Lehre als Erfolgsrezept

Die Kochlehre hat es Philipp Stohner ermöglicht, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Heute setzt sich der Cheftrainer des österreichischen Kochweltmeisterteams für eine gute Ausbildung des Kochnachwuchses ein.

Cheftrainer des österreichischen Kochnationalteams

Die Begeisterung fürs Kochen habe ich von meiner Mutter und meiner Oma“, blickt Philipp Stohner zurück. Durch die Lehre, unter anderem in Johann Lafers Restaurant Stromburg, ist das Kochen schließlich zu seinem Job geworden. Inzwischen kocht er auf Events und darf sich sogar Weltmeister nennen: Als Cheftrainer des österreichischen Kochnationalteams gewann er 2018 den Titel. „Daraus sind ein Kochbuch und ein Kinofilm entstanden“, ist Stohner stolz. Mit viel Freude bringt der 38-Jährige am WIFI Tirol zudem jungen Menschen seinen Job nahe. Er ist überzeugt von einer praxisorientierten Ausbildung: „Speziell in der Kochlehre ist es toll, wenn man je nach Jahreszeit mit saisonalen Produkten kochen und kreativ sein kann.“

Lehrlinge sollen Verantwortung übernehmen

Als Koordinator von Lehrabschlussprüfungen weiß er, wie wichtig es ist, dass Lehrlinge selbst anpacken und später Verantwortung übernehmen dürfen. Viele der rund 400 Jungköche, die jährlich in Tirol eine Lehre erfolgreich abschließen, streben den Meistertitel an. In seiner Funktion in der Wirtschaftskammer hat sich Stohner dafür eingesetzt, dass man als Küchenmeister Bachelorstatus hat. Die Ausbildung ist dadurch besser mit anderen Ländern vergleichbar, und einer aufregenden Auslandserfahrung steht nichts im Weg. „Denn als Koch absolviert man seine Wanderjahre und hat verschiedene Arbeitsplätze“, erzählt Stohner aus Erfahrung.

Lehre als Erfolgsrezept
Philipp Stohner

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