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Spatenstich für zentrale Druckerei des Landes

v.li.: Thomas Leitner (Bauleiter), Nermin Kurtalic (Polier), Marco Leitner (Bauleiter), Thomas Schnitzer-Osl (Sachgebiet Zentrale Baudienste), Gerhard Wastian (Abt. Hochbau), LHStv Georg Dornauer, Katharina Zinner (Abt. Hochbau), Mario Ramoni (Architekt) und Florian Schöpf (Sachgebiet Landeskanzleidirektion)

Spatenstich für zentrale Druckerei des Landes

v.li.: Thomas Leitner (Bauleiter), Nermin Kurtalic (Polier), Marco Leitner (Bauleiter), Thomas Schnitzer-Osl (Sachgebiet Zentrale Baudienste), Gerhard Wastian (Abt. Hochbau), LHStv Georg Dornauer, Katharina Zinner (Abt. Hochbau), Mario Ramoni (Architekt) und Florian Schöpf (Sachgebiet Landeskanzleidirektion)

Broschüren zu Gesundheitsthemen, Flyer zu Förderungen oder auch Beschilderungen von Gebäuden, Bau- und Projekttafeln und offizielle Briefe – das und vieles mehr wird vom Land Tirol größtenteils selbst gedruckt bzw. gebunden. Waren die Druckereien und die Buchbinderei des Landes bisher auf mehreren Standorten verteilt, werden diese künftig in einem zentralen Neubau im Landes-Infrastrukturzentrum in der Innsbrucker Valiergasse untergebracht. Unter Teilnahme von Hochbaureferent LHStv Georg Dornauer wurde kürzlich mit dem Spatenstich der offizielle Baubeginn des Projektes gefeiert. Das Bauvorhaben soll im Frühjahr 2025 fertiggestellt werden. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt rund 10,3 Millionen Euro.

„Mit der zentralen Druckerei wird das neu geschaffene Infrastrukturzentrum in der Valiergasse in Innsbruck um eine wichtige Einrichtung des Landes erweitert. Unsere landeseigene Druckerei ermöglicht es uns, unabhängig und vor allem kostensparend Druckwerke zu erzeugen und somit verschiedene Informationsangebote für Bürgerinnen und Bürger bereitzustellen“, führt der für die Landesliegenschaften sowie für den Hochbau zuständige LHStv Dornauer aus und ergänzt: „Besonders erfreulich: Die Druckerei des Landes besticht durch Nachhaltigkeit. Das hat nicht zuletzt die Verleihung des ‚Österreichischen Umweltzeichens‘ an die Druckerei unter Beweis gestellt. Mit dem Neubau kommen wir dem ökologischen Anspruch nun auch gebäudetechnisch nach.“

Zentrale Druckerei: Ressourcen und Kompetenzen an einem Ort bringt Einsparungspotential

Die neue Druckerei in Stahlbetonmassivbauweise umfasst künftig neben einer weitläufigen Produktionshalle und Büroräumlichkeiten auch ein Untergeschoss, in welchem sich vor allem Lagermöglichkeiten finden. Damit besteht genug Platz, um alle Drucksorten des Landes – vom Kleinformat- bis zum Großformatdruck – an einem zentralen Standort zu vereinen. „Der Neubau und die Zentralisierung der Druckerei im Landes-Infrastrukturzentrum bringen gleich mehrere Vorteile mit sich: Wir sparen uns die aufwendige Sanierung der bestehenden Anlagen und errichten ein zentrales, modernes Druckwerk am neuesten Stand der Technik. Zugleich können so wertvolle Innenstadtflächen für anderwärtige Nutzungen freigemacht werden. Durch das Zusammenlegen bündeln wir Kompetenzen und Ressourcen an einem Ort. Damit sparen wir Kosten und reduzieren Transportwege. Gleichzeitig erleichtern wir auch die Verteilung von Erzeugnissen an Dienststellen und Bürgerinnen und Bürger. Schlussendlich erhöht der Neubau auch die Lagerkapazitäten“, fasst LHStv Dornauer die vielfältigen Vorteile der Zusammenlegung zusammen.

Nachhaltigkeit auf und im Gebäude

Im Sinne der Tiroler Nachhaltigkeits- und Klimastrategie wurde bei der Planung der neuen Druckerei ein besonderes Augenmerk auf Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit gelegt. Das begrünte Dach des Neubaus trägt künftig eine Photovoltaik-Anlage mit 69 Kilowatt-Peak Gesamtleistung. Umgerechnet können damit rund 15 durchschnittliche österreichische Haushalte im Jahr, aber auch die am Gebäude angebrachte E-Ladestation versorgt werden. Die Wärmeversorgung läuft über die nachhaltige Grundwärme-Pumpe, welche auch die weiteren Gebäude des Landes-Infrastrukturzentrums versorgt.

Doch nicht nur das Gebäude besticht durch Nachhaltigkeit – auch die Produktion im Inneren ist umweltfreundlich: Die landeseigene Druckerei wurde dieses Jahr bereits mit dem „Österreichischen Umweltzeichen“ ausgezeichnet. Zur Erlangung dieses Abzeichen müssen gesamtbetrieblichen Anforderungen in Sachen Energie- und Abfallwirtschaft erfüllt und vom Bund zertifizierte Maschinen und Einsatzstoffe verwendet werden.

12. Oktober 2023 | Autor: top.tirol Redaktion | Foto: Milicevic

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