20 Jahre Pflegestiftung • 2.000 Absolvent_innen

Foto: AMS Tirol, René Stöckl
v.l. Bernhard Pichler, Bernadette Kendlbacher, LR Cornelia Hagele, Markus Moosbrugger

20 Jahre Pflegestiftung • 2.000 Absolvent_innen

v.l. Bernhard Pichler, Bernadette Kendlbacher, LR Cornelia Hagele, Markus Moosbrugger

2.000 ambitionierte Fachkräfte seit Gründung der Tiroler Pflegestiftung entlasten das Tiroler Pflegesystem nachhaltig. Aufstockung des Stiftungsbeitrages vom Land Tirol ab 2023. Neue Gesamtförderhöhe bis zu 1.450 Euro.

„Ich habe den schönsten Beruf der Welt“, sagt Markus Moosbrugger. Er ist Diplompfleger und Fachreferent in der Pflegestiftung und möchte in keinem anderen Bereich arbeiten. Wie ihm geht es den meisten Absolvent_innen der Tiroler Pflegestiftung. Sie lieben ihren Beruf und fühlen sich genau am richtigen Platz. Das mag u. a. daran liegen, dass ein Vorpraktikum absolviert wird, bevor die fachliche Ausbildung in der Pflegestiftung überhaupt startet. So haben die Bewerber_innen die Möglichkeit, ihren Berufswunsch nochmals genau zu überprüfen. Das hat sich bewährt. Viele fühlen sich bestätigt, weil sie sehen, welche Aufgaben es zu bewältigen gibt und was sie mit ihrer Arbeit bewirken können.

Bernhard Pichler, Leitung Service für Unternehmen, AMS Tirol:

„Tirol, ist ein Vorreiter, was die Pflegestiftung anbelangt. Es haben nicht alle Bundesländer den Vorzug, auf eine solche Förderschiene zurückgreifen zu können und der Erfolg gibt uns recht: Arbeitsmarktpolitisch gelingt es, hunderten von arbeitsuchenden Personen neue berufliche Möglichkeiten aufzuzeigen und diese fachgerecht auf dem neuen Berufsweg zu begleiten.

Der durchschnittliche Arbeitsmarkterfolg der Pflegestiftung liegt bei 83 %. Das ist ein Traumwert und wir leisten einen wichtigen Beitrag, um dem Pflegekräftemangel in Tirol entgegenzuwirken. 2.000 Absolvent_innen gibt es bisher. Wollte man den 20. Geburtstag mit allen gemeinsam feiern, müsste man zusätzlich zum Saal Tirol im Congress Center Innsbruck auch noch den großen Saal im Landestheater füllen. Die Pflegestiftung ist also eine Erfolgsstory und ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die hervorragende Zusammenarbeit zwischen der amg-tirol, dem Land Tirol und dem AMS sowie den Ausbildungsinstituten und den Kooperationsbetrieben. Hier greift ein Rädchen ins andere.“

Cornelia Hagele, Landesrätin für Gesundheit, Pflege, Bildung, Wissenschaft und Forschung:

„Die Pflegestiftung Tirol ist eine überaus wertvolle Unterstützung in der Ausbildung von qualifizierten Arbeitskräften im Bereich der Gesundheits-, Pflege- und Sozialbetreuungsberufe. Aus diesem Grunde freut es mich ganz besonders, dass wir die Aufstockung des aktuellen Stiftungsbeitrags in den vergangenen Tagen auf den Weg bringen konnten und als Land zukünftige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen können. Das Land Tirol nimmt für das Jahr 2023 insgesamt 432.000 Euro für die Pflegestiftung in die Hand – das bedeutet für jede Teilnehmerin und jeden Teilnehmer eine Unterstützung von bis zu 1.450 Euro.“

Bernadette Kendlbacher, Geschäftsführerin Tiroler Arbeitsmarktförderungsgesellschaft (amg-tirol)

Die Pflegestiftung hat sich in den letzten 20 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt und hat neue Zugänge zum Pflege- und Sozialbetreuungsbereich für Neu-Einsteiger_innen ermöglicht. Mittlerweile gibt es ein breitflächiges Angebot von unterschiedlichen Ausbildungen und 2.000 motivierte Absolvent_innen, auf die wir sehr stolz sind. Wichtig für die Zukunft der Pflegestiftung ist eine gesicherte Finanzierung, damit wir von der amg-tirol durch intensive Begleitung der Teilnehmenden sicherstellen können, dass die Drop-out-Quote weiterhin so niedrig bleibt und unsere neu ausgebildeten Pflegekräfte mit Freude in ihren Beruf starten.“



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