Für Flair und Vielfalt

Mit dem Inn-Taler, einer Gutscheinkarte für das Innsbrucker Zentrum, soll die Kaufkraft in der Region gehalten werden. Derzeit sind rund 70 Partner mit dabei, künftig sollen es aber deutlich mehr werden.

Die Coronakrise war – und ist noch immer – eine große Herausforderung für den stationären Handel. Nicht nur, dass durch diverse Lockdowns Kunden für lange Zeit völlig ausblieben, im Zuge der Pandemie hat sich viel und mitunter nachhaltig ins Internet verlagert: Viele Menschen kaufen vermehrt online ein. Der Inn-Taler, eine eigene „Währung“ für die Innsbrucker Alt- und Innenstadt, soll Menschen dazu animieren, wieder verstärkt lokale Angebote wahrzunehmen, und so dazu beitragen, das Zentrum der Landeshauptstadt mit seiner besonderen Atmosphäre zu erhalten

Handel stärken

Beim Inn-Taler handelt es sich um einen Gutschein, der in verschiedenen Geschäften und Gastronomiebetrieben im Zentrum von Innsbruck eingelöst werden kann. Ursprünglich als digitales Weihnachtsgeschenk für die Mitarbeiter der IKB ins Leben gerufen, wird der „Wirkungsbereich“ des Inn-Talers seitdem stetig erweitert – und das in mehrerlei Hinsicht.

„Seit März gibt es den Gutschein als haptische Scheckkarte, einlösbar bei rund 70 Shops, Cafés und Dienstleistern in der Altstadt“, berichtet Michael Perger, Obmann des neugegründeten Innsbrucker Zentrumsvereins, der hinter dem Inn-Taler steht. „Und seit 1. Oktober kann man damit auch in Betrieben der Innenstadt bezahlen.“ Die Idee dahinter: Konsumenten (wieder) in die Innenstadt zu locken und regionale Wertschöpfung zu stärken. „Ein Stadtzentrum lebt von seiner Vielfalt an Geschäften und Gastronomiebetrieben, und diese muss gerade in Zeiten wie diesen, in denen immer mehr auf Onlineshopping umgesattelt wird, unterstützt werden“, erklärt Patrick Pixner, Geschäftsführer der Inn-Taler GmbH, die sich um Weiterentwicklung und Vertrieb des Inn-Talers kümmert. „Denn nicht jeder Betrieb ist dazu in der Lage, einen eigenen Webshop aufzuziehen – geschweige denn, mit Branchenriesen mitzuhalten. Deshalb braucht es Initiativen wie den Inn-Taler.“

Gut für alle

Abgesehen von der Intention, die Kaufkraft in der Region zu halten, fungiert der Inn-Taler auch als übergeordnete Plattform für teilnehmende Betriebe. „Sie haben die Möglichkeit, ihr Angebot gut sichtbar in der dazugehörigen App oder auf der Website zu präsentieren“, sagt Perger. „Dabei können sie die Informationen, die dargestellt werden, selbst pflegen und aktualisieren.“ Aktuell sind rund 70 Betriebe Partner des Inn-Talers, in Zukunft sollen es jedoch bis zu 350 werden.

Von dieser Aufstockung profitieren natürlich nicht zuletzt die Kunden, denen sich mit dem Inn-Taler ebenfalls viele Vorteile bieten – insbesondere aufgrund der Inn-Taler-App, wie Pixner erläutert: „Damit hat man das Guthaben immer dabei, sodass selbst spontane Käufe kein Problem sind. Mittels QR-Code-Abbuchung ist zudem kontaktloses Bezahlen möglich.“ Das ist gerade in Zeiten von Corona ein nicht zu unterschätzender Pluspunkt.

Gute Idee
Der Inn-Taler als Mitarbeitergeschenk

  • Große Auswahl an Akzeptanzbetrieben für die Erfüllung individueller Wünsche
  • Buy local: Kaufkraft und Wertschöpfung bleiben in der Region
  • Verzicht auf Verpackung und Plastikkarten durch digitalen Inn-Taler
  • Unkomplizierte und rasche Abwicklung aus einer Hand durch die Inn-Taler GmbH
  • Individuelle Stückelung und flexible Gutscheinhöhe
  • Ihr Beitrag zu einem Innsbrucker Stadtzentrum mit Flair

Fakten zum Inn-Taler

  • gegründet 2020
  • via App und als 25-Euro-Gutscheinkarte verfügbar
  • derzeit über 70 teilnehmende Betriebe

Erhältlich in allen Spar-Märkten in Innsbruck, der Innsbruck Information am Burggraben, im BTV-Stadtforum und bei Bloder
Lifestyle in der Altstadt.

  • INNtalerKarten-Facher3er

Für Flair und Vielfalt
Mit dem Inn-Taler sollen künftig auch Betriebe in der Innsbrucker Innenstadt gestärkt werden – das wünschen sich jedenfalls Michael Perger, Obmann des Innsbrucker Zentrumsvereins, und Patrick Pixner (re.), Geschäftsführer der Inn-Taler GmbH.

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