Sicherheitskonzept der Bergweihnacht Innsbruck

Stadt, Veranstalter und Exekutive informierten über die Maßnahmen

Innsbrucks Christkindlmärkte gehören zur vorweihnachtlichen Tradition. Seit 1973 ist der Markt vor dem Goldenen Dachl tirolweit das Aushängeschild der Weihnachtsmärkte in der Landeshauptstadt. Seit 2001 präsentieren sich mittlerweile sieben Märkte unter dem Dach der Bergweihnacht Innsbruck. Die aktuelle Corona-Situation sowie die österreichweit verschärften Maßnahmen der Bundesregierung, die mit 8. November in Kraft getreten sind, bedingen eine notwendige verstärkte Aufmerksamkeit auf das Thema Sicherheit auf den Märkten. „Nach der Verordnung der Bundesregierung zur Durchführbarkeit der Christkindlmärkte wurde von uns bereits von vornherein ein Schwerpunkt auf ein gutes Sicherheitskonzept gelegt. Uns war es von Anfang an wichtig, eine sichere und möglichst genussvolle Durchführung der Bergweihnacht Innsbruck zu garantieren. Gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern vonseiten der Marktorganisatoren, der Wirtschaftskammer, Innsbruck Tourismus und der Exekutive wird die Umsetzung auch unter den neuen Vorgaben gut und reibungslos funktionieren können“, stellt der für Sicherheitsbelange zuständige Vizebürgermeister Ing. Mag. Johannes Anzengruber, BSc klar.

Regelungen im Detail

Die seit 8. November geltende 2G-Regelung für Veranstaltungen ab 25 Personen bzw. für die Gastronomie bedeutet auch für Christkindlmärkte, dass der Erwerb an den Ständen lediglich für vollständig Geimpfte und Genesene möglich ist.
Bei den Innsbrucker Christkindlmärkten ist darüber hinaus an jedem der 200 Stände gegen Vorlage eines 2G-Nachweises ein Armband erhältlich, dass die Konsumation von Speisen bzw. Getränken und auch den Einkauf von Handelswaren vor Ort am jeweiligen Tag erlaubt. Eine Person kann zwar mehrere Getränke oder Speisen kaufen, konsumiert werden dürfen diese aber nur von Gästen mit Armband. Die farblich täglich wechselnden Armbänder werden bei allen Ständen ausgegeben und gelten auf allen Innsbrucker Christkindlmärkten für den jeweiligen Tag. Darüber hinaus werden sie in Kooperation mit den anderen Gastronomiebetrieben eingesetzt und erleichtern damit die Kontrollen.
„Um den Ablauf zu beschleunigen, werden – zusätzlich zum Infostand bei der Ottoburg – auch die aus den Vorjahren bekannten Weihnachtsengel gegen Vorlage des 2G-Nachweises Berechtigungsbänder ausgeben. Zudem werden zahlreiche dreisprachige Info-Tafeln in Deutsch, Italienisch und Englisch im Veranstaltungsbereich auf die aktuellen Vorgaben hinweisen“, ergänzt Robert Neuner von der IAI Veranstaltungs GmbH.

Sicherheitskontrollen

Wer sich länger als 15 Minuten an einem Tisch aufhält, ist zudem verpflichtet, sich mittels QR-Code zu registrieren. Die Einhaltung von 2G mittels der entsprechenden Armbänder wird von der Polizei und der Mobilen Überwachungsgruppe (MÜG) kontrolliert: „Die MÜG ist hier als Organ des Gesundheitsamtes gemeinsam mit der Polizei Innsbruck tätig. Wir werden damit unseren Beitrag leisten, um den Besucherinnen und Besuchern der Christkindlmärkte einen sicheren Aufenthalt zu gewährleisten“, führt Mag. Klaus Feistmantl, Leiter des städtischen Amtes für Sicherheit und Veranstaltungen, aus.
„Neben den sicherheitspolizeilichen Kontrollen und jenen der MÜG zur Einhaltung der Covid-Maßnahmen bekommen wir wieder Verstärkung von Carabinieri und Polizisten aus Italien, die uns – wie bereits in den Vorjahren – auch heuer unterstützen werden“, erläutert Stadtpolizeikommandant Oberstleutnant Romed Giner.

Bergweihnacht Innsbruck: Sieben Märkte, sieben Gesichter

Im Rahmen der Bergweihnacht Innsbruck finden Besucher:innen ein besonders breit gefächertes Angebot vor. Von dem in der Altstadt situierten traditionellen Markt über den familenfreundlichen Markt am Marktplatz, jenem in der Maria-Theresien-Straße mit modernen Flair, den romantischen Märkten in Wilten und auf der Hungerburg, gehören auch der Markt in St. Nikolaus sowie die Kaiserweihnacht am Bergisel zum vorweihnachtlichen Angebot. Laut Marktordnung gelten die Märkte in der Vorweihnachtszeit als Gelegenheitsmärkte und stellen einen nicht unwesentlichen Wirtschaftsfaktor in der Vorweihnachtszeit dar, da sie einerseits BesucherInnen anziehen und andererseits auch wieder die Angebote des stationären Handels vermehrt in den Fokus rücken.

Präventionskonzept ermöglicht Durchführung

„Es war abzusehen, dass die Christkindl- und Weihnachtsmärkte heuer nur unter strengen Sicherheitsauflagen stattfinden können. Daher haben wir früh genug reagiert und gemeinsam mit der Sparte Handel in der Tiroler Wirtschaftskammer und der Fachgruppe der Tiroler Gastronomie ein umfassendes Präventionskonzept in Auftrag gegeben. Das Ergebnis kann für alle Weihnachts- und Adventmärkte entsprechend den örtlichen Anforderungen und Gegebenheiten angepasst werden. Dieses Generalpräventionskonzept ist eine echte Hilfestellung für die Organisator:innen, welches es auch möglich macht, neue Vorgaben rasch umzusetzen“, erklärt Ossi Lerch, Obmann des Tiroler Markt-, Straßen- und Wanderhandels (Tiroler Wirtschaftskammer).

Eröffnet werden die Christkindlmärkte in der Altstadt sowie am Marktplatz am Montag, 15. November, wobei auf Eröffnungsfeiern verzichtet wird. Am 19. November startet die Kaiserweihnacht am Bergisel, gefolgt vom Wiltener Advent ab 22. November, dem Markt in der Maria-Theresien-Straße ab 25. November sowie jenen in St. Nikolaus und auf der Hungerburg ab 26. November.

Weitere Infos zum Programm und den Öffnungszeiten: www.christkindlmarkt.cc

Sicherheitskonzept der Bergweihnacht Innsbruck
Sichere Bergweihnacht Innsbruck: v.l. Ossi Lerch (Tiroler Wirtschaftskammer, Spartenvertreter Märkte), Klaus Feistmantl (Leiter Amt für Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen Stadt Innsbruck), Stadtpolizeikommandant Romed Giner, Vizebürgermeister Johannes Anzengruber, Christian Mark (Christkindlmarkt Marktplatz) Robert Neuner

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