AREA 47: Best-Practice-Modell für den Sommertourismus

Seit Mai 2010 vereint die AREA 47 am Eingang zum Tiroler Ötztal die angesagtesten Trendsportarten an einem Ort. Mittlerweile besteht das einzigartige Angebot aus rund 40 Aktivitäten von Blobbing bis Wakeboarding.

„Was wir mit der AREA 47 bieten, ist weltweit einmalig.“ Mit dieser Ansage definierte der viel zu früh verstorbene Mastermind und Initiator Hans Neuner beim Start im Jahr 2010 den noch heute gültigen Anspruch des führenden europäischen Outdoor-Erlebnisparks. Das Beste des Moments und kontinuierliche Weiterentwicklung am Puls der Zeit sollen am 47. Breitengrad erlebbar werden. Highlight-Projekte wie Westösterreichs erste Wakeboardanlage auf 20.000 m² zur Saison 2016 oder die Errichtung von nachhaltigen Unterkünften in Holzbauweise im Corona-Jahr 2020 belegen den Willen zum ständigen Fortschritt.

30 Millionen an Investitionen

Insgesamt wurden in den vergangen 11 Jahren rund 30 Millionen Euro in die Anlage investiert. Pro Saison werden im Schnitt 40.000 Nächtigungen verzeichnet und 70.000 Outdoor-Touren für Haus- und Tagesgäste durchgeführt. „Mit unserem Angebot haben wir bewiesen, dass sich starke touristische Marken auch in Pandemiezeiten behaupten können“, verweist Christian Schnöller, Geschäftsführer der AREA 47, auf die große Nachfrage in den vergangenen beiden Corona-Saisonen. Für Jakob Falkner, Geschäftsführer der Bergbahnen Sölden, sind die mit dem Investitionsprojekt verbundenen Erwartungen mehr als erfüllt worden.

Leuchtturm für den Sommertourismus

„Die Idee von Hansi Neuner hat mich von Anfang an begeistert. Wir wollten gemeinsam ein Leitprodukt schaffen, das Sommerurlaub in Tirol als trendige und für eine junge Zielgruppe ansprechende Alternative zu den Destinationen im Mittelmeerraum etabliert. Die Kombination aus Funsport und Natur-Erlebnis hat sich in den elf Jahren seit der Eröffnung der AREA 47 als Leuchtturm-Angebot für den heimischen Sommertourismus etabliert. Einzigartig in Tirol, Österreich und genau genommen im gesamten Alpenbogen”, betont Falkner. Gleichzeitig legen die Bergbahnen Sölden mit Österreichs größtem Outdoor-Freizeitpark ein weiteres Bekenntnis zur Weiterentwicklung der touristischen Angebotsstruktur im Ötztal ab.

Neben der AREA 47 und natürlich dem Skigebiet von Sölden ist das Seilbahnunternehmen maßgeblich an der Realisierung des AQUA DOME in Längenfeld beteiligt gewesen. Im vorderen Ötztal engagieren sich die Bergbahnen Sölden zudem als Gesellschafter in der erfolgreichen und langfristigen Etablierung von Hochoetz als Familienskigebiet.

Wertschöpfung für die Region

Eine Besonderheit stellt die Tatsache dar, dass das Areal der AREA 47 auf den Gebieten der Tourismusverbände Ötztal Tourismus und Imst Tourismus liegt. „Dieser Umstand hat sich über die Jahre als Vorteil erwiesen. Wir bringen uns gern in den Angebotsgruppen der Destinationen bei der Entwicklung ein. Im Gegenzug integrieren die Partner unser einzigartiges Action-Menü in ihre Kommunikation. Für Tourismusbetriebe in der Region stellen wir ein attraktives Zusatzangebot dar, mit dem sie bei ihren Gästen werben können“, erklärt Christian Schnöller. Praktisches Beispiel ist das Zusammenspiel bei den beliebten Gästekarten Ötztal Inside Summer Card und dem Urlaub(s)pass. Als Arbeitgeber eröffnet der Outdoorpark eine Vielzahl an attraktiven Jobs. Von Bike- und Rafting-Guides über Fachkräfte in der Gastronomie bis hin zum Content Creator: In der Saison 2021 beläuft sich die Anzahl der MitarbeiterInnen auf 150 Personen aus 20 Nationen.

Ausgezeichnetes Projekt

Seit Beginn an erlangte Österreichs größter Outdoorpark nationale und internationale Reputation. Die Reihe der Würdigungen umfasst den Tirol Touristica-Award, den Exportpreis der Wirtschaftskammer Österreich oder auch den Österreichischen Innovationspreis Tourismus. Aufgrund ihrer Einzigartigkeit avancierte die AREA 47 auch zum global beachteten Medienliebling. Renommierte Publikationen wie die New York Times oder cnn.com berichteten über das Projekt am Eingang zum Ötztal. TV-Sender aus Japan (Nippon TV) oder deutschsprachige Fernsehformate wie „Galileo“ reisten an, um actionreiche Sequenzen für die ZuseherInnen einzufangen.

Langjährige Partner

Weiteres Indiz für die Strahl- und Zugkraft der AREA 47 ist eine lange Liste an Wirtschaftskooperationen mit etablierten Marken. Globale Brands wie adidas, Action-Cam-Hersteller GoPro oder heimische Unternehmen wie Red Bull, Rauch und Stiegl reihen sich in das Partnernetzwerk ein. Zur Saison 2021 konnte dieses mit CLIF, Suunto und Zanier noch ausgebaut werden. Eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten: Die Marken präsentieren sich in einem passenden Umfeld bei ihren jeweiligen Zielgruppen. Die Gäste profitieren davon, die Produkte im Alltags-Outdoortest kennenzulernen.

Sportliche Influencer

Eine wesentliche Konstante in der bisherigen Geschichte der AREA 47 ist die Präsenz von internationalen Top-Athletinnen, welche die Vorzüge der Infrastruktur regelmäßig zu Trainingszwecken nützen. Zu den Stammgästen zählen etwa die Stars der Cliff-Diving-Szene wie der mehrfache Weltmeister Orlando Duque oder die österreichische Wakeboardgröße Dominik Hernler. Mehr als 500 ProfisportlerInnen aus der ganzen Welt waren seit dem Start zu Gast.

Nachhaltigkeit als Auftrag

Den ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Dieses Ziel wird in der AREA 47 im Rahmen der Initiative „GoGreen“ verfolgt. Das konsequente Reduzieren von Plastikmüll in der Gastronomie, der Einsatz von ausschließlich biologischen Filteranlagen in den Seen, die Zusammenarbeit mit heimischen Lieferanten wie dem Obstlager Haiming oder das regelmäßige Säubern der Raftingstrecken entlang des Inns sind bereits etabliert. Das gezielte Eindämmen des Individualverkehrs steigert die Aufenthaltsqualität zusätzlich: Mittels Elektro-Shuttles gelangen die Gäste zum gewünschten Punkt innerhalb der 9,5 Hektar großen Anlage. Der schonende Umgang mit der Natur wird auch in Zukunft fortgeführt etwa im Zuge eines Nachhaltigkeitsplans.

AREA 47: Best-Practice-Modell für den Sommertourismus
Starker Impulsgeber für den Tiroler Tourismus: Thomas Köhle (GF Imst Tourismus), Christian Schnöller (GF AREA 47), Jakob Falkner (GF Bergbahnen Sölden) und Christoph Rauch (Vize-Direktor Ötztal Tourismus) (v. l.)

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