Der nächste Winter kommt bestimmt

Rund 500 Mitarbeiter des Maschinenrings stehen in ganz Tirol bereit, um dem Winter die Suppe zu versalzen. Mit viel Erfahrung und einem gut ausgestatteten Fuhrpark unterstützen sie Kunden bei Räumarbeiten, Streudienst und vielem mehr.

Die Zeiten, in denen Eis und Schnee ganze Talschaften von der Außenwelt abgeschnitten haben, sind heute größtenteils vorbei. Doch trotzdem bringt der Winter immer noch so manche Herausforderung mit sich – besonders in Tirol. Winter-, Räum- und Streudienste effizient abzuwickeln ist nicht nur mit großem Aufwand verbunden, sondern verlangt oft auch nach speziellem Equipment und Know-how. Deswegen steht der Maschinenring auch dieses Jahr wieder bereit, um Kunden im ganzen Land mit Gerät, Erfahrung und nicht zuletzt mit Muskelkraft zur Seite zu stehen, wenn die kalte Jahreszeit beginnt.

Pflug und Schaufel

Insgesamt zählt der Maschinenring rund 7.000 Landwirtschaftsbetriebe in ganz Tirol zu seinen Mitgliedern. „Daraus rekrutieren sich unsere Dienstleister in ganz Tirol. Durch diese breite Aufstellung können wir unseren Kunden eine schlagkräftige Ressource in Sachen Winterdienst zur Seite stellen“, erklärt Geschäftsführer Hannes Ziegler. Diese Mitglieder bringen zudem einen hervorragend ausgebauten Fuhrpark mit – von Traktoren mit Schneepflügen und – fräsen über Streufahrzeuge bis hin zu Radladern, die im Winterdienst zum Einsatz kommen. Doch auch die klassische Handarbeit ist ein wichtiger Teil des Angebots. Denn gerade bei komplexen Aufgaben wie der Befreiung von Dächern von Schneelasten gibt es keinen Ersatz für Handarbeit. Dafür sind die Mitarbeiter bestens vorbereitet und ausgestattet: Schulungen, Industriekletterer-Ausbildungen und Sicherheitskonzepte garantieren sicheres und effizientes Arbeiten auch unter schwersten Bedingungen.

Erfahrungsschatz

Doch mindestens ebenso wichtig wie Arbeitskraft und Equipment ist die geballte Erfahrung, die der Maschinenring in sich vereint. „Das Arbeiten in und mit der Natur ist täglich Brot für Landwirte und Fundament ihres Berufs“, erklärt Ziegler. „So können unsere Mitglieder auf breit gefächertes Know-how im Umgang mit dem Wetter und den Elementen und viel Erfahrung bei der Interpretation von Prognosen zurückgreifen.“ Ergänzt wird dieser individuelle Wissensschatz durch die organisatorische Erfahrung aus mittlerweile 23 Winterdienst-Saisonen, in denen der Maschinenring sein Angebot sukzessive ausgebaut und verbessert hat.

Vom Kleinen ins Große

Die Strukturen mit sechs regionalen Geschäftsstellen und die genossenschaftliche Organisation, die dahintersteht, kommen Kunden dabei direkt zugute: Die kompetenten Ansprechpartner sind immer in der Region zuhause, quasi um die Ecke. So können sich die Verantwortlichen nicht nur noch vor Winterbeginn mit den Gegebenheiten vertraut machen und sind schnell vor Ort, sondern kenne auch die lokalen Wetterbedingungen aus erster Hand. „Zugleich können wir dank der großen Mitgliederzahl und nicht zuletzt dank der österreichweiten Vernetzung im Anlassfall auf weitere Ressourcen zurückgreifen“, erklärt Ziegler – ein Prinzip, dass sich erst vergangenen Winter wieder bewährt hat, als Rekordschneefälle in Osttirol die lokale Infrastruktur an ihre Grenzen gebracht haben. „Das betrifft nicht nur Mitarbeiter und Maschinen, sondern auch Material wie Streumittel, die wir auf Vorrat ankaufen, lagern und dorthin verschieben, wo sie gerade gebraucht werden.“ Und auch die Logistik-Kette wird über den Maschinenring organisiert – inklusive Abladeflächen für den geräumten Schnee. „So können wir ein ‚Rundum-Sorglos-Paket‘ bieten: Direkt und unkompliziert erreichbare Dienstleister vor Ort sowie breit aufgestellte Infrastruktur.“

Angepasste Angebote

Zu den Kunden des Maschinenrings zählen Gemeinden ebenso wie Unternehmen und Privatpersonen. Entsprechend breit gefächert ist auch die Angebotspalette: Vom kompletten Winterdienst-Paket und der Saison-Pauschale über einzelne, spezifische Dienstleistungen bis hin zum Stundensatz lassen sich individuelle Pakete schnüren, die genau das abdecken, was Kunden benötigen. „Allerdings empfehlen wir, nicht bis zum ersten Schneefall zu warten“, warnt Ziegler. „Wir können unsere Winterdienstressourcen nur nach Verfügbarkeit anbieten. Und wenn der Winter da ist, sind diese meistens dünn gesät.“

Winterdienst in Zahlen

  • Im Winter 2020/21 haben die Mitglieder des Maschinenrings rund 20.000 Arbeitsstunden damit zugebracht, insgesamt rund 650 Dächer abzuschaufeln.
  • Und auch für den kommenden Winter stehen wieder 500 Mitarbeiter des Maschinenrings bereit.
  • 450 Traktoren und Lader mit verschiedenster Ausstattung stehen ihnen dabei zur Verfügung.
  • 1.400 Tonnen Kapazität haben die Streusilos in ganz Tirol, auf die sie zurückgreifen können., wenn sie 1650 Objekte in ganz Tirol in den kommenden Monaten betreuen.

Auf der sicheren Seite

Gehwege, Zufahrten und mehr zu räumen und zu streuen ergibt Sinn: Kunden erwarten benutzbare Parkplätze, ganz zu schweigen vom eigentlichen Zugang zum Geschäft. Und auch Mieter sind auf sicher benutzbare Wege angewiesen.

Doch der Winterdienst ist nicht nur sinnvoll, sondern auch Voraussetzung zur rechtlichen Absicherung: Denn Eigentümer sind gesetzlich dafür verantwortlich dafür, die sichere Nutzung von Wegen und Zufahrten zu ermöglichen. Geschieht ein Unfall, der auf mangelnde Räumung oder Streuung zurückzuführen ist, kann das schnell erhebliche Forderungen nach sich ziehen.

Damit steht der Maschinenring seinen Kunden nicht nur mit Know-how und schwerem Gerät zur Seite, sondern bietet mit professionellem, ordnungsgemäßen Winterdienst auch rechtliche Sicherheit – für einen sicheren und sorgenfreien Winter.

Der nächste Winter kommt bestimmt
Ingesamt zählt der Maschinenring rund 7.000 Landwirtschaftsbetriebe in ganz Tirol zu seinen Mitgliedern.

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