Stihl Tirol wächst nachhaltig

Die STIHL Tirol GmbH setzt ihre positive wirtschaftliche Entwicklung fort und steigerte 2021 den Umsatz um 24 Prozent auf 715,8 Millionen Euro. Die Zahl der Beschäftigten stieg 2021 um knapp 10 Prozent von 702 auf 770 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Die Umsatzsteigerung lag auch 2021 an der hohen Nachfrage nach Rasenmähern, Heckenscheren und anderen Gartengeräten von STIHL Tirol, besonders im Akku-Segment. Wie schon im Jahr davor, verbrachten viele Menschen durch die Kontakt- und Reisebeschränkungen mehr Zeit zu Hause und investierten vermehrt ins eigene Haus und in den eigenen Garten. „Wir konnten davon profitieren, dass sich der Trend fortsetzte, mehr im eigenen Haus und Garten zu arbeiten, sich so eine „Wohlfühloase“ zu schaffen und dabei auf hochwertige Produkte für die Gartenarbeit zu setzen. Dank unserer hohen Lieferfähigkeit haben wir auch im Vorjahr wieder einen Höchstwert beim Umsatz und in der Produktion erzielt. Dieses sehr gute Ergebnis war nur aufgrund des unermüdlichen Einsatzes unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglich, so konnten auch pandemiebedingte Ausfälle beim Personal ausgeglichen werden“, so STIHL Tirol Geschäftsführer Clemens Schaller.

Die Exportquote blieb auch 2021 konstant hoch bei 98 Prozent. Die wichtigsten Märkte sind Europa – insbesondere Deutschland, Frankreich, Benelux, Skandinavien, Großbritannien und Italien – und Nordamerika, hier gab es auch ein überdurchschnittliches Mengenwachstum gegenüber 2020. Am Standort in Langkampfen werden Rasenmäher, Mähroboter, Aufsitzmäher, Garten-Häcksler, Rasenlüfter, Motorhacken, Motorsägen, Motorsensen, Hoch-Entaster, Saug-Häcksler, Heckenscheren, Heckenschneider, Kombi-Motoren, Blasgeräte, Trennschleifern und Spezialernter produziert. Viele Produkte gibt es nicht nur mit Akku-, sondern auch mit Benzin- und Elektro-Antrieb.

Aktuelle Herausforderungen sind die angespannte Situation bei manchen gestörten Lieferketten, teilweise hohe Einkaufspreise von Komponenten und schwierige Transportwege. Durch flexibles Agieren und umsichtige Planung konnte STIHL Tirol 2021 die Lieferfähigkeit insgesamt gut gewährleisten. Die künftige Erhöhung der Fertigungstiefe hilft zudem, die Grundlagen für nachhaltiges Wachstum in den kommenden Jahren zu sichern.

Inbetriebnahme der neuen Kunststoff-Fertigung steht kurz bevor

Mit der Inbetriebnahme der neuen Kunststoff-Fertigung im Spätsommer dieses Jahres setzt STIHL Tirol auf die Erhöhung der Fertigungstiefe. Ein deutlicher Anteil der Teileversorgung wird vor Ort sichergestellt werden, Kostenvorteile und eingesparte LKW-Fahrten waren weitere Gründe für den Bau einer eigenen Kunststoff-Fertigung. Dieser vierte Erweiterungsbau in den letzten 20 Jahren entstand auf 3.500 m² neu verbauter Fläche, die Platz für eine Anlage mit vorerst zehn Spritzgussmaschinen sowie Freiflächen für zukünftige neue Montagelinien bietet. Das Investitionsvolumen beträgt rund 19 Millionen Euro, die Zeit- und Kostenplanung werden exakt eingehalten. Der Neubau ist ein starkes Bekenntnis zum Standort Langkampfen und unterstreicht seine Bedeutung in der gesamten STIHL Unternehmensgruppe. Für die Kunststoff-Fertigung werden im ersten Schritt rund 50 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Stihl Tirol wächst nachhaltig
Clemens Schaller, Geschäftsführer STIHL Tirol GmbH, mit dem ersten Kunststoff-Teil aus dem Probelauf der eigenen Produktion. Die Inbetriebnahme der neuen Kunststoff-Fertigung in Langkampfen ist für Spätsommer 2022 geplant.

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