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Lebensmittelinnovationspreis

Innovation in der Landwirtschaft

Fünf Finalisten im Rahmen des 1. Tiroler Lebensmittelinnovationspreises 2023
Lebensmittelinnovationspreis

Innovation in der Landwirtschaft

Fünf Finalisten im Rahmen des 1. Tiroler Lebensmittelinnovationspreises 2023

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In kaum einem Wirtschaftsbereich spielen Innovationen eine so große Rolle wie in der Landwirtschaft, ohne dass dies an den Produkten sichtbar ist.

Das Aussehen und der Geschmack von Äpfeln, Getreide, Milch haben sich seit Beginn der Landbewirtschaftung kaum verändert, ihre Produktionsweise ist heute aber grundlegend anders. Die Kleinstrukturiertheit mit der Milch- und Viehwirtschaft als tragende Säulen erweisen sich dabei als wichtige Erfolgsfaktoren.

Tirols Landwirtschaft in der Zukunft

Die Chancen für die Landwirtschaft in Tirol sind groß. Die Vergangenheit lehrt uns, dass herausfordernde Situationen im Land immer gut bewältigt wurden, Chancen wurden erkannt und proaktiv genutzt. Tirols Landwirtschaft ist anpassungsfähig, sie produziert qualitativ hochwertige Lebensmittel, wirtschaftet in einer vielfältigen Kulturlandschaft und verfügt über motivierte Bäuerinnen und Bauern. Ein bewusster Konsum von regionalen, hochwertig produzierten Produkten ist eine Chance für die qualitätsorientierte Landwirtschaft.

Lebensmittelinnovationszentrum

Im neu implementierten Lebensmittelinnovationszentrum Tirol der Agrarmarketing Tirol werden innovative Produktentwicklung, kooperative Geschäftsmodelle, regionale Netzwerke und zukunftsweisende landwirtschaftliche Modelle forciert. Damit werden regionale Wertschöpfungsketten und die Zukunft heimischer ProduzentInnen und somit des ländlichen Raumes gesichert. Darüber hinaus werden Informationen zu zukunftsrelevanten Themen gebündelt und zielgruppengerecht weitergegeben, um die intrinsische Innovationskraft anzukurbeln.

Tiroler Lebensmittelinnovationspreis als Innovationsmotor

Um Innovationen noch deutlicher sichtbar zu machen, wurde zudem der 1. Tiroler Lebensmittelinnovationspreis ins Leben gerufen. Ins Finale schafften es fünf innovative Produkte, die eine Fachjury aus den 49 Einreichungen ausgewählt hat. Was alle einte: ihre Innovationskraft und ihr Einfallsreichtum. Am Start waren: Scherzl mit Herzl, der Eggenhof, Sandl’s Hofmanufaktur, Pflanzlicher Genuss und Ku Brew. Anhand der Kriterien wie Innovationskraft und Marktpotenzial erkor eine externe Jury gemeinsam mit der Tiroler Bevölkerung via Online-Voting den Sieger.

Der Gewinner: Ku Brew, das Molkebier

Eine ungewöhnliche, aber äußerst innovative Zusammenarbeit hatte letztlich die Nase vorn: Die Bierol Brauerei und die Milchbuben Käserei, beide ansässig in Tirol, haben gemeinsam ein einzigartiges Produkt entwickelt – das „Ku Brew“-Molkebier. Diese Partnerschaft verbindet nicht nur zwei kulinarische Welten, sondern setzt auch ein Zeichen für Nachhaltigkeit in der Lebensmittelproduktion. Schon seit Langem pflegen die beiden Betriebe eine enge Freundschaft, die über die Liebe zu Bier und Käse hinausgeht. Nun haben sie diese Freundschaft durch ein außergewöhnliches Projekt besiegelt. Aus Molke, einem Nebenprodukt der Käseherstellung, wurde ein erfrischendes Bier entwickelt – das „Ku Brew“-Molkebier

Zukunftsweisender Preis

Mit der Verleihung des 1. Tiroler Lebensmittelinnovationspreises werden die lokalen Innovationsleistungen einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit werden maßgeblich durch Innovationskraft beeinflusst. Umso wichtiger ist es, sich bereits heute Gedanken um das Morgen zu machen, um den vielfältigen Herausforderungen begegnen zu können. Dieser Preis ist ein Gemeinschaftsprojekt von der Agrarmarketing Tirol, dem Landesgremium des Tiroler Lebens­mittelhandels in der Wirtschaftskammer Tirol und der Landwirtschaftskammer Tirol.

Zahlen

  • 49 Einreichungen
  • 5 FinalistInnen
  • 8 Jurymitglieder
  • Gesamtdotation 10.000 Euro

  • Agrarmarketing-Tirol2

    Innovative Produkte wurden vor dem Vorhang geholt.

  • Matthias-Poschl

    „Um unser Ziel, mehr Wertschöpfung auf die landwirtschaftlichen Betriebe und entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu erzielen, brauchen wir noch mehr Innovation.“ Matthias Pöschl, Geschäfts­führer Agrarmarketing Tirol

18. Oktober 2023 | AutorIn: top.tirol Redaktion | Foto: Die Fotografen

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