber ergänzt durch spezialisierte Anwendungen – etwa für Vertrieb, Datenanalyse oder E-Commerce. Eine Integrationsplattform sorgt dafür, dass alle Systeme sauber miteinander kommunizieren und auf derselben Datenbasis arbeiten. Das macht uns flexibler und wir können schneller auf neue Anforderungen reagieren.
Der Vertrieb ist ein zentrales Element. Was ändert sich hier?
Simon Meinschad: Unser Ziel ist es, den Vertrieb digital besser zu unterstützen. Systeme wie Webshop, ADIS und CRM werden weiterentwickelt und stärker integriert. FachberaterInnen bekommen bessere Informationen, KundInnen mehr Transparenz und einfachere Prozesse. Wichtig dabei: Alle Lösungen greifen auf dieselbe Datenbasis zu.
Stichwort Datenbasis – warum ist Data Governance zentral und welche Rolle spielt dabei das Datenanalysetool?
Udo Amann: Daten sind das Fundament jeder Digitalisierung. Ohne klare und gepflegte Daten funktionieren weder Systeme noch Auswertungen oder KI-Anwendungen zuverlässig. Deshalb haben wir früh eine strukturierte Data Governance mit definierten Rollen, Regeln und Prozessen aufgebaut. Ein zentrales Datenanalysetool hilft uns dabei, die Datenqualität messbar zu machen. So wird das Tool zu einem wichtigen Steuerungsinstrument für IT, Fachbereiche und Management.
Das Know Center ist als Partner eingebunden. Warum?
Simon Meinschad: Gerade bei Data Governance und KI-Themen braucht es tiefgehende Expertise. Das Know Center unterstützt uns beim Aufbau der Datenstrategie und der Integrationsplattform sowie bei der Frage, wie wir KI verantwortungsvoll einsetzen können. Für uns ist entscheidend, Forschung und Praxis sinnvoll zu verbinden.
KI ist aktuell in aller Munde. Wie geht hollu damit um?
Udo Amann: Wir beschäftigen uns nicht nur mit technischen Möglichkeiten, sondern auch mit rechtlichen und ethischen Rahmenbedingungen wie dem AI Act. KI wird dort eingesetzt, wo sie echten Mehrwert bringt. Gleichzeitig definieren wir klare Leitplanken für einen verantwortungsvollen Einsatz.
Ein Projekt dieser Größe braucht Akzeptanz. Welche Rolle spielen interne Kommunikation und Change Management?
Simon Meinschad: Eine entscheidende, deshalb haben wir über unser Social Intranet, Schulungen und Formate wie „Frag die Projektleitung“ die Mitarbeitenden ins Boot geholt. Unser Anspruch: verständlich erklären, transparent informieren und Beteiligung ermöglichen. Digitalisierung funktioniert nur gemeinsam.
Die Projektleitung erfolgt gemeinsam mit HWXB. Warum dieser externe Partner?
Udo Amann: Ein umfassendes Projekt wie hollu IT 2030 erfordert klare Strukturen, neutrale Moderation und konsequentes Projektmanagement. HWXB bringt genau diese Erfahrung mit. Die externe Projektleitung durch Peter Hauser und Vinzenz Wolf entlastet unsere internen Teams. Wir fühlen uns hier sehr gut aufgehoben und begleitet.
Was ist für Sie der wichtigste Erfolgsfaktor?
Simon Meinschad: Dass wir Digitalisierung als langfristige Investition verstehen – in Prozesse, Systeme und Menschen. Wir schaffen Schritt für Schritt ein stabiles Fundament für die digitale Zukunft von hollu.
KI wird bei hollu nur dort eingesetzt, wo sie echten Mehrwert bringt und das Team entlastet. Denn der Mensch steht bei hollu an erster Stelle.

Der hochmoderne hollu Campus ist in jeder Hinsicht perfekt für die Zukunft aufgestellt – technologisch, digital und natürlich menschlich. www.hollu.com