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Vitalpin vergibt zum zweiten Mal Förderpreis für nachhaltige Projekte im Alpenraum

Foto: Vitalpin / Franz Oss
Roderich Urschler und Sarah Twardella (beide Vitalpin) läuten gemeinsam mit Dr. Franz Fischler, dem Jury-Vorsitzenden, den diesjährigen Bewerbungsstart für das Vitalpin KlimaInvestment ein.

Vitalpin vergibt zum zweiten Mal Förderpreis für nachhaltige Projekte im Alpenraum

Roderich Urschler und Sarah Twardella (beide Vitalpin) läuten gemeinsam mit Dr. Franz Fischler, dem Jury-Vorsitzenden, den diesjährigen Bewerbungsstart für das Vitalpin KlimaInvestment ein.

Gemeinsam mit ClimatePartner hat Vitalpin im vergangenen Jahr „Vitalpin KlimaInvestment“ initiiert: Einen Förderpreis für Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Alpenraum. Der diesjährige Schwerpunkt ist Energie: Eingereicht werden können touristische Projekte, die zur Steigerung der Energienutzungseffizienz beitragen, in technische Energieeinsparungsmaßnahmen investieren oder erneuerbare Energien einsetzen. Die Fördersumme liegt bei rund 65.000 Euro.

Von der alpinen Wirtschaft für die alpine Wirtschaft: Das Vitalpin KlimaInvestment sammelt finanzielle Mittel durch freiwillige Prämienzahlungen von Unternehmen und unterstützt damit die Umsetzung von Projekten, die zum Schutz des Klimas beitragen. Eine internationale Expertenjury, unter dem Vorsitz des ehemaligen EU-Kommissars Dr. Franz Fischler, wertet die eingereichten Projekte aus und entscheidet anhand eines Bewertungskatalogs über die Vergabe der Förderpreise. „Nach der erfolgreichen Umsetzung im vergangenen Jahr bin ich auch dieses Jahr gerne wieder Teil der Jury für den KlimaInvestment Förderpreis. Die ausgezeichneten Projekte haben gezeigt, dass viele Unternehmen verstanden haben, wie Nachhaltigkeit erfolgreich gemacht werden kann“, so Fischler.

Waren die eingereichten Projekte und die zu erfüllenden Kriterien 2021 noch sehr divers, werden dieses Jahr Initiativen vor den Vorhang geholt, die durch gezielte Maßnahmen Energie einsparen, zur Steigerung der Energieeffizienz beitragen, erneuerbare Energieträger einsetzen oder diese Elemente miteinander verbinden.

Die Alpen und der Tourismus sind eng miteinander verbunden und der Tourismus ist die Lebensgrundlage für viele Alpenbewohner. Er ist Treiber der Wirtschaft und für das Gros an Infrastruktur, von der auch die heimische Bevölkerung profitiert, verantwortlich. Roderich Urschler, Obmann von Vitalpin erklärt: „Da eine intakte Natur die Voraussetzung für ein gesundes Leben und einen zukunftsfähigen Tourismus ist, liegt es an uns allen sie zu schützen. Aus dieser Überzeugung heraus ist die Idee für unser KlimaInvestment entstanden“.  Sarah Twardella, Projektleiterin von Vitalpin ergänzt: „Ich freue mich sehr, dass wir dieses Jahr in die zweite Runde gehen und bin gespannt auf die innovativen Projekte, die ihren Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz leisten.“

„Auch dieses Jahr haben zahlreiche namenhafte Unternehmen in den Fördertopf eingezahlt. Das zeigt uns, dass wir mit dem KlimaInvestment etwas geschaffen haben, das sich viele Unternehmen seit langem wünschen: Einen Beitrag zu leisten, um die Alpenregion klimafit und zukunftssicher zu machen. Mit dem KlimaInvestment von Vitalpin ist das nun seit dem letzten Jahr möglich“, so Jakob Sterlich, Geschäftsführer von ClimatePartner Austria.

Interdisziplinär und hochkarätig besetzte Jury

Die Einreichungen werden von einer kompetent besetzten Jury unter dem Vorsitz von Dr. Franz Fischler bewertet.Die Jury setzt sich aus einem hochkarätigen Podium an FachexpertInnen aus dem Bereich Energie – Prof. Karl Rose, Aufsichtsrat der OMV & Aufsichtsratspräsident der Energie Steiermark, Dr. Ulrike Baumgartner-Gabitzer, ehem. Vorstandsvorsitzende der Austrian Power Grid AG, Prof. Dr. Konrad Bergmeister, BOKU Wien sowie Dr. Willie Stiehler, Leiter der Energieagentur Ebersberg-München – und internationalen NachhaltigkeitsexpertInnen Mag. Karin Huber-Heim, Circular Economy Forum, Mag. Alice Schmidt, POW Science Alliance und Prof. Dr. Christian Baumgartner, CIPRA International & FH Graubünden sowie Mag. Roderich Urschler, Obmann Vitalpin, zusammen.

Energie als zentrales Handlungsfeld

Warum der Schwerpunkt heuer auf dem Thema Energie liegt, erläutert Jurymitglied Prof. Karl Rose, Aufsichtsrat der OMV und Aufsichtsratspräsident der Energie Steiermark AG: „Dass es aktuell für viele Unternehmen so wichtig wie nie zuvor ist, energetisch gut aufgestellt zu sein, liegt auf der Hand. Auch bei den Bemühungen um die Verringerung der CO2-Emissionen spielt das Thema Energie mit Einsparungen und Effizienzmaßnahmen eine entscheidende Rolle. Daher ist es sehr sinnvoll Leuchtturmprojekte aus diesem Bereich besonders zu fördern und ihnen zudem eine Bühne zu bieten, damit möglichst viele von den vorhandenen Möglichkeiten erfahren.“

Eingereicht werden können die Bewerbungen ab sofort unter www.vitalpin.org/klimainvestment2022. Die Bewerbungsfrist endet am 31.03.2023.

Vitalpin ist eine gemeinnützige, nicht gewinnorientierte, unpolitische und international agierende Organisation mit Mitgliedern im gesamten deutschsprachigen Alpenraum. Die Dachorganisation vereint eine Million Menschen und Unternehmen in den Alpen, die von und mit dem Tourismus leben und von einem funktionierenden Tourismus abhängig sind. Vitalpin baut Brücken in eine Zukunft, in der Mensch, Wirtschaft und Natur im Gleichgewicht zueinanderstehen. Dabei vertritt Vitalpin Interessen, schafft Klarheit bei kontroversen Themen und stärkt das Bewusstsein für den Stellenwert des Tourismus in den Alpen.

ClimatePartner ist Lösungsanbieter im Klimaschutz für Unternehmen und unterstützt Kunden bei der Berechnung, Reduktion und beim Ausgleich von Treibhausgasemissionen. ClimatePartner wurde 2006 in München gegründet und hat mehr als 700 Mitarbeiter sowie über 6.000 Kunden in 35 Ländern.



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