Starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität

Innsbruck Tourismus setzt nach der kostenlosen Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs für Gäste mit der Welcome Card nun auch auf neue Nachhaltigkeitsmaßstäbe innerhalb des eigenen Unternehmens.

Als erster TVB-Partner der Mobilitätsapp ummadum motiviert Innsbruck Tourismus seine Mitarbeiter zur nachhaltigen Fortbewegung zwischen Arbeitsplatz und Zuhause. Und damit nicht genug: Mit jedem gesammelten Mobilitätspunkt werden Handelspartner aus der Region unterstützt. Weil Nachhaltigkeit bereits bei den Mitarbeitern anfängt und nur ganzheitlich funktionieren kann.

Bekenntnis zur Nachhaltigkeit

Zeit zu handeln und statt Worten Taten sprechen zu lassen – dieses Credo verfolgt Innsbruck Tourismus in Sachen Mobilität nicht erst seit gestern: Nach der Förderung der nachhaltigen Fortbewegung von Gästen mit der kostenlosen Gästekarte Welcome Card werden nun in Zusammenarbeit mit dem Tiroler Start-up ummadum auch bei Mitarbeitern Anreize für klimafreundliche Alltagswege geschaffen. Innsbruck Tourismus wurde neben Kundengruppen wie Gemeinden, Städte oder Skigebiete österreichweit zum ersten Umweltpartner unter den Tourismusverbänden und zeigt sich somit als „First Mover“.

Dass Innsbruck Tourismus bei Themen wie Umwelt und Nachhaltigkeit auf Aktion anstelle von Reaktion setzt, zeigt die neu geschaffene Position einer Expertin für CSR (Corporate Social Responsibility). Die Zusammenarbeit mit ummadum ist eine der in Angriff genommenen, internen Nachhaltigkeitsmaßnahmen, die Innsbruck Tourismus in Zukunft verstärken möchte.

Vorbildfunktion

Karin Seiler, Geschäftsführerin von Innsbruck Tourismus, freut sich über die neue Umweltpartnerschaft zwischen ummadum und Innsbruck Tourismus: „Als Tourismusverband sind wir stets auf der Suche nach innovativen Lösungen, um unsere Region nachhaltiger zu gestalten und regionale Partner zu unterstützen. Da klimafreundliche Mobilität nicht erst beim Gast, sondern bereits beim Mitarbeiter beginnt, möchten wir als positives Beispiel vorangehen. Nur so kann ganzheitliche Nachhaltigkeit funktionieren.“

Auch Angelika Mattes, HR-Managerin von Innsbruck Tourismus, zeigt sich erfreut, dass das Unternehmen als erster Tourismusverband Österreichs seinen Mitarbeitern die Benefits der ummadum-App anbietet und damit in puncto Mitarbeiter-Mobilität völlig neue Wege eingeschlagen hat: „Wir verstehen uns als nachhaltiger Arbeitgeber und möchten unsere Mitarbeiter bestmöglich bei einem klimafreundlichen Lebensstil unterstützen. Es ist schön, dass dieses freiwillige Angebot von Beginn an so gut angenommen wurde und sich bis dato bereits 40 Mitarbeiter angemeldet haben.“

Rene Schader, CEO von ummadum, erkennt darin eine wichtige Vorreiter-Rolle: „Wir freuen uns, dass Innsbruck Tourismus als erster Tourismusverband Österreichs mit ummadum nachhaltige Mobilität innerhalb des Unternehmens fördert und damit vorlebt, was für den Tourismus nach außen gefordert wird. Dadurch beweist Innsbruck Tourismus, wie aufrichtig die Bemühungen in Hinblick auf die Umstellung auf einen sanften und nachhaltigen Tourismus in Österreich sind.“

Branchenübergreifende Win-win-Situation

Um einen ganzheitlichen Klimaschutz zu leben und damit eine lebenswerte Zukunft für alle zu schaffen, ist ein starkes Netzwerk an Partnern unverzichtbar. Deshalb unterstützt Innsbruck Tourismus mit der Nutzung der ummadum-App nicht nur seine Mitarbeiter in einem nachhaltigeren Mobilitätsverhalten, sondern gleichzeitig auch die Handelspartner aus der Region. Mit jedem klimafreundlich zurückgelegten Kilometer werden App-Nutzer mit ummadum-Punkten belohnt, die sie bei zahlreichen regionalen Händlern einlösen können. Derzeit sind rund 500 Handelspartner im ummadum-Netzwerk vertreten und freuen sich über eingelöste Punkte.

