Oberländer Internet-Pioniere

Die Glasfaserprodukte von tirolnet vernetzen Tiroler Unternehmen und Haushalte in Lichtgeschwindigkeit mit der virtuellen Welt und schaffen darüber hinaus einen wirtschaftlichen Mehrwert, der zu 100 Prozent im Land bleibt.

Bereits seit dem Jahr 1998 arbeitet der Internetpionier Hermann Hammerl daran, von Landeck aus Tirol mit dem World Wide Web zu verbinden. In den ersten Jahren vorrangig als Internet-Carrier mit seiner Firma myNET, die es anderen Netzbetreibern ermöglicht, sich an die großen Internetknoten in Europa anzuschließen, dann, seit dem Jahr 2012, mit der Gründung der tirolnet, auch als eigenständiger Tiroler Internetprovider, der heimische Unternehmen und Haushalte durch konzernunabhängige und ultraschnelle Glasfaserverbindungen mit der digitalen Welt vernetzt.

UNTERSTÜTZUNG FÜR BILDUNGSEINRICHTUNGEN

„Ich denke, dass gerade die Umstellung auf Home-Office und Distance-Learning vielen Menschen gezeigt hat, wie wichtig schnelles und leistungsfähiges Internet heutzutage ist“, erklärt Hermann Hammerl, Gründer und Geschäftsführer von tirolnet. Auch wenn sein Team in den ersten Monaten des österreichweiten Lockdowns gefordert war, die Verfügbarkeit ihres Glasfaserinternets für weitere Kunden auszubauen, stieß das mittlerweile in mehr als 100 Tiroler Gemeinden verfügbare Glasfasernetz nie an seine Kapazitätsgrenzen. Um den Kunden bei der Umstellung auf das Home-Office unter die Arme zu greifen, erhöhte tirolnet kostenlos die Upload-Geschwindigkeit von 20 auf 50 Mbit/s. Für die mehr als 100 Tiroler Gemeinden, in denen Glasfaserinternet von tirolnet verfügbar ist, schnürt das Unternehmen gerade ein Spezialpaket für Schulen, das den Upload von digitalen Lehrinhalten für das Distance-Learning erleichtern wird. „Wir möchten die Schulen unterstützen, damit die Schülerinnen und Schüler zur besten Bildung kommen können, die in dieser Situation möglich ist. Es soll nicht an der Bandbreite scheitern, dass Kinder Zugang zu Bildung erhalten“, so Hammerl, der selbst jahrzehntelang als Lehrer tätig war.

100 PROZENT TIROLER WERTSCHÖPFUNG

Besonders stolz ist der Unternehmer auf das einzigartige Geschäftsmodell, das die tirolnet von anderen Anbietern am Markt unterscheidet. Tirolnet kooperiert mit EDV-Unternehmen vor Ort, die für die technische Herstellung der benötigten Glasfaserleitungen bis in den Firmenstandort oder das Wohngebäude der Kunden und den Kundendienst im Störungsfall verantwortlich sind. Dadurch können kleine Unternehmen im ländlichen Raum gestärkt werden und sich neue Geschäftsfelder erschließen.
„Durch das Konzept, das die tirolnet mit den Vorortpartnern verfolgt, bleibt die Wertschöpfung zu 100 Prozent in Tirol. Das war von Anfang an unser Ziel und der Erfolg zeigt, dass es funktioniert. Die Herstellung von Glasfaseranschlüssen soll die Tiroler Regionen stärken“, schildert Hammerl erfreut.

Was ist echtes Glasfaserinternet

Glasfaserkabel übertragen Daten mithilfe von Lichtwellen. Die Verwendung von Glasfaser bietet die Möglichkeit einer sehr viel schnelleren Datenübertragung, als dies mit herkömmlichen Leitungen möglich ist. Um die hohen Geschwindigkeiten in der Datenübertragung garantieren zu können, die durch Glasfaser möglich sind, müssen Glasfaserkabel aber bis in den Firmenstandort oder das Wohnhaus des Endkunden gelegt werden. Eine Verbindung des Glasfasernetzes mit sogenannten ARUs (Straßenverteiler) und anderen Verbindungssträngen, wie zum Beispiel klassischen Kupferkabeln, bremst die Geschwindigkeit und ist damit, anders als die Verbindungen, die tirolnet anbietet, kein echtes FTTH-Glasfaserinternet (Fiber-to-the-Home).

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    Hermann Hammerl, Geschäftsführer TIROLNET

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    Die Kunden von tirolnet sind direkt mit den großen Internetknoten Europas verbunden.

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    Die Kunden von tirolnet sind direkt mit den großen Internetknoten Europas verbunden.

Oberländer Internet-Pioniere
Das starke Team von tirolnet: (v. l.) Hermann Hammerl, Sebastian Tilg, Valentin Riml, Bernd Überbacher, Gabriel Tilg, Philipp Machac

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