Die beste Zukunft für alle

Als Lehrlingskoordinatorin bei Dinkhauser Kartonagen sorgt Melanie Rienzner dafür, dass dem Nachwuchs alle Möglichkeiten offenstehen, um sich selbst und ihre Talente zu verwirklichen, und beugt zugleich dem Fachkräftemangel vor.

Wenn Melanie Rienzner sich beim wöchentlichen Meeting mit ihren Schützlingen trifft, kann sie sich selbst noch erinnern, wie es sich anfühlt, Lehrling zu sein. Denn auch ihre Karriere nahm mit einer Lehre ihren Anfang – „auch wenn das schon ein bisschen her ist“, lacht sie.

Heute ist die gelernte Speditionskauffrau nicht mehr in ihrer ursprünglichen Branche tätig, sondern im Personalmanagement bei Dinkhauser Kartonagen. Dort kümmert sie sich um Personalagenden – und insbesondere um den Berufsnachwuchs. Als Lehrlingskoordinatorin ist sie Bindeglied zwischen den Auszubildenden, deren Ausbildern und dem Unternehmen.

Zukunftssicherung

„Die Rolle von Lehrlingsbeauftragten wie mir ist es, gemeinsam mit den Lehrlingsausbildern, Jugendliche dabei zu unterstützen, ihr bestes Selbst zu werden – sowohl auf beruflicher als auch auf sozialer Ebene“, ist sie überzeugt. Diese Aufgabe beginnt bereits mit dem Recruiting. Schon bei der Suche nach Lehrlingen ist Rienzner aktiv beteiligt, um die richtigen Mittel und Wege zu finden, den Nachwuchs zu erreichen. Und auch auf Messen und Schulen vertritt sie ihr Unternehmen auf der Suche nach den talentierten und motivierten Fachkräften von morgen. Denn es geht nicht nur darum, dem Nachwuchs die bestmögliche Ausbildung zu bieten. „Gelingt uns das, sorgen wir damit zugleich dafür, dass unserem Unternehmen auch in Zukunft qualifizierte und gut ausgebildete Mitarbeiter zur Verfügung stehen“, erklärt sie. „Und insbesondere im eigenen Betrieb sind gut ausgebildete Fachkräfte schon heute Gold wert und werden das in Zukunft noch mehr sein.“

Kommunikation zählt

Schon alleine deswegen wird die Ausbildung bei Dinkhauser Kartonagen großgeschrieben. Nicht weniger als 21 Lehrlingsausbilder können bei dem Tiroler Verpackungsspezialisten aktuell Lehrlinge in acht verschiedenen Lehrberufen ausbilden. Dabei arbeiten sie Hand in Hand mit Rienzner, die neben Gespür für Trends und den Puls der Zeit auch ein hohes Maß an kommunikativen Fähigkeiten mitbringen muss. Sich einmal wöchentlich mit allen Lehrlingen zu treffen ist dabei nur eine von vielen Maßnahmen, um ständigen Austausch zu gewährleisten. „Wir haben unter anderem auch eine eigene Whatsapp-Gruppe“, erzählt Rienzner. „Es hilft enorm, die Jugendlichen dort abzuholen, wo sie sich wohlfühlen – egal ob in der Gruppe oder in der individuellen Betreuung.“ Zugleich ist aber auch der direkte Draht zu den Lehrlingsausbildern gefragt. Denn nur so können potenziell verborgene Talente ans Licht gebracht und unterstützt werden – was besonders für die Schwerpunktsetzung für das letzte Lehrjahr wichtig ist.

Vielschichtige Kompetenzen

Eine eigene Ausbildung zur Lehrlingskoordinatorin gibt es nicht. Allerdings hat Rienzner neben der WIFI-Ausbildung zur Lehrlingsausbilderin und ihrer langjährigen Erfahrung als solche mittlerweile eine beachtliche Anzahl an Qualifikationen gesammelt. Allen voran hat sie kürzlich die Ausbildung zur diplomierten Lehrlingsausbilderin abgeschlossen – auch wenn sie bereits seit mittlerweile fünf Jahren als Lehrlingskoordinatorin tätig ist. „Dabei habe ich viele Dinge gelernt, die auch in meiner Tätigkeit auf der ‚übergeordneten Ebene‘ enorm wertvoll sind“, sagt sie.

Nie ausgelernt

Ergänzt wird das Diplom in ihrem Fall durch verschiedenste Kurse und Seminare, mit denen Rienzner ihre Kompetenzen regelmäßig up to date hält. „Als Lehrlingskoordinatorin ist man schlussendlich Führungskraft. Und Führungskräfte sind darauf angewiesen, sich aktiv fortzubilden“, ist sie überzeugt. „Nur so kann man seinen Mitarbeitern – oder in meinem Fall Lehrlingen – das Beste bieten.“ Eine wichtige Plattform, auf der Fortbildungen zu finden sind, ist dabei das Ausbilderforum, das vom Land Tirol, der Arbeiterkammer, dem ÖGB und der Wirtschaftskammer betrieben wird.

Knotenpunkt

Dieses Forum steht allen Absolventen des Lehrlingsausbilder-Trainings offen und dient sowohl zum Austausch und Netzwerken untereinander als auch als Anlaufstelle für Fortbildungen. Dort werden jedes Jahr verschiedenste Seminare und Kurse angeboten – inklusive der Ausbildung zum diplomierten Lehrlingsausbilder. „Dort finde ich eigentlich immer etwas, um die eigenen Kompetenzen zu erweitern“, weiß Rienzner. „Und das motiviert auch, immer am Ball zu bleiben.“

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    Melanie Rienzner, Lehrlingskoodinatorin Dinkhauser Kartonagen

  • Dinkhauser

    Gut ausgebildete Fachkräfte sind für jeden Betrieb Gold wert.

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    Gut ausgebildete Fachkräfte sind für jeden Betrieb Gold wert.

Die beste Zukunft für alle
Melanie Rienzner ist für ihre Schützlinge da. Neben wöchentlichen Jour fixes ist die Lehrlingskoordinatorin auch in einer WhatsApp-Gruppe im ständigen Austausch mit den Lehrlingen von Dinkhauser Kartonagen.

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