Mit dem geplanten App-Relaunch im Oktober können User ihre Punkte auch in Spar-, Hervis- und OMV-Gutscheine tauschen und damit österreichweit einlösen. Teilnehmende Betriebe können sich damit als nachhaltiger Umweltpartner positionieren und neue Zielgruppen ansprechen. Des Weiteren steht ihnen die attraktive Möglichkeit zur Verfügung, ihr Angebot durch digitale Gutscheine zu bereichern. Smarte Kommunikation ist ein weiterer Pluspunkt, da die ummadum-Plattform als zusätzlicher Marketingkanal genutzt werden kann und Händler so von verstärkter Sichtbarkeit profitieren können.

Vorteile für alle

Dass sich Menschen bei sauberer Luft und aktiver Fortbewegung auch besserer Gesundheit erfreuen, muss wahrscheinlich nicht näher erläutert werden. Was allerdings eine Erwähnung wert ist, ist die bessere Messung: Mit der ummadum-App behält man stets im Blick, wie viel CO2 man täglich reduziert – so macht sparen noch mehr Spaß. Außerdem kommt es mit alternativen Mobilitätsformen wie beispielsweise Fahrgemeinschaften zu weniger Verkehr mit gleichzeitig mehr Auswahlmöglichkeiten. Gerade in Zeiten hoher Verkehrsaufkommen werden durch ummadum-Communities die Verkehrsströme besser gesteuert und entzerrt. Durch weniger Stau und mehr Parkplätze sinkt auch das Stresslevel der Verkehrsteilnehmer.

Doch nicht nur die Nerven werden geschont, sondern ebenso der Geldbeutel: Die Ersparnis von Parkplätzen oder sonstigen PKW-bedingten Ausgaben ist auf längere Sicht immens. Auch aus Raumordnungsaspekten gewinnt eine Destination wie die Region Innsbruck neue Flächen anstelle von Parkplätzen. Und das gute Gefühl, Verantwortung zu leben, ist wohl einer der wertvollsten Pluspunkte als Umweltpartner: sich als nachhaltiger Player zu positionieren, den regionalen Handel gegenüber Großketten zu stärken und im besten Fall auch andere zu motivieren.

Wie funktioniert die ummadum-App?

Nach dem Download der App kann es sofort losgehen: Um ein sogenanntes „Mobilitätsbudget“ zu erhalten, tritt der User einer Community bei oder erwirbt es direkt in der App. Ob mit dem Rad, zu Fuß oder in der Fahrgemeinschaft – jeder klimafreundlich zurückgelegte Kilometer wird in der App erfasst und mit ummadum-Punkten belohnt. Und da auch ein Problem zum Teil der Lösung werden kann: Wo der Verzicht auf den PKW nicht möglich ist, sollen zumindest Fahrgemeinschaften organisiert und als zusätzliche Transportoptionen in den Verkehr integriert werden.

Das Beste daran: Die gesammelten ummadum-Punkte können bei regionalen Handelspartnern eingelöst werden. Derzeit arbeitet das Start-up an der Entwicklung von Umwelttickets, die unabhängig von den Punkten als Motivator dienen sollen. Außerdem können sich die App-Nutzer auf ein weiteres Feature voraussichtlich Ende des Jahres freuen: Nach der Sammlung zahlreicher Umwelttickets warten zusätzlich spannende Preise auf die Teilnehmer.

Starkes Zeichen für nachhaltige Mobilität
Innsbruck Tourismus setzt auf nachhaltige Mobilität innerhalb des eigenen Unternehmens und wird als erster Tourismusverband Österreichs Partner der ummadum-App.

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