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Neuer Ausbildungsweg

Gute Noten für Hochschullehrgang Elementarpädagogik

Gute Noten für Hochschullehrgang Elementarpädagogik
hochschullehrgang-quereinstieg-elementarpadagogik-_fn-ph-tirolr_p32802 - Gute Noten für Hochschullehrgang Elementarpädagogik
Der neue Hochschullehrgang Quereinstieg Elementarpädagogik steht BachelorabsolventInnen der Erziehungswissenschaft und für KandidatInnen mit Volksschullehramt offen.
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Gute Noten für Hochschullehrgang Elementarpädagogik

Gute Noten für Hochschullehrgang Elementarpädagogik
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Der neue Hochschullehrgang Quereinstieg Elementarpädagogik steht BachelorabsolventInnen der Erziehungswissenschaft und für KandidatInnen mit Volksschullehramt offen.

Ein neuer Ausbildungsweg zur pädagogischen Fachkraft in Krippe und Kindergarten erhielt in einer österreichweiten Evaluation gute Beurteilungen. Mit dem Sommersemester 2024 wird der Hochschullehrgang "Elementarpädagogik" auch an der Pädagogischen Hochschule Tirol eingeführt.

Das Interesse ist bereits jetzt groß, und Anmeldungen treffen kontinuierlich ein. Das Recht auf Kinderbildung und -betreuung, das in Tirol bis 2026 schrittweise eingeführt wird, wird die ohnehin herausfordernde Bewerbungssituation noch brisanter machen. Angesichts des hohen Bedarfs ist es von großer Bedeutung, qualitativ hochwertige Ausbildungsmöglichkeiten sicherzustellen, um die Qualität der elementaren Bildung und Betreuung zu gewährleisten.

Elementarpädagogik für Quereinsteiger

Der einjährige Hochschullehrgang "Elementarpädagogik" wurde bereits an sechs Pädagogischen Hochschulen in Österreich durchgeführt und dient als Quereinstiegsmöglichkeit in das Berufsfeld für fachlich vorgebildete Personengruppen. Voraussetzung für die Zulassung ist ein Bachelorabschluss in Pädagogik oder das Volkschullehramt. Im Sommersemester 2024 beginnt der Hochschullehrgang an der PH Tirol. Das Interesse ist deutlich spürbar, Anmeldungen werden fortlaufend entgegengenommen. Die Anmeldung ist bis zum 14. Jänner 2024 möglich.

Evaluierung zeigt positive Gesamtzufriedenheit

Eine Evaluation im Auftrag des Bildungsministeriums zeigte eine überaus hohe Gesamtzufriedenheit der Studierenden: Die Zufriedenheit bewegte sich kontinuierlich zwischen 95 und 100 Prozent. Alle TeilnehmerInnen gaben zum Lehrgangsende an, dass sie die Ausbildung erneut wählen würden. Nahezu alle fühlten sich sehr gut oder eher gut auf den Berufseinstieg vorbereitet, allerdings empfanden viele die Anforderungen als anspruchsvoll. Ein häufig geäußerter Wunsch war eine Verlängerung der Praktikumsdauer. Die österreichweiten Evaluationsergebnisse können in die Lehrgangskonzeption an der PH Tirol einfließen.

Die Rektorin der PH Tirol, Regine Mathies, betont die Wichtigkeit von qualitätsvollen Ausbildungsmöglichkeiten, insbesondere im Kontext des Rechts auf Kinderbildung und -betreuung in Tirol: „Mit dem Recht auf Kinderbildung und -betreuung in Tirol steigt der ohnehin schon große Bedarf an elementarpädagogischen Fachkräften in Tirol noch einmal mehr. Um die hohe Qualität in den Kindergärten und Kinderkrippen auch weiterhin zu gewährleisten, sind qualitätvolle Ausbildungsmöglichkeiten von hoher Relevanz. Mit dem Hochschullehrgang „Elementarpädagogik“ für QuereinsteigerInnen, der nun auch in Tirol startet, wird ein neuer, bedeutsamer Zugang zum Berufsfeld geschaffen, von dem elementarpädagogische Bildungseinrichtungen in Tirol erheblich profitieren.“ Die Akademisierung, so unterstreicht Rektorin Regine Mathies, stelle eine dringend notwendige Ergänzung zu bestehenden Ausbildungswegen dar. Sie führt hochqualifizierte, innovative und diversitätssensibel agierende MitarbeiterInnen und LeiterInnen elementarpädagogischer Einrichtungen in die Bildungslandschaft ein.

Seit letzter Woche ist eine Anmeldung an der PH Tirol möglich, und das Interesse sei groß. Lehrgangsleiter Bernhard Koch ist überzeugt, dass es sich lohnt, diesen Hochschullehrgang zu besuchen: „Die Ausbildung dauert nur ein Jahr, da die Studierenden ja bereits eine pädagogische Vorbildung mitbringen. Danach kann man schon als pädagogische Fachkraft in Krippe und Kindergarten arbeiten. Das Berufsfeld ist vielseitig, krisensicher, sinnvoll und fair, die Berufszufriedenheit ist Befragungen zufolge hoch und es gibt in fast jedem Ort einen Arbeitgeber. Darüber hinaus sind flexible Arbeitszeitmodelle möglich.“

07. Dezember 2023 | AutorIn: Sarah Daum | Foto: PH Tirol/Roner

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