Steigende Lehrlingszahlen

Im Juni haben in Tirol um 4,9 Prozent mehr Junge eine Lehre begonnen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Doch Kfz-Mechaniker und Friseurin als Traumberufe war einmal. Das zeigt auch die halbjährliche Auswertung des Tiroler Lehrlingsportals karrieremitlehre.tirol. Bei rund 28.000 Abfragen im ersten Halbjahr zeigte sich, dass Bürokaufmann/-frau, Informationstechnologe sowie Labortechniker die Top drei der am meisten nachgefragten Lehrberufe waren. Auch Elektro- und Metalltechniker liegen im Spitzenfeld, gefolgt von Sportadministrator sowie Augenoptiker. Der früher so begehrte Kfz-Mechaniker schaffte es immerhin noch auf Platz zehn. Bei den Lehrbetrieben liegt die Uni Innsbruck – wie schon vergangenes Jahr – unangefochten an der Spitze. Einen Sprung unter die Top drei der am meisten angefragten Lehrbetriebe auf karrieremitlehre.tirol machte der Lebensmittelhändler MPreis.

Einen Grund für die wieder steigenden Lehrlingszahlen sieht David Narr, Fachkräftekoordinator der WK Tirol, darin, dass in Tirol seit Jahren auf die kontinuierliche Verbesserung der Ausbildungsqualität gesetzt werde. „Betriebe, die Qualität in der Ausbildung bieten und somit glaubwürdig nach außen vertreten können, sind klar im Vorteil bei der Suche nach jungen Kräften“, sagt Narr. Allerdings ist die Lehrlingslücke immer noch groß. So kamen im Juni auf 286 sofort einsatzbereite Lehrstellensuchende 1373 beim AMS sofort verfügbaren Lehrstellen.

Steigende Lehrlingszahlen
In Tirol gibt es einen großen Überhang an offenen Lehrstellen.

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