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hochmoderne Zellkulturanlage

Novartis stärkt Biopharma-Standort Tirol mit neuer Produktionsstätte in Kundl

Auf dem Bild v.l.n.r.:Anton Mattle, Landeshauptmann von Tirol; Steffen Lang, President Operations Novartis; Roland Gander, Geschäftsführer Novartis Campus Kundl/Schaftenau; Wolfgang Hattmannsdorfer, Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus; Stefan Steger, Standortleiter Novartis Kundl.
hochmoderne Zellkulturanlage

Novartis stärkt Biopharma-Standort Tirol mit neuer Produktionsstätte in Kundl

Auf dem Bild v.l.n.r.:Anton Mattle, Landeshauptmann von Tirol; Steffen Lang, President Operations Novartis; Roland Gander, Geschäftsführer Novartis Campus Kundl/Schaftenau; Wolfgang Hattmannsdorfer, Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus; Stefan Steger, Standortleiter Novartis Kundl.

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Am 20. Oktober 2025 eröffnete Novartis in Kundl (Tirol) eine neue Zellkulturanlage zur Produktion therapeutischer Proteine. Die Anlage ergänzt die 2024 in Schaftenau in Betrieb genommene Schwesteranlage und ist Teil einer 2023 angekündigten Investition. Mit einer Jahreskapazität von 1,8 Millionen Litern werden künftig unter anderem monoklonale Antikörper hergestellt. Ab 2026 ist eine CO₂-neutrale Produktion vorgesehen. Die Standorterweiterung stärkt Tirols Rolle als Zentrum der biopharmazeutischen Industrie.

Mit der feierlichen Eröffnung einer hochmodernen Zellkulturanlage in Kundl setzt Novartis einen weiteren Meilenstein in der strategischen Expansion seines Biologika-Produktionsnetzwerks in Tirol. Die neue Anlage ist nicht nur Ausdruck technischer Exzellenz, sondern auch Teil einer umfassenden Investitionsoffensive, die das Unternehmen bereits 2023 angekündigt hatte. Nach der Inbetriebnahme einer vergleichbaren Einrichtung im nahegelegenen Schaftenau im Jahr 2024 ist die Fertigstellung des Standorts in Kundl ein deutliches Signal für die Innovationskraft der Region – und für die globale Bedeutung Tirols innerhalb des Novartis-Konzerns.

Die neue Produktionsstätte ist auf ein hohes Fermentationsvolumen von 1,8 Millionen Litern jährlich ausgelegt. Hergestellt werden dort vor allem monoklonale Antikörper sowie weitere komplexe molekulare Wirkstoffe, die bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen, rheumatischen Beschwerden oder Multipler Sklerose zum Einsatz kommen. Die technische Infrastruktur der Anlage setzt dabei neue Maßstäbe in Sachen Automatisierung, Energieeffizienz und Produktionssicherheit. Besonderes Augenmerk wurde auf eine zukunftsorientierte, umweltschonende Planung gelegt: Ab dem Jahr 2026 soll der Standort vollständig CO₂-neutral produzieren.

Für Roland Gander, global verantwortlich für die Herstellung therapeutischer Proteine bei Novartis, ist die Kombination der Standorte Schaftenau und Kundl ein Beweis für die Leistungsfähigkeit des Konzerns: „Gemeinsam bilden diese beiden Anlagen das produktivste Biologika-Zentrum innerhalb des gesamten Novartis-Netzwerks.“ Die vollständige Integration von Forschung, Entwicklung und Produktion an einem geografisch konzentrierten Standort bietet nicht nur Effizienzvorteile, sondern stellt auch einen wichtigen Wettbewerbsvorteil dar.

Auch auf politischer Ebene wird die Bedeutung des Projekts betont. Steffen Lang, Mitglied des Novartis Executive Committee, weist auf die Notwendigkeit stabiler Rahmenbedingungen hin, um Investitionen wie diese langfristig in Österreich zu halten. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer unterstreicht den industriepolitischen Stellenwert der Anlage: „Solche Projekte sind entscheidend für Versorgungssicherheit, Wachstum und die Weiterentwicklung des Industriestandorts Österreich.“ Für Tirols Landeshauptmann Anton Mattle ist das Engagement von Novartis ein Beispiel dafür, wie regionale Wertschöpfung, Innovation und internationale Wettbewerbsfähigkeit zusammenspielen.

Fazit: Tirol als biopharmazeutisches Zentrum mit globaler Strahlkraft

Mit der Eröffnung der neuen Zellkulturanlage in Kundl setzt Novartis ein deutliches Zeichen für die Zukunft des Pharmastandorts Tirol. Die Kombination aus technologischer Spitzenleistung, nachhaltiger Produktion und regionaler Verankerung macht Kundl und Schaftenau zu zentralen Säulen der internationalen Biologika-Strategie des Unternehmens. Für Österreich bietet die Investition nicht nur neue industrielle Perspektiven, sondern auch die Chance, sich als verlässlicher Partner für Hightech-Produktion in der Life-Sciences-Branche zu positionieren.

21. Oktober 2025 | AutorIn: Jürgen Micheler/Platzer Media | Foto: Novartis Österreich / Martin Vandory

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