Villa Blanka setzt auf Qualität

Mit der Eröffnung des Mädcheninternats ist der Neu- und Umbau der Villa Blanka abgeschlossen. Den Schülerinnen und Schülern wird Lernen, Wohnen und Freizeit auf höchstem Niveau geboten.

„Qualität“ lautet die unumstrittene Leitlinie für die Zukunft des Tiroler Tourismus. Doch Qualität im Tourismus beginnt bei der Ausbildung. Und genau deswegen hat die renommierte Tiroler Tourismusschule Villa Blanka in den letzten Jahren massiv investiert. Damit präsentiert sich die älteste Tourismusschule Österreichs moderner denn je. Den Start machte die Generalsanierung des Wohncampus 1 im Jahr 2018, gefolgt vom Umbau des zweiten Obergeschosses im Direktionsgebäude und der Errichtung der Villa Vital, einem top ausgestatteten Fitnesscenter für die Schülerinnen und Schüler. Zudem wurde die Lehrküche modernisiert, eine international beachtete Lehrbar eingerichtet und das Restaurant umgebaut. Den Abschluss bildet nun der Wohncampus 2, der gestern offiziell eröffnet wurde. Die Einweihung der Räumlichkeiten nahm Bischof Manfred Glettler persönlich vor.

Topmodernes Mädcheninternat mit 60 Betten

Im Wohncampus 2 wurden die ehemaligen Drei- und Vierbettzimmer durch hochmoderne Unterkünfte ersetzt. Auf über 1.800 Quadratmetern entstanden 11 Einzel-, 19 Doppel- und 2 Dreibettzimmer sowie 5 sogenannte Cocooning-Suiten mit Einzelbelegung. Der luxuriös ausgestattete Wohncampus 2 verfügt somit in Summe über 60 Betten. „Wir wollen leben, was wir lehren und unseren Schülerinnen und Schülern ein unschlagbares Lehr-, Wohn- und Freizeitkonzept bieten“, erklärt die Direktorin der Villa Blanka, Sabine Wechselberger. Die Erweiterung des Direktionsgebäudes um zwei Etagen wurde von der Architekturhalle Telfs als Wettbewerbsgewinner geplant und von Schafferer Holzbau sowie Baumanagement Malojer umgesetzt.

100 Prozent Tiroler Firmen

Insgesamt hat die Villa Blanka nun Platz für 135 Internatsschüler. Das neue Schuljahr startet mit Vollbelegung. In allen Baustufen zusammen wurden rund 11,5 Millionen Euro investiert. „Wir sind stolz darauf, dass wir für den Neubau und die Ausstattung unseres Internats ausschließlich Tiroler Firmen gewinnen konnten. Die hohe Qualität der Ausführung zeigt, dass wir auf unserem Standort über fachkundige und verlässliche Betriebe und Mitarbeiter verfügen“, betont der Obmann der Tourismusschulen Villa Blanka, Franz Staggl. Die Professionalität am Bau ermöglichte, dass sämtliche Zeit- und Kostenpläne exakt eingehalten werden konnten. Neben der Regionalität wurde auch auf den Faktor Nachhaltigkeit gesetzt und beim Bau des gesamten Gebäudes auf Energieeffizienz geachtet. Eine Photovoltaikanlage am Dach wird mittelfristig den eigenen Strombedarf bis zu 90 Prozent abdecken. Zudem senkt die Nutzung von Regenwasser den Trinkwasserbedarf.

Lust auf Lernen

„Wir bilden die nächste Generation im Tourismus aus – und diese findet hier optimale Bedingungen vor“, hob der Spartenobmann für Tourismus, Mario Gerber hervor. Touristiker bieten ihren Gästen Erlebnisse – und das gelte auch hier: „In der Villa Blanka wird Schule zum Erlebnis und erzeugt Vorbildwirkung in Hinblick auf Kundenorientierung“, so Gerber. „Dieses Ambiente macht definitiv Lust auf Lernen“, ist sich auch WK-Präsident Christoph Walser sicher, „hier finden junge Menschen das ideale Umfeld für ihre persönliche Entwicklung.“

Neue Geschäftsführung

Am 1. Oktober übergibt Peter Trost die Geschäftsführung der Villa Blanka, die er fünfzehn Jahre lang ausgeübt hat. Er hat auch die Modernisierung der letzten drei Jahre intensiv vorangetrieben und begleitet. Seine Nachfolger sind Norbert Schöpf, Produktmanager für Tourismus am WIFI, und Thomas Geiger, Geschäftsführer der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft.

Villa Blanka setzt auf Qualität
Das Führungsteam der Villa Blanka: Das Geschäftsführer-Duo Norbert Schöpf (r.) und Thomas Geiger (l.) mit Obmann Franz Staggl und Direktorin Sabine Wechselberger.

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