Freudenthaler – Entsorgen heißt Ressourcen bewahren

Wenn es um das Thema Abfallentsorgung geht, ist Freudenthaler der Spezialist in Westösterreich. Unter der Devise „exzellent behandelt“ bietet die in Inzing ansässige Firma optimale Lösungen für Industrie, Gewerbe, Tourismus, Kommunen und Privatkunden.

Verantwortung für die Kunden, aber auch für nachfolgende Generationen zu übernehmen, diesem Anspruch ist die Firmenphilosophie von Freudenthaler verpflichtet. Gewerbe, Hotellerie, Kommunen und vor allem die Industrie schätzen den Service der traditionsreichen Firma, die seit nahezu fünf Jahrzehnten erfolgreich tätig ist. Der Grundsatz „Exzellenz in jeglichem Tun“ gibt die Leitlinie für das engagierte Team vor.

Rund 60.000 Tonnen Abfall werden am Standort in Inzing pro Jahr übernommen. Über fünfzig bestens ausgebildete Mitarbeiter sorgen mit ihrem Spezialwissen dafür, dass jede Art von Abfall im Sinne modernsten Ressourcenmanagements so nachhaltig wie möglich behandelt bzw. wiederverwertet wird – zum größten Teil in den eigenen Anlagen.

Versorgungssicherheit in herausfordernden Zeiten

Gerade in herausfordernden Zeiten werden höchste Qualitätsansprüche garantiert. „Ob für die Problemstoffsammlung in den Gemeinden oder für sehr spezifische Entsorgungsaufträge der Industrie, als Ressourcenmanager sehen wir uns auch als Garant für regionale Wirtschaftskreisläufe und Versorgungssicherheit“, betont Prokurist Christian Sailer. Vor der Entsorgung steht so immer die Beratung. In abfallstrategischen genauso wie in abfallrechtlichen Fragen ist spezialisiertes Fachwissen garantiert. „Mit diesen Kompetenzen, einem maßgeschneiderten, kundenorientierten Portfolio und unserem motivierten Team blicken wir optimistisch in Richtung Zukunft“, so Sailer.

Entsorger werden zu Ressourcenmanagern

Geschäftsführerin Ingeborg Freudenthaler konstatiert einen Paradigmenwandel in der Branche: „Wir sehen es als unsere zentrale Zukunftsaufgabe, wertvolle Rohstoffe aus Abfällen herauszufiltern. Ganz generell hat sich die Ausrichtung unseres Tuns und unsere Rolle in Wirtschaft und Gesellschaft gewandelt.“ Daher sei es gerade jetzt nach der Coronakrise wichtig, europaweiten Kapazitätsengpässen entgegenzuwirken. „Im Sinne funktionierender regionaler Wirtschaftskreisläufe wird es entscheidend, größtmögliche Recyclingquoten zu erzielen“, unterstreicht Freudenthaler.

Die Welt verändert sich – auf Freudenthaler ist Verlass

„So wie sich die Welt um uns herum immer schneller verändert, verändern sich auch die Anforderungen der Kunden. Der Grad der Komplexität steigt kontinuierlich. Unsere Kunden können sich auf höchste Kompetenz und modernste Anlagen verlassen. Wir sind auch für zukünftige Herausforderungen bestens gerüstet“, so Freudenthaler. Über die Jahre wurden zahlreiche neue Entsorgungsverfahren und Systeme, wie beispielsweise die erste Vakuumverdampferanlage, selbst entwickelt, um so dem Unternehmensleitsatz entsprechend exzellente Behandlung für die Kunden sicherzustellen.

Auch auf das viel diskutierte und „brandheiße“ Thema der Gefährlichkeit der Lithiumakkus hat Freudenthaler bereits vor drei Jahren aufmerksam gemacht und die Öffentlichkeit als Erster informiert.           

3 Fragen an Geschäftsführerin INGEBORG FREUDENTHALER:
Wie ist es Ihnen gelungen, das Familienunternehmen durch die Zeit der Pandemie zu führen und die Aufrechterhaltung der Entsorgungsleistungen zu gewährleisten?

INGEBORG FREUDENTHALER: Für uns war es selbstverständlich, dass sich unsere Kunden auch in dieser außergewöhnlichen Zeit immer auf uns verlassen konnten. Als krisenrelevantes Unternehmen durften wir auch während der Lockdowns arbeiten. Die große Einsatzbereitschaft und die Kompetenz unserer Mitarbeiter waren und sind der Garant für höchste Qualität in allen Bereichen. 

Was bedeutet für Sie Nachhaltigkeitrund um Entsorgung und Recycling?

Die Themenkomplexe Umwelt und Nachhaltigkeit sind für uns längst mehr als nur Schlagworte. Dass wir uns auch dem Thema „Future Waste“ schon seit einiger Zeit stellen, zeigt einmal mehr unsere Vorreiterrolle.

Welche Rolle spielt der duale Bildungsweg im Unternehmen Freudenthaler?

Die Lehrlingsausbildung ist mir ein persönliches Herzensanliegen. Deshalb habe ich auch selbst an der Modernisierung des Berufsbildes mitgearbeitet. Wir bilden aktuell bereits den zweiten Lehrling zur Entsorgungs- und Recyclingfachkraft aus. Er ist im Übrigen österreichweit einer von nur neun Kandidaten in seinem Jahrgang. Ich bin überzeugt, dass uns Entsorgern in Zukunft die noch viel wichtigere Rolle des Ressourcenmanagers zukommt. Dabei geht es um die regionale Kreislaufwirtschaft und die zentrale Frage von Versorgungssicherheit. Green Jobs sind gerade bei jungen Menschen in. Rohstoffmanagement und das Recycling bieten in diesem Lehrberuf große Zukunftschancen und einen krisensicheren Arbeitsplatz.

Das Unternehmen Freudenthaler
Gründung, Wachstum, nachhaltige Entwicklung

  • 1973
    gründete Karl Freudenthaler in Innsbruck einen Großhandel für Heizöltanks. 1986 erfolgte die Übersiedlung an den Standort Inzing.
  • 1991/92
    setzte sich das Unternehmen durch die Errichtung von Pilotanlagen für die Behandlung organischer und anorganischer Abwässer, einer Heizölschlammaufbereitungsanlage und
    einer Behandlungsanlage für ölkontaminiertes Erdreich an die technologische Spitze im Entsorgungsbereich.
  • 1999
    wurde die erste Vakuumverdampferanlage Europas in Betrieb genommen.
  • 2003
    die europaweit modernste Verwertungsanlage für Gewerbemüll, Sperrmüll und  Baustellenmischabfall
  • 2011
    wird ein weiterer Firmenstandort errichtet.
  • 2018
    folgt der Neubau Österreichs modernster Lagerhallen.
  • 2019
    wurde ein innovatives Sicherheitssystem inkl. automatischer Löschvorrichtung installiert, um
    neuen Risiken zu begegnen.
  • 2020
    fokussiert Freudenthaler noch stärker auf die Themen Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein
    und richtet das Angebot weiterhin verstärkt auf diese Aspekte aus. Ressourcenmanagement und hohe Recyclingquoten stehen im Vordergrund.
Freudenthaler – Entsorgen heißt Ressourcen bewahren
Das Freudenthaler-Führungsteam: Geschäftsführerin Ingeborg Freudenthaler und Prokurist Christian Sailer.

Beitrag teilen:

Werbung

Newsletter

Wir informieren Sie kostenlos und wöchentlich über
Tirols Wirtschaftsgeschehen

Bitte JavaScript aktivieren, um das Formular zu senden