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Land Tirol

Intensive Vernetzung von Wirtschaft und Bildung

Intensive Vernetzung von Wirtschaft und Bildung
lrin-hagele_lr-gerber_fn-land-tirolfotografen - Intensive Vernetzung von Wirtschaft und Bildung
LR Mario Gerber und LRin Cornelia Hagele.
Land Tirol

Intensive Vernetzung von Wirtschaft und Bildung

Intensive Vernetzung von Wirtschaft und Bildung
lrin-hagele_lr-gerber_fn-land-tirolfotografen - Intensive Vernetzung von Wirtschaft und Bildung
LR Mario Gerber und LRin Cornelia Hagele.

Im Rahmen der Ausarbeitung der „Strategie für den Arbeitsmarkt Tirol 2030“ hat das Land Tirol gemeinsam mit sämtlichen arbeitsmarktpolitisch relevanten AkteurInnen diverse Ziele festgelegt, um einen zukunftsorientierten Arbeitsmarkt für Tirol zu schaffen.

Besondere Aufmerksamkeit wird hierbei auf eine vorausschauende Aus- und Weiterbildung sowie Kompetenzentwicklung für alle in Tirol lebenden Personen gelegt. Im Rahmen der Tiroler Wirtschafts- und Innovationsstrategie sollen nun unter anderem Aus- und Weiterbildungen im Bereich Technik und Naturwissenschaften vorangetrieben, internationale Bildungsangebote erweitert und attraktive Rahmenbedingungen für Fachkräfte in Tirol geschaffen werden. Einige Maßnahmen, wie das bereits umgesetzte Leuchtturmprojekt „Data Science Bootcamps“, dienen als Beispiele für diese Bemühungen.

„Mit zukunftsorientierten Ausbildungen für den Nachwuchs und berufsbegleitenden Weiterbildungsmöglichkeiten für Berufstätige – vor allem im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich – soll die Tiroler Wirtschaft und das Tiroler Bildungssystem noch stärker miteinander vernetzt werden. Damit schaffen wir beste Voraussetzungen für einen zukunftsfitten Arbeitsmarkt und legen den Grundstein für eine optimale Qualifikation der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen“, betont LH Anton Mattle.

Wirtschaftslandesrat Mario Gerber fügt hinzu: „Mit umfassenden Maßnahmen rund um die Aus- und Weiterbildung sowie Kooperationen zwischen verschiedenen Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen und Tiroler Unternehmen wie beim Projekt ‚Data Science Bootcamps‘ setzen wir einen Fokus auf zukunftsrelevante Themen wie Digitalisierung. Damit wollen wir vonseiten des Landes den Fachkräftebedarf vorausschauend und gezielt sichern.“

„Vor allem im MINT-Bereich konnten bereits zahlreiche Fördermaßnahmen in der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen erreicht werden – sei es in der Elementarpädagogik durch das Experimentierkonzept ‚Spürnasenecke‘ oder die Förderung von innovativen Schulprojekten durch die MINT-Förderschecks. Durch Initiativen wie diese schaffen wir es, das Interesse von Kindern und Jugendlichen möglichst früh für die Themen ‚Forschung und Innovation‘ zu wecken“, so Bildungslandesrätin Cornelia Hagele.

Data Science Bootcamps für Ausbildung von DatenspezialistInnen

Zur Förderung der Verfügbarkeit von IT-Fachkräften wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Land Tirol und der Universität Innsbruck in den vergangenen zwei Jahren das Ausbildungsformat „Data Science Bootcamps“ eingeführt. Innerhalb dieses Programms wurden insgesamt 23 MitarbeiterInnen aus 17 Tiroler Unternehmen in einem Weiterbildungskurs des Instituts für Mathematik zu DatenspezialistInnen ausgebildet. „Es sind keineswegs nur große Unternehmen, die derzeit händeringend nach IT-Fachkräften Ausschau halten. Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) suchen vermehrt innovative und kreative Mitarbeitende in diesem Bereich. Mit der Weiterbildungsmaßnahme, die nun mit Dezember endet, können wir den Bedarf künftig weiter abdecken“, so LR Gerber.

Ausbildung von MINT-Nachwuchs durch Koordinationsstelle

Durch die Einrichtung der MINT-Koordinationsstelle wurde eine zentrale Anlaufstelle für alle MINT-Aktivitäten in Tirol geschaffen. Die neu gestaltete Website bietet eine übersichtliche Darstellung sämtlicher Bildungsangebote in ganz Tirol. Des Weiteren haben Schulen und Kindergärten bis Ende Mai 2024 die Möglichkeit, sogenannte MINT-Förderschecks zu beantragen, die eine Förderung von bis zu 1.000 Euro für außerschulische Bildungsangebote und die Anschaffung von MINT-Materialien ermöglichen. Um bereits frühzeitig das Interesse von Kindern am technisch-naturwissenschaftlichen Bereich zu wecken, sind im Jahr 2024 die Einrichtung erster „Spürnasenecken“ – auch bekannt als Experimentierlabore – an den Kinderbildungseinrichtungen der Bundesbildungsanstalten der Elementarpädagogik (BAfEP) und der Pädagogischen Hochschule Tirol (PHT) geplant.

Seit dem Jahr 2018 investiert das Land Tirol kontinuierlich in den Ausbau von FabLabs und die IT-Ausstattung von Schulen. Ein aktuelles Beispiel ist die Realisierung eines eigenen MINT-Labs für alle Schulen des Tiroler Oberlandes am Gymnasium Landeck in Perjen in diesem Jahr. „Durch Initiativen wie den Ausbau von FabLabs und außerschulischen MINT-Projekten können Schülerinnen und Schüler ihre Kenntnisse in den Bereichen Digitalisierung und Technologie erweitern. Dadurch erlernen sie wichtige Kompetenzen und werden bestmöglich auf die Arbeitswelt von morgen vorbereitet“, betont LRin Hagele.

Tiroler Wirtschafts- und Innovationsstrategie

Im Jahr 2021 wurde die Tiroler Wirtschafts- und Innovationsstrategie durch die Zusammenarbeit von mehr als 100 Stakeholdern, PraktikerInnen und ExpertInnen erarbeitet. Das übergeordnete Ziel besteht darin, Tirol bis 2023 noch stärker als attraktiveren Wirtschaftsstandort für Industrie, Gewerbe und Tourismus zu etablieren, der durch weltweit führende Unternehmen, moderne Infrastruktur sowie anerkannte Bildungs- und Forschungseinrichtungen geprägt ist. Das darauf basierende erste Maßnahmenprogramm konzentriert sich auf die Handlungsfelder Wirtschaftsstandort, Fachkräfte und berufliche Qualifizierung, Wissenschaft, Forschung und Innovation, Digitalisierung sowie Nachhaltigkeit und Ökologisierung, und soll bis Ende 2024 umfassend auf Schiene gebracht worden sein.

02. Januar 2024 | AutorIn: David Wintner | Foto: Land Tirol/Die Fotografen

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