Betriebe müssen sich auf Omikron-Welle vorbereiten!

WKT Präsident Christoph Walser warnt: Warten auf Wien kann zu spät sein. Die Gesundheit der Belegschaft, Abläufe und Lieferketten müssen von Unternehmen selbst gesichert werden.

Die Bedrohung durch einen möglichen Personalausfall dürfe laut dem Tiroler WK-Präsidenten keinesfalls auf die leichte Schulter genommen werden. "Wir dürfen bei Omikron nichts dem Zufall überlassen und müssen uns jetzt bestmöglich auf den Höhepunkt dieser Welle vorbereiten", ruft Präsident Christoph Walser die Tiroler Unternehmen auf, das Heft selbst in die Hand zu nehmen und sich auf womöglich massive Mitarbeiter-Ausfälle bestmöglich vorzubereiten.

Notfallpläne aufstellen

Dazu zählen u. a. organisatorische Maßnahmen, wie das Bilden von Teams bzw. Team-Splitting, das Tragen von Masken, die Verschärfung von Hygienemaßnahmen, die Ermöglichung von Homeoffice, die Überprüfung bzw. Sicherung von Lieferketten und Lagerbeständen.

„Wir können nicht auf weitere Anweisungen aus Wien warten", so Präsident Walser weiter, „jeder Betrieb tut gut daran, sich individuell auf den Krisenfall vorzubereiten und die geltenden Regelungen entsprechend zu ergänzen, um den laufenden Betrieb zu gewährleisten.“

Verkürzung der Quarantäne

In diesem Zusammenhang fordert Walser ebenfalls die Verkürzung der Quarantänezeit bei Kontaktpersonen. „Wir müssen sicherstellen, dass unsere Betriebe, Schulen, Kindergärten, Alten- und Pflegeheime handlungsfähig bleiben. Das schaffen wir durch eine bestmögliche Vorbereitung auf den Fall der Fälle und durch eine Erleichterung der Quarantäne von Kontaktpersonen und Infizierten ohne Symptome."

Betriebe müssen sich auf Omikron-Welle vorbereiten!
WKT-Präsident Walser appeliert an die Tiroler Unternehmen, nicht auf Vorgaben des Bundes zu warten, sondern sich proaktiv auf die Omikron-Welle vorzubereiten.

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