Whisperwool – Die Wolle an der Wand

Horst Philipp hat mit Whisperwool ein funktionales Designelement geschaffen, das nicht nur optisch etwas hermacht.

Firmengründer Horst Philipp holt das Beste vom Schaf ins Haus. Nein – es geht nicht ums Essen. Es geht um die Wolle. Aus der macht das Tiroler Unternehmen Whisperwool gepresste Platten, die als Wandpaneele wahre Wunder in Sachen Raumklima und Akustik vollbringen. Dabei verwendet Philipp Schafwolle, die sonst tonnenweise am Müll landen würde. Daraus wird ein Produkt, das Gipskarton in Sachen Umweltverträglichkeit um Längen schlägt.

Wolle als Multitalent

„Schafwolle reguliert die Feuchtigkeit in Räumen, indem sie diese absorbiert und langsam wieder abgibt“, erklärt Marketingchef Gernot Wurm. „Das sorgt für angenehmes Raumklima. Außerdem bindet sie Schadstoffe aus der Luft, ist antibakteriell und allergenfrei.“ Während Lochplatten und Gipskartonprodukte kaum recyclingfähig sind, könnte Wolle aufbereitet und wiederverwendet werden.

Nachhaltige Alternative

Die Wolle wird in einem eigenen Verfahren zu Platten mit 90 x 90 cm und einer
Dicke von 12 mm gepresst. Mottenschutz und eine flammhemmende Imprägnierung sind immer dabei. Letztere wurde eigens auf Basis abbaubarer Produkte entwickelt. Damit schafft man alle Zertifikate für die Verwendung im Innenraum und bleibt trotzdem ökologisch.

Whisperwool – Die Wolle an der Wand
48 Millionen Tonnen Schafwolle werden EU-weit jährlich als Abfall entsorgt. Horst Philipp hat die perfekte Upcyclingstrategie für dieses Problem gefunden.

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