PEMA Holding: Herausforderungen gemeistert

Mit den beiden Leuchtturmprojekten P3 in Innsbruck und dem Haus am Schottentor in Wien beweist die PEMA Holding, dass es trotz der durch die Covid-19-Krise bedingten veränderten Rahmenbedingungen keinen Stillstand geben muss.

Markus Schafferer, Eigentümer der PEMA Holding, sieht für die Realisierung von Projekten sogar weitgehend positive Effekte: „Natürlich haben wir uns zu Beginn des Lockdowns sehr stark auch mit den internen Prozessen beschäftigt. Bald haben wir aber erkannt, dass die Effektivität nicht leidet, sondern unsere Projekte zielgerichtet – natürlich unter Einhaltung aller Vorsichtsmaßnahmen – fortgesetzt werden können.”

Arbeiten in der ehemaligen Bank Austria Zentrale

Voll im Gange – auch wenn von außen nicht immer sichtbar – sind die Arbeiten im Haus am Schottentor, der ehemaligen Bank Austria Zentrale im 1. Wiener Gemeindebezirk. „Bei diesem Projekt haben wir den Vorteil, dass wir hier zurzeit zahlreiche Gewerke wie zum Beispiel die unterschiedlichen Restaurationsteams beschäftigen, die in Kleingruppen arbeiten und somit die Abstandsregelungen einhalten können”, erklärt Schafferer. Der Innenausbau für die unterschiedlichen Nutzungen – die Büros in den Obergeschossen, der Lebensmittelmarkt in der ehemaligen Kassenhalle und dem Fitnesscenter in den Tresorräumlichkeiten – ist voll im Gange, wobei die PEMA Holding auch den Projektbeteiligten ein großes Kompliment ausspricht. Schafferer: „Nur durch das Zusammenwirken aller – dem Architekturbüro HNP architects mit Heinz Neumann, den Planern, Behörden, der baubegleitenden und ausführenden Unternehmen sowie unserer eigenen Projektsteuerung – lässt sich ein derartiges Projekt in der aktuellen Zeit so effektiv umsetzen.”

PEMA Holding: Nachhaltige Immobilienentwicklungen mit langfristigem Erfolg

Ein wesentlicher Teil der Geschäftsphilosophie des Immobilienentwicklers liegt dabei im sorgfältigen Umgang mit historischer Substanz und Architektur, wie sich an der Revitalisierung des Haus am Schottentor deutlich zeigt. Schafferer: „Wir legen bei unseren Projekten besonderes Augenmerk darauf, einen Mehrwert für die Stadt und ihre Menschen zu bieten. Ganz allgemein betrachtet geht es bei Projekten wie dem Haus am Schottentor darum, die Substanz zu erhalten und in einen neuen, zeitgemäßen Kontext zu setzen.“ Die Revitalisierung des denkmalgeschützten Gebäudes ist eine Rückbesinnung auf die ursprünglichen, öffentlichen Funktionen des Hauses und eine Neuinterpretation dieser durch die Handelsflächen im Erdgeschoss und Büros in den oberen Stockwerken. Für Schafferer spielt der Denkmalschutz eine wesentliche Rolle: „Wir haben uns die Frage gestellt, wie wir die Flächen auf einen modernen Standard – auch in technischer Hinsicht – bringen, ohne die Grundsubstanz zu gefährden. Die Klärung solcher Fragen ist nur im kooperativen Verfahren aller Beteiligten möglich, wobei wir eine produktive Diskussion, wie wir sie beispielsweise mit dem Bundesdenkmalamt hatten, sehr schätzen. Ich denke mit dem finalen Ergebnis können wir sehr zufrieden sein.“

Prägende Stadtentwicklung am Innsbrucker Hauptbahnhof

Urbanes Leben bedeutet immer auch soziale und kulturelle Interaktion – genau das ist die Grundlage bei der Entwicklung von innerstädtischen Immobilien der PEMA Holding. Neben der Nutzungsvielfalt geht es der PEMA Holding auch darum, mit den Gebäuden ein Stadtbild mitzuprägen und neue Räume oder Viertel zu schaffen, die vorher ungenutzt waren oder brach lagen. Gleich mehrere Best-Practice-Beispiele für die Herangehensweise der PEMA Holding an diese Thematik finden sich in unter anderem in Innsbruck.
2012 wurde der multifunktionale Gebäudekomplex Headline unmittelbar neben dem Innsbrucker Hauptbahnhof feierlich eröffnet. Auf dem ehemaligen Gelände des Postverteilerzentrums entstand ein zwölfgeschossiger, 49 Meter hoher Turm. Daneben schmiegt sich der fünfgeschossige Grund-Baukörper mit großzügigen Innenhöfen an. Die PEMA Holding hat für Headline 21.000 m² Flächen für Hotel- & Büronutzung errichtet. Auch umliegende Geschäftsflächen profitieren von der Aufwertung des Geländes rund um den Innsbrucker Hauptbahnhof. Um die Öffentlichkeit miteinzubeziehen wurde die Dachterrasse im 13. Obergeschoss mit einem 360° Panoramablick für die Öffentlichkeit frei zugänglich gemacht.

Nachhaltige Konzepte

2017/18 wurde direkt beim Hauptbahnhof das PEMA 2 errichtet. Der 50 m hohe multifunktionale Geschäfts- und Wohnkomplex erstreckt sich über eine Fläche von 19.000 m² und setzt neue Maßstäbe für Young Urban Living. Der Komplex PEMA 2 besteht aus einem zweigeschossigen Sockelbau und einem elfgeschossigen scheibenförmigen Turm, in welchem sich 173 moderne Wohnungen und Businessapartments finden.  Im Sockel befindet sich auf 4.000 m2 die neue Innsbrucker Stadtbibliothek.  „Gerade in einem eng verdichteten Raum wie Innsbruck geht es darum, neue Wege in der Stadtentwicklung zu gehen und moderne, nachhaltige Konzepte zu schaffen, welche die Bevölkerung einbeziehen“, erklärt Schafferer.

Das neueste PEMA-Projekt in der Tiroler Landeshauptstadt befindet sich ebenfalls unmittelbar neben dem Innsbrucker Hauptbahnhof: Der mittlerweile dritte PEMA-Turm P3 entsteht zurzeit in der Südbahnstraße. Auf zwei Dritteln der Gebäudefläche wird die Hotelkette Motel One mit rund 240 Zimmern einziehen, auch die anderen Stockwerke des Projekts waren bereits kurz nach Baustart, der im Frühjahr 2020 erfolgte, vollständig vermietet. Die Fertigstellung des 48 Meter hohen Komplexes ist für den Sommer 2022 geplant, dieses Ziel wird aller Voraussicht nach problemlos erreicht werden. „Nach dem Spatenstich am 4. März 2020 ist unser drittes Projekt am Bahnhof trotz Corona fast ganz normal weitergelaufen. Wir denken, dass wir damit speziell auch für den Innsbrucker Markt ein positives Signal in Bezug auf Immobilienprojekte für die weiteren Jahre setzen”, so Schafferer abschließend.

PEMA Holding: Herausforderungen gemeistert
Der mittlerweile dritte PEMA-Turm P3 entsteht zurzeit in der Innsbrucker Südbahnstraße.

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