Reges Interesse bayerischer Unternehmen am Life Science-Standort Tirol

Vertreter:innen von 87 bayerischen Unternehmen folgten Einladung der Standortagentur Tirol, um ihre Möglichkeiten am Wirtschaftsstandort Tirol auszuloten.

Die überregionale Bedeutung des Gesundheitsstandorts Tirol zeigte sich vergangenen Donnerstag, als sich Vertreter:innen von 87 bayerischen Medizintechnik-, e-health-, Pharma-, Biotechnologie- und Chemie-Unternehmen auf Einladung der Standortagentur Tirol in München über ihre unternehmerischen Möglichkeiten in Tirol informierten.

Neben den Services der Standortagentur sprechen für Tirol – so die Rückmeldungen aus den eingeladenen Unternehmen – attraktive Landesförderungen, Kapitalisierungsmöglichkeiten wie das Investorennetzwerk Tirol oder der kürzlich gegründete Risikokapitalfonds Onsight Ventures+ sowie Initiativen wie der Health Hub Tirol oder der Technology Campus Tirol. "Mit diesen Initiativen hebt sich Tirol im überregionalen Standortwettbewerb ab und schafft für bestehende heimische Unternehmen ebenso wie für ansiedlungsinteressierte Unternehmen direkten Mehrwert, indem sie schneller innovative Produkte entwickeln können.

Die Anzahl der Unternehmen, die wir in München informieren konnten, sowie deren Rückmeldungen bestätigen uns in unserer Arbeit und sprechen für den überregionalen Ruf, den Tirol als Wirtschafts-, Gesundheits- und Innovationsstandort genießt", so Tirols Wirtschaftslandesrat Anton Mattle, der die Unternehmen vor Ort begrüßte. Zudem nutzte der Wirtschaftslandesrat den München-Aufenthalt für politische Gespräche mit dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann, dem bayerischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, dem bayerischen Beauftragten für Bürokratieabbau Walter Nussel sowie dem neuen CSU-Generalsekretär und Bundestagsabgeordneten Stephan Mayer. "Es gilt, sich auf allen Ebenen zwischen Tirol und Bayern zu vernetzen. Nur wenn wir den stetigen Dialog pflegen, können wir auf starke Partnerschaften aufbauen und gemeinsam auch in wirtschaftlicher Hinsicht profitieren", so Mattle.

Stärkung des Wirtschaftsstandorts Tirol durch gezielte Ansiedelungen

Der Fokus der Arbeit der Standortagentur Tirol liegt darauf, bestehende Tiroler Unternehmen bei ihrem Wachstum und ihren Innovationsvorhaben zu unterstützen. Außerdem begleitet sie ausländische Unternehmen dabei, sich in Tirol anzusiedeln, wobei gezielt Unternehmen aus den Schlüsselbereichen Digitalisierung, Alpintechnologien und Life Sciences angesprochen werden. "Strategische Ansiedlungen sollen den Tiroler Branchenmix verbreitern und damit unsere Wirtschaft krisenfester machen. Die Investitionen ausländischer Unternehmen in Tirol und die im Regelfall langfristigen und hochwertigen Arbeitsplätze, welche sie in Tirol schaffen, stärken unsere heimische Wirtschaft zusätzlich. Grundsätzlich erbringt die Standortagentur Tirol Beratungsleistungen für alle ansiedlungsinteressierten Unternehmen; bei jenen ausländischen Unternehmen, welche wir aktiv ansprechen, legen wir besonderes Augenmerk auf die bereits bestehenden Tiroler Unternehmen, sodass bestehende Wertschöpfungsketten ergänzt werden", erklärt Dr. Marcus Hofer, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol. 2021 siedelten sich mit Unterstützung der Standortagentur Tirol 31 Unternehmen in Tirol an, knapp die Hälfte davon ist in den Bereichen Life Sciences, Alpintechnologien oder Digitalisierung tätig.

 

Reges Interesse bayerischer Unternehmen am Life Science-Standort Tirol
Tirols Wirtschaftslandesrat Anton Mattle informierte in München bayerische Unternehmen über den Wirtschaftsstandort Tirol, gemeinsam mit Cornelia Beier (CB One Holding) und Andreas Haidenthaler (AußenwirtschaftsCenter München) (v.l.).

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