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Standortagentur Tirol: Dem MINT-Fachkräftemangel entgegenwirken

Bei der Vorstellung von „Tirol. Mehr vom Leben - Attraktiver Arbeitsraum“ in Lienz (v. l.): Daniel Schreier, Referent für Öffentlichkeitsarbeit der Industriellenvereinigung Tirol, Andreas Unterhofer, kaufmännischer Geschäftsführer der Durst Austria GmbH, Mario Gerber, Landesrat für Wirtschaft, Tourismus und Digitalisierung, und Ingo Erricher, Prokurist der Standortagentur Tirol.

Standortagentur Tirol: Dem MINT-Fachkräftemangel entgegenwirken

Bei der Vorstellung von „Tirol. Mehr vom Leben - Attraktiver Arbeitsraum“ in Lienz (v. l.): Daniel Schreier, Referent für Öffentlichkeitsarbeit der Industriellenvereinigung Tirol, Andreas Unterhofer, kaufmännischer Geschäftsführer der Durst Austria GmbH, Mario Gerber, Landesrat für Wirtschaft, Tourismus und Digitalisierung, und Ingo Erricher, Prokurist der Standortagentur Tirol.

Nachdem das Projekt "Tirol. Mehr vom Leben – Attraktiver Arbeitsraum" der Standortagentur Tirol in Innsbruck vorgestellt wurde, erfolgte gestern eine weitere Präsentation in Lienz bei der Durst Austria GmbH. Ziel des Projekts ist es, Unternehmen in Tirol aus den Bereichen Industrie und Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) dabei zu unterstützen, sich mit MINT-Studierenden und -Absolventen zu vernetzen. Dieses Angebot wird ab 2024 verfügbar sein.

Fachkräfte rücken auch in Tirol immer stärker in den Fokus, da sie maßgeblich zur (Weiter-)Entwicklung und Innovation beitragen, was sowohl für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen als auch für die Gesamtwirtschaft von entscheidender Bedeutung ist. Die zunehmende Digitalisierung, insbesondere in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT), spielt dabei eine zentrale Rolle. Mario Gerber, Landesrat für Wirtschaft, Tourismus und Digitalisierung, betonte bei der Vorstellung in Lienz, dass geeignete Fachkräfte für die Stärkung der Wirtschaft durch Digitalisierung unerlässlich seien, jedoch in vielen Bereichen derzeit fehlen würden.

Gerber unterstrich die Bedeutung der Attraktivität von Rahmenbedingungen in Industrie, Wirtschaft und Tourismus, um Anreize für zukünftige Fachkräfte zu schaffen. Die Schaffung entsprechender politischer Voraussetzungen sei notwendig, um die Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu gewährleisten. Das Projekt "Attraktiver Arbeitsraum" der Standortagentur Tirol konzentriert sich daher auf die Vernetzung von Unternehmen mit MINT-Fachkräften und hat auch das Ziel, Tirol als attraktiven Lebens- und Arbeitsraum zu präsentieren.

Ingo Erricher, Prokurist der Standortagentur Tirol, erläuterte, dass das Projekt Unternehmen der Industrie und IKT die Möglichkeit bietet, sich im Rahmen des Projekts mit MINT-Studierenden und -Absolventen zu vernetzen. Das entsprechende Leistungsangebot kann ab sofort genutzt werden. Das übergeordnete Ziel des Projekts ist es, gemeinsam mit dem Land Tirol und den Unternehmen verbesserte Bedingungen für Fachkräfte zu schaffen.

Daniel Schreier von der Industriellenvereinigung Tirol betonte die Vielfalt der Unternehmenslandschaft in Tirol und die damit verbundenen Möglichkeiten für zukünftige Fachkräfte. Er hob hervor, dass trotz guter Ausbildungsmöglichkeiten der Mangel an Fachkräften die Unternehmen vor große Herausforderungen stellt. Das Projekt "Attraktiver Arbeitsraum" sei ein Schritt in die richtige Richtung, um Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.

Andreas Unterhofer, kaufmännischer Geschäftsführer der Durst Austria GmbH, bestätigte die aktuellen Herausforderungen im Bereich Fachkräfte und zeigte sich dennoch zuversichtlich, dass sich die Situation verbessern werde. Während seiner Präsentation betonte er den Pioniergeist des Unternehmens und die Bedeutung, eine positive Arbeitskultur zu schaffen, die auch internationale Fachkräfte anspricht.

Weitere Infos zum Projekt

Das Projekt "Tirol. Mehr vom Leben – Attraktiver Arbeitsraum" der Standortagentur Tirol arbeitet intensiv an der Umsetzung seit Anfang 2023. Dabei spielen die betroffenen Unternehmen der Industrie und IKT eine grundlegende Rolle, und ihre Rückmeldungen wurden bei der Ausarbeitung eines Leistungsangebots berücksichtigt, das Unternehmen ab 2024 bei der Suche nach MINT-Fachkräften unterstützen soll. Die Vernetzung steht dabei im Fokus und wird durch verschiedene Formate gestärkt. Weitere Informationen zum Leistungsangebot des Projekts sind auf der Website der Standortagentur Tirol verfügbar.

Die Partner des Projekts "Tirol. Mehr vom Leben – Attraktiver Arbeitsraum" sind die Industriellenvereinigung Tirol, die Wirtschaftskammer Tirol, die INNOS GmbH, das Arbeitsmarktservice Tirol und die Standortagentur Tirol.

22. November 2023 | AutorIn: top.tirol Redaktion | Foto: Standortagentur Tirol

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