„Friseurbesuch muss wieder für alle möglich sein!"

Die Beibehaltung der 2G-Regelung sei weder gesundheitspolitisch noch wirtschaftspolitisch tragbar.

Am kommenden Montag wird der Lockdown für Ungeimpfte offiziell beendet. Weil die 2-G-Regel aber weiterhin gelten soll, bleiben einem Teil der Tiroler Bevölkerung köpernahe Dienstleistungen dennoch vorenthalten. Dafür hat der Innungsmeister der Tiroler Friseure, Clemens Happ, überhaupt kein Verständnis: "Ein regelmäßiger Friseurbesuch gehört zu den Grundbedürfnissen unserer Gesellschaft und ist wichtig für des physische und psychische Wohlbefinden. Wir fordern daher das Aus für die 2G-Regel damit endlich wieder alle Tirolerinnen und Tiroler dieses Grundbedürfnis in einem Friseursalon stillen können", so Happ, der betont, dass die Gefahr von Ansteckungen ohnehin durch die geltende FFP2-Masken-Pflicht minimiert wird.

Pfuscherdienste

Sollte die 2G-Regelung gegen jede Vernunft weiter Bestand haben, ist laut dem Branchensprecher zu befürchten, dass noch mehr gezwungen werden, die Dienste von Pfuschern in Anspruch zu nehmen. "Das wäre zum einen ein massiver wirtschaftlicher Schaden. Die seit November geltende 2G-Regel hat die Umsätze der Betriebe stark einbrechen lassen. Wenn es so weitergeht, sind Arbeitsplätze in Gefahr und der Staat fällt um Steuereinnahmen um. Zum anderen wäre es auch aus gesundheitspolitischer Sicht fatal. Denn der Privatbereich ist nicht regulierbar, während die Sicherheits- und Hygienestandards in den Betrieben seit Beginn der Pandemie strikt eingehalten werden", so Innungsmeister Happ.

„Friseurbesuch muss wieder für alle möglich sein!"
Ein regelmäßiger Friseurbesuch gehört laut Happ zu den Grundbedürfnissen unserer Gesellschaft

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