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KI, Mensch & Strategie vereint

Mehr als Programmierung und Code

Blicken gemeinsam auf die Chancen von KI: Nicole Mayr (Cemit) und Tobias Kilga.
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Blicken gemeinsam auf die Chancen von KI: Nicole Mayr (Cemit) und Tobias Kilga.

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Ein Gespräch mit Tobias Kilga (KI-Experte) und Nicole Mayr (Cemit).

 

Tobias, du beschäftigst dich seit vielen Jahren intensiv mit Künstlicher Intelligenz, arbeitest mit zahlreichen renommierten Tiroler Unternehmen zusammen und giltst als einer der führenden Experten auf diesem Gebiet. Was begeistert dich an KI noch immer am meisten?

Tobias Kilga: Mich begeistert an Technologie immer die Interaktion mit uns Menschen und wie wir sie zu unserem Wohl einsetzen können. Bei KI ist das ein besonders zentrales Thema: das Zusammenwirken von Technologie und Mensch und der Effekt, der daraus entsteht. KI ist für mich mehr als nur ein Werkzeug – sie ist ein Enabler für alle Bereiche. Richtig eingesetzt kann sie neue Geschäftsmodelle eröffnen, uns helfen, komplexe Probleme zu lösen und Innovation vorantreiben.

Besonders begeistert mich auch die Geschwindigkeit der Entwicklungen: Wir erhalten ständig neue Möglichkeiten und Chancen, die Technologie noch wirkungsvoller und gewinnbringender einzusetzen.

 

Du realisierst zahlreiche Projekte gemeinsam mit Cemit. Wie ergänzt ihr euch und was macht diese Zusammenarbeit für dich besonders wertvoll?

Tobias Kilga: Die Zusammenarbeit mit der Cemit ist wertvoll, weil wir unsere Stärken optimal kombinieren. Cemit bringt ein starkes Netzwerk in Tirol, Nähe zu Unternehmen und die Fähigkeit, Menschen und Ideen zusammenzuführen. Das ergänzt sich perfekt mit meiner Expertise in IT-Modernisierung, KI-Strategie und Compliance.

So entsteht ein Zusammenspiel, bei dem aus guten Ideen auch tatsächlich umsetzbare Projekte werden. Für mich ist der größte Mehrwert, dass wir Innovation praxisnah gestalten – also nicht nur theoretisch über Zukunftstechnologien sprechen, sondern konkrete Anwendungen schaffen, die Unternehmen sofort weiterbringen und echten Nutzen stiften.

 

Nicole, du berätst Organisationen, wie sie ihre Geschäftsprozesse optimal ausrichten, um KI-Lösungen zu implementieren und notwendige Investitionen mit Förderungen bedecken. Welchen Mehrwert siehst du in der Zusammenarbeit mit Tobias?

Nicole Mayr: Die Nutzung von Synergieeffekten ist bei uns zentral. Ich gehe mit den Organisationen zunächst in die Analyse – wo stehen sie gerade, welche Probleme sollen gelöst werden, welche Prozesse  hierfür angepasst werden und wie können Investitionen zur Zielerreichung sinnvoll geplant und durch Förderungen unterstützt werden. Tobias bringt parallel seine KI-Expertise ein, um die evaluierten Potenziale technologisch greifbar zu machen. Hierbei greifen wir auf bewährte Methoden, wie BPMN (Business Process Model and Notation) für die Prozess- sowie Zielanalyse zurück und überprüfen mittels eines Proof of Concept, ob die Lösungen technisch, fachlich und organisatorisch umsetzbar sind. So entsteht ein Zusammenspiel, bei dem Strategie und Technologie Hand in Hand gehen. Für unsere Kunden heißt das – sie investieren zielgerichtet und setzen KI genau dort ein, wo sie einen tatsächlichen Mehrwert schafft.

 

Wenn ihr in die Zukunft blickt: Welche Entwicklungen in der KI machen besonders neugierig und worauf können wir uns – besonders auch in Tirol – freuen?

Tobias Kilga: Mich beschäftigen besonders zwei Entwicklungen: Hyperpersonalisierung und vertrauenswürdige KI. Mit hyperpersonalisierten Systemen können wir erstmals Lösungen und Interfaces schaffen, die wirklich individuell auf Unternehmen, Menschen und Kontexte eingehen. Das eröffnet vor allem im Enterprise-Bereich, aber auch in der Medizin völlig neue Möglichkeiten für intelligente Anwendungen.

Dafür braucht es den zweiten Teil: vertrauenswürdige, erklärbare und transparente KI. Sie wird zum Schlüsselfaktor für nachhaltigen KI-Erfolg, gerade in Europa. Wir können uns auf eine neue Generation von Anwendungen freuen, die einerseits innovativ, andererseits sicher und nachhaltig sind. Ich sehe großes Potenzial darin, dass Tiroler Unternehmen durch kluge KI-Nutzung international noch sichtbarer werden – und dass wir hier ein starkes Ökosystem aufbauen, das Technologie, Wissenschaft und Praxis verbindet.

24. September 2025 | AutorIn: Entgeltliche Einschaltung | Foto: Cemit

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