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Tiroler Sparkasse blickt auf erfolgreiches 200. Geschäftsjahr zurück

Patrick Götz und Karin Svoboda präsentieren die Bilanzergebnisse des Geschäftsjahrs 2022.

Tiroler Sparkasse blickt auf erfolgreiches 200. Geschäftsjahr zurück

Patrick Götz und Karin Svoboda präsentieren die Bilanzergebnisse des Geschäftsjahrs 2022.

Die Tiroler Sparkasse hat die vergangenen Pandemiejahre gut bewältigt und konnte das 200-jährige Jubiläum mit einem soliden Geschäftsergebnis abschließen. Besonders erfreulich fiel das Plus bei der Neukundengewinnung aus. Auch die laufende Verbesserung des digitalen Service-Angebots konnte fortgesetzt werden. 

„Ein Krieg im Herzen Europas, stark steigende Energiekosten, eine hohe Inflation, die Spätfolgen einer Pandemie und verschärfte Regeln bei der Wohnkreditvergabe – 2022 stellte zweifelsohne ein herausforderndes Jahr für uns alle dar. Umso erfreulicher ist es, dass sich die Entwicklung der Tiroler Wirtschaft trotz dieser Hürden als resilient und widerstandsfähig erwiesen hat. Auch in ungewissen Zeiten stehen wir unseren derzeit rund 160.000 Privat- und Firmenkund:innen als verlässliche sowie sichere Partnerin mit nachhaltigem Weitblick in der Region zur Seite“, resümiert Patrick Götz, Vorstand der Tiroler Sparkasse. Die gesamten Betriebserträge im vergangenen Geschäftsjahr beliefen sich mit einem Anstieg von 13,5 Prozent auf 114,9 Millionen Euro (2021: 101,2). Damit konnte 2022 ein Betriebsergebnis im Ausmaß von 50,5 Millionen Euro erwirtschaftet werden (2021: 33,9 Millionen). Aufgrund dieser soliden Ergebnisse wurde das Eigenkapital der Tiroler Sparkasse auf 304,3 Millionen Euro erhöht.

Konstantes Volumen bei Finanzierungen, Rückgang bei Neuvergaben

Die strengeren Richtlinien rund um die Immobilienkreditvergabe, die im Rahmen der KIM-Verordnung im August 2022 in Kraft traten, hinterließen auch bei der Entwicklung der Neukreditvergaben der Tiroler Sparkasse ihre Spuren. In Summe wurden im vergangenen Jahr 1.036 neue Wohnkredite abgeschlossen, was einem Rückgang von 18 Prozent entspricht (2021: 1.263). Während sich das Neufinanzierungsvolumen um rund 8,2 Prozent auf 473,2 Millionen Euro (2021: 515,2) verringerte, stieg das gesamthafte Volumen aushaftender Wohnkredite geringfügig auf 1,46 Milliarden Euro (2021: 1,42) an. Trotz dieser verschärften Rahmenbedingungen konnte die Tiroler Sparkasse die Realisierung zahlreicher Wohnträume sowie die (energetische) Sanierung von Eigenheimen ermöglichen.

Starkes Kundenwachstum

„Die unternehmerischen Schwerpunkte der Tiroler Sparkasse lagen auch im vergangenen Jahr im Bereich der Neukundengewinnung, einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Einlagen und Ausleihungen sowie einem nachhaltigen Wachstum“, gibt Patrick Götz einen Einblick. Besonders stark fiel das Wachstum bei der Neukundengewinnung aus: Die Zahl der Sparkassen-Newcomer:innen nahm im Vergleich zum Vorjahr um 11,8 Prozent zu, womit die Tiroler Sparkasse 2022 über 8.700 neue Privat- und Firmenkund:innen begrüßen durfte. Bei den Kundeneinlagen gab es eine leichte Steigerung von 0,6 Prozent auf 3,54 Milliarden Euro (2021: 3,52).

Kundenzufriedenheit und digitale Innovationen als Erfolgsfaktoren

Darüber hinaus standen im abgelaufenen Finanzjahr die Verbesserung der Servicequalität sowie die Weiterentwicklung digitaler Services im Mittelpunkt. „Technologische Innovationen sind der Schlüssel, um unseren Kund:innen jene Daten, Tools und das Wissen zur Verfügung zu stellen, die sie für ihr finanzielles Wohlergehen benötigen. Unsere erstklassige, persönliche Finanzberatung, das benutzerfreundliche digitale Angebot rund um ‚George‘ sowie das große Vertrauen in die Tiroler Sparkasse waren ausschlaggebend für eine hohe Kundenzufriedenheit“, so Patrick Götz.

Wechsel in der Führungsspitze

Die letzten Monate waren zudem geprägt von personellen Veränderungen in der Führungsriege der Tiroler Sparkasse. Im November 2022 wurde Patrick Götz als Marktvorstand bestellt und folgte damit Hans Unterdorfer, der in den Vorstand der Erste Bank nach Wien wechselte. Komplettiert wird das neue Führungsteam durch Karin Svoboda. Sie übernimmt ab 1. Mai 2023 die Agenden als Marktfolge-Vorständin von Christoph Paulweber. Christoph Paulweber wird seine erfolgreiche Tätigkeit als Vorstandssprecher der Salzburger Sparkasse fortsetzen.

200-Jahr-Jubiläum der Tiroler Sparkasse

Ein besonderer Höhepunkt des abgelaufenen Geschäftsjahrs bildete der 200. Geburtstag der Tiroler Sparkasse am 12. Februar 2022. Es war die Gründungsidee der Verwirklichung von Wohlstand und Vorsorge für alle, die am Beginn der 200-jährigen Erfolgsgeschichte der Tiroler Sparkasse stand. Dieser Leitgedanke bildet nach wie vor die Grundfeste der zweitältesten Bank Österreichs. „Seit jeher hat es sich die Tiroler Sparkasse zum Ziel gesetzt, einen wesentlichen Beitrag zur finanziellen Gesundheit der Menschen, Betriebe und Zivilgesellschaft in der Region zu leisten. Dank unserer soliden Eigenmittelquoten sowie den nötigen Einlagen unserer KundInnen sind wir für dieses Vorhaben auch in der Zukunft bestens gerüstet“, freut sich Patrick Götz.

Attraktive Arbeitgeberin für rund 450 TirolerInnen

Als Teil der österreichischen Erste-Bank-Gruppe gehört die Tiroler Sparkasse zu den begehrtesten Arbeitgeberinnen im Bundesland. Zum Ende des Geschäftsjahres waren 449 Mitarbeiter:innen beschäftigt, 29 sind 2022 neu in das Team eingetreten. Davon arbeiten 229 Personen in Teilzeit. Mit einem Frauenanteil von 53,8 Prozent ist die Belegschaft der Tiroler Sparkasse weiblich dominiert. „Neben fairen Gehältern und Sozialleistungen sowie flexiblen Arbeitszeitmodellen punktet die Tiroler Sparkasse mit einem breiten Weiterbildungsangebot, das auf attraktive Karrierechancen und Entwicklungsmöglichkeiten abzielt. Besonderen Wert legen wir auf ein wertschätzendes Miteinander in einer von Vielfalt geprägten Teamkultur. Im Sinne unseres Gründungsgedankens sind ein hohes soziales Bewusstsein für die Region sowie ein verantwortungsvoller Umgang mit der Umwelt wesentliche Grundlagen unserer Unternehmens- und Arbeitskultur“, betont Stefan Fässler, Personalleiter der Tiroler Sparkasse.

08. Mai 2023 | Autor: top.tirol Redaktion | Foto: Thomas Steinlechner

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