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Autopark goes Red Bull

Foto: Red Bull, Autopark
Die drei schnellsten Autopark-Lehrlinge werden Ende Mai am Red- Bull-Ring im Rennauto Platz nehmen.

Autopark goes Red Bull

Die drei schnellsten Autopark-Lehrlinge werden Ende Mai am Red- Bull-Ring im Rennauto Platz nehmen.

Der Autopark startet ein besonderes Motorsport-Projekt und lädt dazu Lehrlinge und MitarbeiterInnen zum Red-Bull-Ring ein. Drei Lehrlinge werden in Spielberg die Möglichkeit bekommen, sich in einem echten Rennauto für den Start zum Suzuki Europa Cup zu qualifizieren.

Der Autopark bildet aktuell rund 50 Lehrlinge an vier Standorten in Tirol in verschiedensten Berufen aus. Dazu entstand kürzlich die Idee, ein cooles Motorsport-Lehrlingsprojekt zu starten. Die Idee dahinter ist ganz einfach, wie Autopark-Inhaber Michael Mayr erklärt: „Wir wollen Lehrlinge und Mitarbeiter am Erfolg teilhaben lassen und bei den jungen Leuten die Leidenschaft zu unseren Marken und zum Motorsport verstärken.“

Dafür wurde am 10. März eine Gokart-Challenge veranstaltet, bei der die drei schnellsten Lehrlinge des Unternehmens ermittelt wurden. Diese drei Burschen werden Ende Mai am Red-
Bull-Ring in Spielberg in einem echten Rennauto des Suzuki Europa Cup sitzen und sich im Training beweisen müssen. Der Schnellste dieser Trainingseinheit sitzt dann im Hauptrennen am Steuer des Renn-Suzuki und wird von einem rund 50 MitarbeiterInnen starken Autopark-Fanclub angefeuert.

Kurz gefragt mit Autopark-Inhaber Michael Mayr

Herr Mayr, der Autopark ist bekannt für seinen Teamgeist, seine Leidenschaft und sein Engagement bei Lehrlingen und MitarbeiterInnen. Warum ist Ihnen das so wichtig?

MICHAEL MAYR: Einen Autopark ohne Team würde es gar nicht geben. Erfolg ohne Teamleistung auch nicht. Die logische Konsequenz daraus ist, mit einem großartigen Team aus den unterschiedlichen Abteilungen im Haus, durch Zusammenhalt und Leidenschaft, Erfolge zu erreichen.

Was sind Ihre Erwartungen vom neuen Motorsport-Lehrlingsprojekt?

Wir merken, dass die Lehrlinge begeistert von dieser Idee sind. Dieser Motorsport-Spirit ist für uns eine Triebfeder, ähnlich wie in der Formel 1, wo durch die Netflix-Serie plötzlich wieder viele junge Leute auf den Sport aufmerksam wurden. Dazu kommen eine gewisse Gruppendynamik und die Begeisterung, mit dabei zu sein und das Autopark-Team am Red-Bull-Ring anfeuern zu dürfen.

Sie und Ihr Sohn Max fahren schon seit einigen Jahren im Suzuki Europa Cup. Profitiert dadurch auch das Unternehmen Autopark?

Ja, absolut. Der Autopark profitiert dadurch in jener Hinsicht, dass wir uns in unserer Branche klar bekennen. Wir stehen zu Motoren, wir stehen zur Mobilität und wir stehen zur Automobilbranche. Bei allen Kritikpunkten, denen wir aktuell ausgesetzt sind und die wir natürlich ernst nehmen, versuchen wir, durch eine neutrale und sachliche Betrachtung das Thema in das richtige Licht zu rücken. Besonders Suzuki profitiert davon in unserem Haus und liefert durch dieses Engagement Emotionen und Spaß. Wir stehen zum Sport, wollen die beste Leistung auf dem Asphalt, aber auch im Unternehmen bringen. Ich mag die Atmosphäre auf einer Rennstrecke.

Kurz gefragt mit Viktoria Mayr, Lehrlingsbeauftragte im Autopark

Wie ist die Lehrlingssituation derzeit in Ihren Betrieben?

VIKTORIA MAYR: Wir nehmen jedes Jahr neue Lehrlinge auf, bekommen seit einiger Zeit aber leider nicht mehr so viele Lehrlinge, wie wir bräuchten. Wir achten dabei sehr auf die Qualität unserer Lehrlinge, was die Auswahl zusätzlich erschwert. Darüber hinaus spüren wir die gesellschaftliche Entwicklung, die einen Besuch von höheren Schulen forciert. Mit Ideen wie zum Beispiel unserem Motorsport-Projekt versuchen wir, junge Leute für uns zu gewinnen. Was wir in letzter Zeit schon feststellen, ist, dass sich verstärkt Mädchen für eine Kfz-Lehre bewerben.

Der Automobilhandel ist aktuell mit großen Herausforderungen konfrontiert. Wie sehen Sie künftig die Chancen, wenn ein Jugendlicher heute eine Berufsausbildung in der Kfz-Branche beginnt?

Ich sehe hier sehr große Chancen. Wir sind zwar in einem Wandel, dieser geht jedoch schrittweise. Sollte irgendwann ein Verbrenner Verbot kommen, fahren diese noch lange weiter. Der Elektroantrieb wird zwar mehr werden, trotzdem gibt es einen Riesenbestand an Verbrennungsmotoren. Deshalb muss das Berufsbild diesen Entwicklungen angepasst werden. Das passiert bereits, unsere Lehrlinge werden schon heute im Bereich Hochvolttechnik ausgebildet. Parallel dazu wird der Bereich der Elektronik im Auto immer wichtiger.

In zehn Jahren wird der Kfz-Mechaniker andere Aufgaben haben als heute. Er wird aber mit Sicherheit viele Aufgaben haben, weil Wartung, Pflege und die Sicherheitsauflagen der Hersteller weiter zunehmen werden. Dafür werden sich aber nicht nur Fachkräfte, sondern auch wir als Unternehmen anpassen müssen.

  • ViktoriaMayr

    „Mit Ideen wie diesem Motorsport-Projekt versuchen wir, junge Leute für uns zu gewinnen.“ Viktoria Mayr, Lehrlingsbeauftragte im Autopark

  • MichaelMayr

    „Erfolg ohne Teamleistungen gibt es nicht.“ Autopark-Inhaber Michael Mayr

  • Autopark-Lehrlinge

    Die Gokart-Challenge ist Teil des Motorsport-Lehrlingsprojekts.



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