Vom 18. bis 26. Oktober 2025 stand Tirol ganz im Zeichen der Bewegung: Die Initiative „Gemeinsam Bewegt Tirol“, organisiert von der Lebensraum Tirol Gruppe, setzte ein starkes Zeichen für mehr körperliche Aktivität im Alltag – niederschwellig, gemeinschaftlich und generationsübergreifend.
Herzstück der Kampagne war eine reichweitenstarke Social-Media-Aktion, die über 500.000 Menschen in ganz Tirol aktivierte und mehr als drei Millionen Sichtkontakte erzeugte.
Was ist „Gemeinsam Bewegt Tirol“?
Die Bewegungsinitiative wurde erstmals in dieser Form umgesetzt und zielte darauf ab, Bewegung ohne Leistungsdruck in den Alltag der Tiroler Bevölkerung zu integrieren. Im Zentrum stand die Botschaft: Jede Bewegung zählt – unabhängig von Alter, Fitnessniveau oder Lebenssituation. Ergänzt wurde die Kampagne durch eine interaktive Tour durch sieben Tiroler Gemeinden sowie durch zahlreiche Online- und Offline-Maßnahmen.
Tour durch Tirol mit sieben Stopps – lokale Aktionen und starke Partner
An sieben Orten in Tirol, darunter Lienz, Kufstein, Innsbruck, Telfs und Schwoich, verwandelte sich der öffentliche Raum in aktive Begegnungszonen. Ob spontane Mitmachstationen, Bewegungschecks, das beliebte Smoothie-Bike mit über 1.500 gepressten Säften oder musikalische Akzente wie die Wanderung mit Weltmusiker Manu Delago – die Tour setzte kreative Impulse für eine bewegte Alltagsgestaltung. Die begleitende Radiokampagne von Life Radio rief täglich zur „Bewegten Pause“ auf, einer fünfminütigen Aktiv-Einheit für zuhause oder das Büro.
Digitale Mitmach-Kampagne: 3 Millionen Views und tausende Bewegungsmomente
Ein zentrales Element der Kampagne war die digitale Teilnahme: Über die Website der Lebensraum Tirol Gruppe, soziale Medien und eine interaktive „Social Wall“ wurden über 1.000 Bewegungsmomente geteilt – ob Spaziergänge, Dehnübungen oder sportliche Familienaktionen. Die Inhalte wurden über Social Media rund drei Millionen Mal angesehen, was der Kampagne eine hohe Sichtbarkeit und virale Verbreitung bescherte. Unterstützt wurde die Aktion durch Plakate, Radiospots und Beiträge in regionalen Medien.
Bewegung im Alltag: Gesundheitsförderung ohne Hürden
Sportlandesrat Philip Wohlgemuth, 1. Landeshauptmann-Stellvertreter, betont die Nachhaltigkeit der Aktion:
„Die Woche hat gezeigt, dass sich Tirolerinnen und Tiroler gerne bewegen – und dass dies auch im Alltag möglich ist. Jetzt gilt es, dieses Momentum zu nutzen und Tirol als Bewegungsland weiterzuentwickeln.“
Im Fokus stand stets die niederschwellige Aktivierung: Kurze Bewegungsimpulse, interaktive Stationen mit Handkraftmessung, Gleichgewichtsübungen oder Stretching – alle Angebote waren kostenfrei, spontan nutzbar und auf Alltagstauglichkeit ausgelegt.
Nachhaltiger Impuls für ein aktives Tirol
Für Martin Reiter, Geschäftsführer der Lebensraum Tirol Gruppe, ist „Gemeinsam Bewegt Tirol“ ein strategischer Baustein in der Entwicklung eines gesunden, lebenswerten Lebensraums:
„Die Kampagne war mehr als eine Aktionswoche. Sie hat Menschen motiviert, ihre Alltagsbewegung sichtbar zu machen und damit Teil einer Bewegung zu werden, die Tirol als vitalen Raum stärkt.“
Auch Projektleiter Andreas Klingler hebt hervor, wie einfach Bewegung sein kann, wenn sie alltagsnah angeboten wird: „Es braucht keine Hürde, keine Mitgliedschaft, keine spezielle Kleidung – sondern einfach einen Impuls. Und den haben wir gegeben.“
Unterstützt wurde die Kampagne durch ein breites Partnernetzwerk – darunter MPREIS, FH Gesundheit, Tirol Kliniken und das Sports Research Lab Tirol. Gemeinsam gelang es, eine niedrigschwellige Bewegungsoffensive zu starten, die weit über die neun Tage hinauswirkt.
Fazit: Tirol in Bewegung – digital, lokal und nachhaltig
Mit über 500.000 erreichten Menschen, sieben Tourstationen und rund drei Millionen Online-Sichtkontakten war „Gemeinsam Bewegt Tirol“ ein voller Erfolg. Die Kampagne zeigt, wie digitale Reichweite, regionale Aktionen und persönliche Impulse ineinandergreifen können, um ein gemeinschaftliches Ziel zu verfolgen: Mehr Bewegung im Alltag für alle in Tirol. Die Initiative hat bewiesen, dass gesundheitsfördernde Maßnahmen auch ohne Leistungsdruck funktionieren – und dass Tirol bereit ist für eine nachhaltige Bewegungsoffensive.
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