Holz als Türöffner in die Zukunft

Foto: Koch Türen
Teambesprechung bei Inbetriebnahme eines neuen Werkzeuges

Holz als Türöffner in die Zukunft

Teambesprechung bei Inbetriebnahme eines neuen Werkzeuges

Der Blick auf den plätschernden Bach und auf den nahe gelegenen Wald mag das Seine dazutun, dass sich die Menschen, die bei Koch Türen tagtäglich ihre Arbeit verrichten, und die Kundschaft, die hierherkommt, einfach wohlfühlen. Natürlich ist es auch das Naturmaterial Holz, das diesen Ort besonders macht.

Dabei hat es durchaus kritische Stimmen gegeben, als sich das Traditionsunternehmen in Steinach niedergelassen hat. „Wir sind vor acht Jahren mit unserem Betrieb an diesen Standort gezogen. Vorher waren wir in Lans und haben die gesamte Belegschaft mitgenommen. Vor uns waren hier schon einige Unternehmen, die nicht sonderlich erfolgreich waren. So hat man auch über uns gesagt, dass auch wir bald wieder verschwinden würden. Den Zweiflern zum Trotz gibt es die Koch Türen GmbH in Steinach bereits seit sieben Jahren und in dieser Zeit sind wir stetig gewachsen“, erzählt Geschäftsführer Andreas Koch. Im kommenden Jahr wird wieder kräftig in die Infrastruktur investiert. „Wir werden Teile des Firmendaches mit einer Fotovoltaikanlage versehen. Uns ist der Umweltgedanke wichtig, weil uns die Menschen wichtig sind.

Die Menschen, die hier arbeiten, die hier in der Umgebung leben, und die Menschen, die unsere Produkte kaufen“, so Andreas Koch. Mit Weitsicht denkt man in diesem Familienunternehmen nicht nur nachhaltig, sondern auch weltoffen. MitarbeiterInnen aus nah und fern finden in diesem Betrieb einen sinnerfüllten Arbeitsplatz. „55 Prozent sind „echte Tiroler“ und 45 Prozent kommen aus aller Welt, so zum Beispiel Prince Luis aus Nigeria, Lisa aus Neustift, Mohamed aus Syrien, Christoph aus Schmirn, Toni aus Griechenland und eines unserer Urgesteine, Peter, aus Patsch“, stellt Andreas Koch vor.

„Die Mischung aus verschiedenen Kulturen ist eine Bereicherung für uns, sowohl menschlich als auch betriebswirtschaftlich.“ Betritt man die Produktionshallen, trifft man in den einzelnen Bereichen auf Frauen jeden Alters: „Wer glaubt, das ist nur ein Männerjob, der irrt. In vielen Abteilungen wirken bei uns Frauen, natürlich auch wegen der attraktiven Teilzeitstellen, die wir anbieten.“

Vision wird Wirklichkeit

Die EndkundInnen von KOCH Türen sind Privatkunden, Wohnbauträger und Gastronomiebetriebe, der Vertrieb läuft über Tischlereien und den Fachhandel. Das Unternehmen wurde im Jahr 1979 von Johann Koch in Igls gegründet, 1993 spezialisierte sich der Betrieb auf massive Rahmentüren und übersiedelte nach Lans. Selbst gelernter Tischler, war es sein Traum, eine eigene Firma zu gründen, Ideen umzusetzen, die MitarbeiterInnen in alle Arbeitsprozesse miteinzubeziehen und zeitgemäße Produkte herzustellen. Er war und ist ein Visionär. Heute wirken seine zwei Söhne, Simon Koch als Produktionsleiter und Alexander Koch als Vertriebsleiter, ebenso im Führungskernteam mit wie Matthias Haller als Beschaffungsleiter, Johann Stolz als Leiter der Entwicklung und dienstältester Mitarbeiter, sein Neffe Andreas Koch als Geschäftsführer und Matthias Erlacher in der Digitalisierung.

Kann man sich unter einem Unternehmen, das sich auf die Herstellung von Türen in maßgefertigter Tischlerqualität spezialisiert hat, im ersten Moment gar nicht wirklich etwas vorstellen, so zeigen sich bei näherem Betrachten die vielen spannenden Details. „Wir laden junge Menschen ein, sich die Vielfalt der Produktion und der verschiedenen Tätigkeiten, vom Vertrieb bis zu den ProgrammiererInnen und FacharbeiterInnen, persönlich bei uns anzuschauen. Wir suchen derzeit eine kommunikative Assistentin im Einkauf mit Verhandlungsgeschick und einen Programmierer, der Freude daran hat, Koch Türen browsertauglich zu machen. Dafür haben wir eine eigene Software“, erzählt Andreas Koch und spricht auch von den Herausforderungen dieser außergewöhnlichen Zeit: „Es ist spannend, diese Chancen zu nutzen und den Betrieb abermals weiterzuentwickeln. Verlässlichkeit, ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis, Qualität und umfassende Dienstleistung, das sind im Grunde die einfachsten und wirksamsten Maßnahmen, die Kundschaft zu überzeugen. Das zu erreichen, dafür sind wir alle gemeinsam verantwortlich.“



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