Round-Table-Gespräch mit Philipp Moser

top.tirol: Wie sind Sie in Ihrem Unternehmen bis jetzt durch die Coronapandemie gekommen?

Im Premiumsegment ist der Anteil an Firmenkunden relativ hoch, deshalb konnten wir das Geschäft immer in Gang halten. Audi kann nach der bekannten Konzernkrise einen extremen Schwung nach oben verzeichnen und entwickelt sich sehr positiv. Die Elektrowelle hat nach dem Ende der Investitionsprämie eine leichte Delle erfahren. Wir stellen fest, dass die Begehrlichkeit der Marke Audi aufgrund des sportlichen Designs und der Qualität für den Verkaufserfolg verantwortlich zeichnen.

Sind wir bereits im Zeitalter der Elektromobilität angekommen oder ist der Weg dorthin noch mit mehreren „Stromausfällen“ gepflastert?

Grundsätzlich stellt ein urbaner Bereich ein sehr gutes Pflaster für Elektromobilität dar, weil im Speckgürtel von Städten die Reichweite von E-Autos nicht ganz so entscheidend ist. Der Tiroler Privatkunde scheint aber von diesen Argumenten noch nicht völlig überzeugt zu sein.

Wie wird sich Ihrer Meinung nach der Autohandel in den kommenden Jahren entwickeln?

Ein eigenes Auto bedeutet immer noch Freiheit. Darauf zu verzichten, wird nicht passieren. Die Importeure verlangen immer mehr bei der Abwicklung, schon deshalb ist die Bedeutung der Händler auch in der Zukunft wichtig. Was ein Autohändler täglich leistet, wird meiner Meinung nach oft unterschätzt. Hinter jedem Autoverkauf steckt viel Arbeit, und die muss auch sauber
abgewickelt werden.

Was war eigentlich das Traumauto Ihrer Jugend?

Meine Begeisterung war breit gestreut. Aber ein BMW 325ix oder ein Audi 100 Fünfzylinder waren zu meiner Jugendzeit echte Hingucker.

Zur Person:

Philipp Moser war zwölf Jahre lang BMW-Markenleiter bei Unterberger. Der sportliche Familienvater wechselte letztes Jahr zur PIA-Gruppe und zeichnet in Innsbruck für die Marke Audi verantwortlich.   

Round-Table-Gespräch mit Philipp Moser
Philipp Moser, Porsche Innsbruck, Audi-Verbund-Vertriebsleiter

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